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	<title>gussasphalt.wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. &lt;br /&gt;
=== Heissasphalt ===&lt;br /&gt;
Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. &lt;br /&gt;
=== Instandhaltungskonzept ===&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave Repair das Herzstück dieses neuen Systems. pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde speziell für die Schlaglochverfüllung konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für eine lange Haltbarkeit. Es wird für die Instandhaltung von Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen von der sicheren und dauerhaften Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen und Rissen bis hin zum Verfüllen von Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass daraus ein leicht verdichtbares und dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur Verdichtung eignen sich Handstampfer oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit nach Einbau garantiert werden. Ein neues Konzept aus dem Hause Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde. Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf Ingenieurbauwerken, da Pave Repair HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl Pave Repair WMG, als auch Pave Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das thermoviskose Stoffverhalten beim Einbau und bei der Nutzung. Für eine praktikable Handhabung werden die Pellets beider Produkte bedarfsgerecht und einfach dosierbar in 12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. &lt;br /&gt;
Heissasphalt&lt;br /&gt;
Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. &lt;br /&gt;
Instandhaltungskonzept&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave Repair das Herzstück dieses neuen Systems. pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde speziell für die Schlaglochverfüllung konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für eine lange Haltbarkeit. Es wird für die Instandhaltung von Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen von der sicheren und dauerhaften Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen und Rissen bis hin zum Verfüllen von Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass daraus ein leicht verdichtbares und dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur Verdichtung eignen sich Handstampfer oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit nach Einbau garantiert werden. Ein neues Konzept aus dem Hause Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde. Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf Ingenieurbauwerken, da Pave Repair HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl Pave Repair WMG, als auch Pave Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das thermoviskose Stoffverhalten beim Einbau und bei der Nutzung. Für eine praktikable Handhabung werden die Pellets beider Produkte bedarfsgerecht und einfach dosierbar in 12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einleitung&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. &lt;br /&gt;
Heissasphalt&lt;br /&gt;
Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. &lt;br /&gt;
Instandhaltungskonzept&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave Repair das Herzstück dieses neuen Systems. pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde speziell für die Schlaglochverfüllung konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für eine lange Haltbarkeit. Es wird für die Instandhaltung von Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen von der sicheren und dauerhaften Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen und Rissen bis hin zum Verfüllen von Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass daraus ein leicht verdichtbares und dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur Verdichtung eignen sich Handstampfer oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit nach Einbau garantiert werden. Ein neues Konzept aus dem Hause Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde. Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf Ingenieurbauwerken, da Pave Repair HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl Pave Repair WMG, als auch Pave Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das thermoviskose Stoffverhalten beim Einbau und bei der Nutzung. Für eine praktikable Handhabung werden die Pellets beider Produkte bedarfsgerecht und einfach dosierbar in 12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave Repair das Herzstück dieses neuen Systems. pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde speziell für die Schlaglochverfüllung konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für eine lange Haltbarkeit. Es wird für die Instandhaltung von Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen von der sicheren und dauerhaften Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen und Rissen bis hin zum Verfüllen von Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass daraus ein leicht verdichtbares und dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur Verdichtung eignen sich Handstampfer oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit nach Einbau garantiert werden. Ein neues Konzept aus dem Hause Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde. Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf Ingenieurbauwerken, da Pave Repair HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl Pave Repair WMG, als auch Pave Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das thermoviskose Stoffverhalten beim Einbau und bei der Nutzung. Für eine praktikable Handhabung werden die Pellets beider Produkte bedarfsgerecht und einfach dosierbar in 12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch&lt;br /&gt;
Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave Repair das Herzstück dieses neuen Systems. pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde&lt;br /&gt;
speziell für die Schlaglochverfüllung&lt;br /&gt;
konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für&lt;br /&gt;
eine lange Haltbarkeit.&lt;br /&gt;
Es wird für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen&lt;br /&gt;
von der sicheren und dauerhaften&lt;br /&gt;
Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen&lt;br /&gt;
und Rissen bis hin zum Verfüllen von&lt;br /&gt;
Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich&lt;br /&gt;
Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass&lt;br /&gt;
daraus ein leicht verdichtbares und&lt;br /&gt;
dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur&lt;br /&gt;
Verdichtung eignen sich Handstampfer&lt;br /&gt;
oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit&lt;br /&gt;
feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit&lt;br /&gt;
nach Einbau garantiert werden.&lt;br /&gt;
Ein neues Konzept aus dem Hause&lt;br /&gt;
Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei&lt;br /&gt;
handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls&lt;br /&gt;
für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf&lt;br /&gt;
keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf&lt;br /&gt;
Ingenieurbauwerken, da Pave Repair&lt;br /&gt;
HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der&lt;br /&gt;
Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG, als auch Pave&lt;br /&gt;
Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten&lt;br /&gt;
ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das&lt;br /&gt;
thermoviskose Stoffverhalten beim&lt;br /&gt;
Einbau und bei der Nutzung.&lt;br /&gt;
Für eine praktikable Handhabung&lt;br /&gt;
werden die Pellets beider Produkte&lt;br /&gt;
bedarfsgerecht und einfach dosierbar in&lt;br /&gt;
12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung&lt;br /&gt;
ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-03-04T12:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave Repair das Herzstück dieses neuen&lt;br /&gt;
Systems. Pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde speziell für die Schlaglochverfüllung konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für eine lange Haltbarkeit. Es wird für die Instandhaltung von Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen von der sicheren und dauerhaften Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen und Rissen bis hin zum Verfüllen von Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich&lt;br /&gt;
Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass&lt;br /&gt;
daraus ein leicht verdichtbares und&lt;br /&gt;
dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur&lt;br /&gt;
Verdichtung eignen sich Handstampfer&lt;br /&gt;
oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit&lt;br /&gt;
feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit&lt;br /&gt;
nach Einbau garantiert werden.&lt;br /&gt;
Ein neues Konzept aus dem Hause&lt;br /&gt;
Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei&lt;br /&gt;
handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls&lt;br /&gt;
für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf&lt;br /&gt;
keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf&lt;br /&gt;
Ingenieurbauwerken, da Pave Repair&lt;br /&gt;
HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der&lt;br /&gt;
Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG, als auch Pave&lt;br /&gt;
Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten&lt;br /&gt;
ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das&lt;br /&gt;
thermoviskose Stoffverhalten beim&lt;br /&gt;
Einbau und bei der Nutzung.&lt;br /&gt;
Für eine praktikable Handhabung&lt;br /&gt;
werden die Pellets beider Produkte&lt;br /&gt;
bedarfsgerecht und einfach dosierbar in&lt;br /&gt;
12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit Blick auf die Herstellung geringerer Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit von warm oder heiß zu verarbeitenden Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt. Das Instandhaltungskonzept MPRS® ermöglicht es nun endlich, unabhängig von den Asphaltmischanlagen auch&lt;br /&gt;
Klein- und Kleinstmengen Asphalt fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave&lt;br /&gt;
Repair das Herzstück dieses neuen&lt;br /&gt;
Systems.&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde&lt;br /&gt;
speziell für die Schlaglochverfüllung&lt;br /&gt;
konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für&lt;br /&gt;
eine lange Haltbarkeit.&lt;br /&gt;
Es wird für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen&lt;br /&gt;
von der sicheren und dauerhaften&lt;br /&gt;
Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen&lt;br /&gt;
und Rissen bis hin zum Verfüllen von&lt;br /&gt;
Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich&lt;br /&gt;
Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass&lt;br /&gt;
daraus ein leicht verdichtbares und&lt;br /&gt;
dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur&lt;br /&gt;
Verdichtung eignen sich Handstampfer&lt;br /&gt;
oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit&lt;br /&gt;
feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit&lt;br /&gt;
nach Einbau garantiert werden.&lt;br /&gt;
Ein neues Konzept aus dem Hause&lt;br /&gt;
Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei&lt;br /&gt;
handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls&lt;br /&gt;
für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf&lt;br /&gt;
keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf&lt;br /&gt;
Ingenieurbauwerken, da Pave Repair&lt;br /&gt;
HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der&lt;br /&gt;
Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG, als auch Pave&lt;br /&gt;
Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten&lt;br /&gt;
ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das&lt;br /&gt;
thermoviskose Stoffverhalten beim&lt;br /&gt;
Einbau und bei der Nutzung.&lt;br /&gt;
Für eine praktikable Handhabung&lt;br /&gt;
werden die Pellets beider Produkte&lt;br /&gt;
bedarfsgerecht und einfach dosierbar in&lt;br /&gt;
12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein. Eines der Hauptmerkmale von Asphalt ist sein thermoplastisches Verhalten. Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei Gebrauchstemperaturen kann Asphalt in geeigneter Zusammensetzung hohe&lt;br /&gt;
Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit&lt;br /&gt;
Blick auf die Herstellung geringerer&lt;br /&gt;
Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
von warm oder heiß zu verarbeitenden&lt;br /&gt;
Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS®&lt;br /&gt;
ermöglicht es nun endlich, unabhängig&lt;br /&gt;
von den Asphaltmischanlagen auch&lt;br /&gt;
Klein- und Kleinstmengen Asphalt&lt;br /&gt;
fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach&lt;br /&gt;
zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave&lt;br /&gt;
Repair das Herzstück dieses neuen&lt;br /&gt;
Systems.&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde&lt;br /&gt;
speziell für die Schlaglochverfüllung&lt;br /&gt;
konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für&lt;br /&gt;
eine lange Haltbarkeit.&lt;br /&gt;
Es wird für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen&lt;br /&gt;
von der sicheren und dauerhaften&lt;br /&gt;
Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen&lt;br /&gt;
und Rissen bis hin zum Verfüllen von&lt;br /&gt;
Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich&lt;br /&gt;
Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass&lt;br /&gt;
daraus ein leicht verdichtbares und&lt;br /&gt;
dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur&lt;br /&gt;
Verdichtung eignen sich Handstampfer&lt;br /&gt;
oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit&lt;br /&gt;
feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit&lt;br /&gt;
nach Einbau garantiert werden.&lt;br /&gt;
Ein neues Konzept aus dem Hause&lt;br /&gt;
Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei&lt;br /&gt;
handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls&lt;br /&gt;
für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf&lt;br /&gt;
keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf&lt;br /&gt;
Ingenieurbauwerken, da Pave Repair&lt;br /&gt;
HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der&lt;br /&gt;
Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG, als auch Pave&lt;br /&gt;
Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten&lt;br /&gt;
ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das&lt;br /&gt;
thermoviskose Stoffverhalten beim&lt;br /&gt;
Einbau und bei der Nutzung.&lt;br /&gt;
Für eine praktikable Handhabung&lt;br /&gt;
werden die Pellets beider Produkte&lt;br /&gt;
bedarfsgerecht und einfach dosierbar in&lt;br /&gt;
12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung&lt;br /&gt;
ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=MPRS&amp;diff=792</id>
		<title>MPRS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=MPRS&amp;diff=792"/>
		<updated>2026-03-04T12:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen&lt;br /&gt;
von Schlaglöchern) sind hoch. Das&lt;br /&gt;
gewählte Mischgut muss sich bei&lt;br /&gt;
allen Witterungsbedingungen schnell&lt;br /&gt;
und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste&lt;br /&gt;
Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen&lt;br /&gt;
für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle.&lt;br /&gt;
Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
Eines der Hauptmerkmale von Asphalt&lt;br /&gt;
ist sein thermoplastisches Verhalten.&lt;br /&gt;
Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C&lt;br /&gt;
lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei&lt;br /&gt;
Gebrauchstemperaturen kann Asphalt&lt;br /&gt;
in geeigneter Zusammensetzung hohe&lt;br /&gt;
Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit&lt;br /&gt;
Blick auf die Herstellung geringerer&lt;br /&gt;
Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
von warm oder heiß zu verarbeitenden&lt;br /&gt;
Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS®&lt;br /&gt;
ermöglicht es nun endlich, unabhängig&lt;br /&gt;
von den Asphaltmischanlagen auch&lt;br /&gt;
Klein- und Kleinstmengen Asphalt&lt;br /&gt;
fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach&lt;br /&gt;
zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave&lt;br /&gt;
Repair das Herzstück dieses neuen&lt;br /&gt;
Systems.&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde&lt;br /&gt;
speziell für die Schlaglochverfüllung&lt;br /&gt;
konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für&lt;br /&gt;
eine lange Haltbarkeit.&lt;br /&gt;
Es wird für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen&lt;br /&gt;
von der sicheren und dauerhaften&lt;br /&gt;
Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen&lt;br /&gt;
und Rissen bis hin zum Verfüllen von&lt;br /&gt;
Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich&lt;br /&gt;
Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass&lt;br /&gt;
daraus ein leicht verdichtbares und&lt;br /&gt;
dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur&lt;br /&gt;
Verdichtung eignen sich Handstampfer&lt;br /&gt;
oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit&lt;br /&gt;
feiner Gesteinskörnung abgestreut,kann eine unverzügliche Befahrbarkeit&lt;br /&gt;
nach Einbau garantiert werden.&lt;br /&gt;
Ein neues Konzept aus dem Hause&lt;br /&gt;
Ungewitter ist der heiß zu verarbeitende Asphalt Pave Repair HMG. Hierbei&lt;br /&gt;
handelt es sich um ein Gussasphaltkonzept gemäß H RepA, welches ebenfalls&lt;br /&gt;
für die kleinflächige Schadstellenbeseitigung entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
Pave Repair HMG wird an der Einbaustelle verspachtelt und bedarf&lt;br /&gt;
keiner weiteren Verdichtung. Es eignet sich besonders zum Einsatz auf&lt;br /&gt;
Ingenieurbauwerken, da Pave Repair&lt;br /&gt;
HMG hohlraumfrei ist. Es wird in der&lt;br /&gt;
Körnung 0/8 ausgeliefert. Sowohl&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG, als auch Pave&lt;br /&gt;
Repair HMG sind vollständig lösemittelfrei. Die beiden Mischgüter entfalten im Gegensatz zu Kaltasphalten&lt;br /&gt;
ihre Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften ausschließlich über das&lt;br /&gt;
thermoviskose Stoffverhalten beim&lt;br /&gt;
Einbau und bei der Nutzung.&lt;br /&gt;
Für eine praktikable Handhabung&lt;br /&gt;
werden die Pellets beider Produkte&lt;br /&gt;
bedarfsgerecht und einfach dosierbar in&lt;br /&gt;
12,5 kg Eimern oder Big-Bags ausgeliefert. Bei kühler und trockener Umgebung&lt;br /&gt;
ist das Material unbegrenzt lagerfähig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=MPRS&amp;diff=790</id>
		<title>MPRS</title>
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		<updated>2026-03-04T12:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen&lt;br /&gt;
von Schlaglöchern) sind hoch. Das&lt;br /&gt;
gewählte Mischgut muss sich bei&lt;br /&gt;
allen Witterungsbedingungen schnell&lt;br /&gt;
und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste&lt;br /&gt;
Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen&lt;br /&gt;
für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle.&lt;br /&gt;
Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
Eines der Hauptmerkmale von Asphalt&lt;br /&gt;
ist sein thermoplastisches Verhalten.&lt;br /&gt;
Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C&lt;br /&gt;
lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei&lt;br /&gt;
Gebrauchstemperaturen kann Asphalt&lt;br /&gt;
in geeigneter Zusammensetzung hohe&lt;br /&gt;
Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit&lt;br /&gt;
Blick auf die Herstellung geringerer&lt;br /&gt;
Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
von warm oder heiß zu verarbeitenden&lt;br /&gt;
Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS®&lt;br /&gt;
ermöglicht es nun endlich, unabhängig&lt;br /&gt;
von den Asphaltmischanlagen auch&lt;br /&gt;
Klein- und Kleinstmengen Asphalt&lt;br /&gt;
fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach&lt;br /&gt;
zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave&lt;br /&gt;
Repair das Herzstück dieses neuen&lt;br /&gt;
Systems.&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde&lt;br /&gt;
speziell für die Schlaglochverfüllung&lt;br /&gt;
konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für&lt;br /&gt;
eine lange Haltbarkeit.&lt;br /&gt;
Es wird für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen aller Belastungsklassen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete von Pave Repair WMG reichen&lt;br /&gt;
von der sicheren und dauerhaften&lt;br /&gt;
Schlaglochsanierung über das Verschließen von Aufgrabungen, Fugen&lt;br /&gt;
und Rissen bis hin zum Verfüllen von&lt;br /&gt;
Bohrlöchern. Es ist in den Körnungen 0/2 und 0/5 lieferbar. Hinsichtlich&lt;br /&gt;
Menge und Viskosität sind die Gesteinsanteile und die Bindemittelkomponente so zusammengesetzt, dass&lt;br /&gt;
daraus ein leicht verdichtbares und&lt;br /&gt;
dennoch verformungsbeständiges Mischgut hergestellt werden kann. Zur&lt;br /&gt;
Verdichtung eignen sich Handstampfer&lt;br /&gt;
oder Rüttelplatte. Wird die Fläche mit&lt;br /&gt;
feiner Gesteinskörnung abgestreut,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=MPRS&amp;diff=786</id>
		<title>MPRS</title>
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		<updated>2026-03-04T12:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen von Schlaglöchern) sind hoch. Das gewählte Mischgut muss sich bei allen Witterungsbedingungen schnell und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle. Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche so…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anforderungen an Asphaltmischgut für die Instandhaltung von&lt;br /&gt;
Verkehrsflächen (z. B. das Verfüllen&lt;br /&gt;
von Schlaglöchern) sind hoch. Das&lt;br /&gt;
gewählte Mischgut muss sich bei&lt;br /&gt;
allen Witterungsbedingungen schnell&lt;br /&gt;
und sicher verarbeiten lassen. Verformungsbeständige und abriebfeste&lt;br /&gt;
Materialeigenschaften des Asphaltmischgutes sind die Voraussetzungen&lt;br /&gt;
für einen möglichst langen Nutzungszeitraum der Reparaturstelle.&lt;br /&gt;
Der dauerhafte Verbund zur Bestandsfläche sollte gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
Eines der Hauptmerkmale von Asphalt&lt;br /&gt;
ist sein thermoplastisches Verhalten.&lt;br /&gt;
Bei Temperaturen oberhalb von 140 °C&lt;br /&gt;
lässt sich Asphalt gut verarbeiten. Bei&lt;br /&gt;
Gebrauchstemperaturen kann Asphalt&lt;br /&gt;
in geeigneter Zusammensetzung hohe&lt;br /&gt;
Beanspruchungen schadensfrei aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Vor dem Hintergrund produktionstechnischer Hürden, insbesondere mit&lt;br /&gt;
Blick auf die Herstellung geringerer&lt;br /&gt;
Asphaltmengen, ist die Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
von warm oder heiß zu verarbeitenden&lt;br /&gt;
Asphaltmischgütern für den Instandhaltungsbereich stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
Das Instandhaltungskonzept MPRS®&lt;br /&gt;
ermöglicht es nun endlich, unabhängig&lt;br /&gt;
von den Asphaltmischanlagen auch&lt;br /&gt;
Klein- und Kleinstmengen Asphalt&lt;br /&gt;
fachgerecht und direkt am Einbauort herzustellen. Neben den einfach&lt;br /&gt;
zu bedienenden Aufbereitungsanlagen bildet das Mischgutkonzept Pave&lt;br /&gt;
Repair das Herzstück dieses neuen&lt;br /&gt;
Systems.&lt;br /&gt;
Pave Repair WMG ist ein Warmmischgut gemäß H RepA und wurde&lt;br /&gt;
speziell für die Schlaglochverfüllung&lt;br /&gt;
konzipiert. Es gewährleistet in Anlehnung an die TL Asphalt-StB alle Anforderungen an ein Asphaltmischgut für&lt;br /&gt;
eine lange Haltbarkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Ungewitter.jpg&amp;diff=723</id>
		<title>Datei:Ungewitter.jpg</title>
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		<updated>2024-12-10T15:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gründer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Naturasphalt&amp;diff=588</id>
		<title>Trinidad Naturasphalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Naturasphalt&amp;diff=588"/>
		<updated>2024-09-23T14:42:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weitere Angaben zum Trinidad Naturasphalt finden sich unter [[Trinidad Epure|Trinidad Epuré]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Naturasphalt&amp;diff=587</id>
		<title>Trinidad Naturasphalt</title>
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		<updated>2024-09-23T14:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weitere Angaben zum Trinidad Naturasphalt finden sich unter [[Trinidad Epure|Trinidad Epuré]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Naturasphalt&amp;diff=586</id>
		<title>Trinidad Naturasphalt</title>
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		<updated>2024-09-23T14:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Die Seite wurde neu angelegt: „Weitere Angaben zum Trinidad Naturasphalt finden sich unter Trinidad Epuré.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weitere Angaben zum Trinidad Naturasphalt finden sich unter Trinidad Epuré.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=585</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=585"/>
		<updated>2024-09-23T14:37:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den [[Trinidad Epure|Trinidad Naturasphalt]]. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinskörnungen&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinskörnungen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten. Wegen dieser geringen Mengen ist es technisch vertretbar, die „restlichen Bestandteile&amp;quot; als Füller (0 - 0,063 mm) anzusehen. Gesteinskörnungen zuzüglich „restliche Bestandteile“ betragen i. M. 46,0 M.-% des Trinidad Epuré. Sie setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält Trinidad Epuré noch kristallingebundenes Wasser. Dieses ist bei der Bindemittelextraktion nicht aus dem Trinidad Epuré entfernbar. Es bewirkt zum Teil die bekannt gute Verarbeitbarkeit des Trinidad Naturasphaltes. Bei der rechnerischen Behandlung von Trinidad Naturasphaltprodukten bleibt dieser Wasseranteil unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|Mattschwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,40 - 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|1 - 4 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EP RuK&lt;br /&gt;
|93 - 98 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch Extraktion aus dem Trinidad Epuré lösbare Bitumen weist folgende Eigenschaften auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,06 - 1,08 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|3 - 12 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt RuK&lt;br /&gt;
|68 - 78 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analysedaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, mineralischen Anteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré entspricht folgender Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen, löslich in Schwefelkohlenstoff&lt;br /&gt;
|53,0 bis 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|36,0 bis 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Differenz (organisch Unlösliches)&lt;br /&gt;
|9,0 bis 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der näheren Betrachtung der vorstehenden Tabelle ist zu entnehmen, dass die Summe des in Schwefelkohlenstoff löslichen Bitumens und des mineralischen Anteiles nicht auf 100 M.-% aufgeht. Der Unterschied erklärt sich durch die Gegenwart von ungelöster organischer Substanz (teils Bitumen), die bei der Verbrennung verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere charakteristische Eigenschaftswerte von Trinidad Epuré:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruch&lt;br /&gt;
|muschelig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glanz&lt;br /&gt;
|stumpf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Strich&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|spez. Gewicht bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,4 bis 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,5 bis 4,0 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Duktilität bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,0 bis 1,8 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Kraemer-Sarnow&lt;br /&gt;
|84 bis 87 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Ring und Kugel&lt;br /&gt;
|94 bis 97 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verdampfungsverlust bei 160 °C in 5 Sunden&lt;br /&gt;
|1,1 bis 1,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kubischer Ausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|0,000287 pro °F&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spez. Wärme&lt;br /&gt;
|0,437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Elektrische Durchschlagsfestigkeit&lt;br /&gt;
|58 Kilovolt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Trinidad Naturasphalt sind die Feinmineralanteile in der Lage, Bitumen durch Absorption festzuhalten. Die Menge dieses nicht löslichen Bitumens wurde mit etwa 1,3 M.-% ermittelt. Auf Trinidad Epuré bezogen sind es etwa 0,5 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übrige Anteil des nicht näher zu kennzeichnenden Materials besteht aus Hydratwasser, flüchtigen Anteilen des Tons und der anderen Mineralien im mineralischen Anteil und organischen Substanzen, hauptsächlich vegetabilischen Ursprungs. Es ist nicht möglich, genaue Angaben über diese Bestandteile zu machen. Der Gesamtanteil dieses nicht näher gekennzeichneten Materials liegt nicht über 9 bis 10 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Löslichkeit von Trinidad Epuré in verschiedenen Lösungsmitteln zeigt die folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Tetrachlorethen (Perchlorethylen)&lt;br /&gt;
|54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Toluol&lt;br /&gt;
|49,9 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gruppenaufteilung des Gesamtbitumens durch Lösungsmittel in die verschiedenen Anteile ergibt sich für Trinidad Epuré die folgende Aufteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|im Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|im löslichen Bitumenanteil von Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maltene&lt;br /&gt;
|36,0 M.-%&lt;br /&gt;
|66,7 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Asphaltene&lt;br /&gt;
|18,0 M.-%&lt;br /&gt;
|33,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carbene&lt;br /&gt;
|3,8 M.-%&lt;br /&gt;
|15,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Trinidad Naturasphalt in einem geeigneten Lösungsmittel aufgelöst, das Gemisch gefiltert und im Mikroskop bei starker Vergrößerung untersucht wird, zeigt sich, dass ein Teil der mineralischen Bestandteile durch das Filter hindurchgegangen ist und nun in der Lösung die so genannte Brownsche Bewegung hervorruft. Bei einer Verdünnung von 1 auf 5000 sind über 400.000 Teilchen im m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; der Lösung vorhanden und als in der Schwebe befindlich (kolloidale Partikel) festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verdünnte Auflösung von Trinidad Naturasphalt in Schwefelkohlenstoff zeigte nach einem Monat Ruhezustand 4,5 M.-% der mineralischen Anteile als in der Schwebe befindlich, nach drei Monaten waren es noch 2,57 M.-%, die auch während einer weiteren Lagerung bis zu sechs Monaten geringer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Trinidad Epuré vorhandenen mineralischen Anteile liegen in ihrer Menge zwischen 36 bis 38 M.-% des Gesamtgewichtes. Sie bestehen im Wesentlichen aus Quarz und Lehm und dem Rückstand von Salzen, die in den rohen Trinidad Naturasphalt im Laufe seiner Entstehungsgeschichte emulgiert worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Untersuchung dieser mineralischen Anteile ergab folgende Durchschnittszusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|SiO&lt;br /&gt;
|70,64 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|17,04 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7,62 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaO&lt;br /&gt;
|0,70 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MgO&lt;br /&gt;
|0,90 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|1,56 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|0,35 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,97 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cl&lt;br /&gt;
|0,22 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinidad Naturasphalt Produkte ===&lt;br /&gt;
Um die Verwendung auf Asphaltmischanlagen zu ermöglichen, wird der Trinidad Naturasphalt zu einfach dosierbaren Produkten weiterverarbeitet. Neben granulierten Aufbereitungsformen sind auch Kombiprodukte lieferbar, durch die mehrere Komponenten in einem Dosierschritt zugegeben werden können.&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré Z ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré Z (TE Z) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem Diatomeenerde (amorphe Kieselsäure) als der Verklebung des Granulates entgegenwirkendes Trennmittel zugegeben ist. Diatomeenerde hat eine Korngröße &amp;lt; 0,063 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge dieses Trennmittels bleibt die theoretische Veränderung der TE Z Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE Z-Produkten die gleiche Zusammensetzung wie bei Trinidad Epuré zugrunde zu legen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE Z der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zuzuordnen (siehe auch 7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad NAF 501 ====&lt;br /&gt;
Trinidad NAF 501 ist ein rieselfähiges Granulat, bestehend aus 83,3 M.-% Trinidad Epuré und 16,7 M.-% Cellulosefaser. Abhängig von der jeweiligen Lieferform ist es in den Körnungen 0/5, 6/10 und 0/10 erhältlich. Aufgrund der enthaltenen Cellulosefaser ist in der Regel keine weitere Zugabe von ablaufhemmenden Zusätzen mehr nötig. Aus dem Gewichtsverhältnis von Naturasphalt zu Cellulosefaser (5:1) errechnet sich folgende Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 45,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 38,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cellulosefaser&lt;br /&gt;
|i. M. 16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller und die Cellulosefaser sind bei der rechnerischen Behandlung des Trinidad NAF 501 der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré NV ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré NV (TE NV) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem ein Trennmittel sowie Wachs (langkettiges Paraffin) zugegeben ist. Durch die Verwendung von TE NV ist ein separater Einsatz von temperaturreduzierenden Zusätzen nicht erforderlich, da dieser Zusatz im TE NV bereits enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge des Trennmittels bleibt dies bei der TE NV Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE NV-Produkten die folgende Zusammensetzung zugrunde gelegt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen (incl. Wachs)&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE NV der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Naturasphaltprodukte im Überblick ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Trinidad Epuré&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|83,3 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Cellulosefaser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) incl. Wachs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lieferformen ====&lt;br /&gt;
Trinidad Naturasphalt Produkte werden in unterschiedlichen Gebinden ausgeliefert. Die nachstehende Tabelle bietet einen Überblick auf die möglichen Lieferformen. Die konkreten Gebindeformen werden auf die jeweiligen Mischgutanforderungen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Säcke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Big-Bags&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Siloware&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schüttgut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=584</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=584"/>
		<updated>2024-09-23T14:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den [[Trinidad Epure|Trinidad Naturasphalt]]. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinskörnungen&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinskörnungen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten. Wegen dieser geringen Mengen ist es technisch vertretbar, die „restlichen Bestandteile&amp;quot; als Füller (0 - 0,063 mm) anzusehen. Gesteinskörnungen zuzüglich „restliche Bestandteile“ betragen i. M. 46,0 M.-% des Trinidad Epuré. Sie setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält Trinidad Epuré noch kristallingebundenes Wasser. Dieses ist bei der Bindemittelextraktion nicht aus dem Trinidad Epuré entfernbar. Es bewirkt zum Teil die bekannt gute Verarbeitbarkeit des Trinidad Naturasphaltes. Bei der rechnerischen Behandlung von Trinidad Naturasphaltprodukten bleibt dieser Wasseranteil unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|Mattschwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,40 - 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|1 - 4 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EP RuK&lt;br /&gt;
|93 - 98 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch Extraktion aus dem Trinidad Epuré lösbare Bitumen weist folgende Eigenschaften auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,06 - 1,08 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|3 - 12 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt RuK&lt;br /&gt;
|68 - 78 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analysedaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, mineralischen Anteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré entspricht folgender Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen, löslich in Schwefelkohlenstoff&lt;br /&gt;
|53,0 bis 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|36,0 bis 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Differenz (organisch Unlösliches)&lt;br /&gt;
|9,0 bis 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der näheren Betrachtung der vorstehenden Tabelle ist zu entnehmen, dass die Summe des in Schwefelkohlenstoff löslichen Bitumens und des mineralischen Anteiles nicht auf 100 M.-% aufgeht. Der Unterschied erklärt sich durch die Gegenwart von ungelöster organischer Substanz (teils Bitumen), die bei der Verbrennung verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere charakteristische Eigenschaftswerte von Trinidad Epuré:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruch&lt;br /&gt;
|muschelig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glanz&lt;br /&gt;
|stumpf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Strich&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|spez. Gewicht bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,4 bis 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,5 bis 4,0 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Duktilität bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,0 bis 1,8 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Kraemer-Sarnow&lt;br /&gt;
|84 bis 87 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Ring und Kugel&lt;br /&gt;
|94 bis 97 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verdampfungsverlust bei 160 °C in 5 Sunden&lt;br /&gt;
|1,1 bis 1,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kubischer Ausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|0,000287 pro °F&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spez. Wärme&lt;br /&gt;
|0,437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Elektrische Durchschlagsfestigkeit&lt;br /&gt;
|58 Kilovolt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Trinidad Naturasphalt sind die Feinmineralanteile in der Lage, Bitumen durch Absorption festzuhalten. Die Menge dieses nicht löslichen Bitumens wurde mit etwa 1,3 M.-% ermittelt. Auf Trinidad Epuré bezogen sind es etwa 0,5 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übrige Anteil des nicht näher zu kennzeichnenden Materials besteht aus Hydratwasser, flüchtigen Anteilen des Tons und der anderen Mineralien im mineralischen Anteil und organischen Substanzen, hauptsächlich vegetabilischen Ursprungs. Es ist nicht möglich, genaue Angaben über diese Bestandteile zu machen. Der Gesamtanteil dieses nicht näher gekennzeichneten Materials liegt nicht über 9 bis 10 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Löslichkeit von Trinidad Epuré in verschiedenen Lösungsmitteln zeigt die folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Tetrachlorethen (Perchlorethylen)&lt;br /&gt;
|54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Toluol&lt;br /&gt;
|49,9 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gruppenaufteilung des Gesamtbitumens durch Lösungsmittel in die verschiedenen Anteile ergibt sich für Trinidad Epuré die folgende Aufteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|im Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|im löslichen Bitumenanteil von Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maltene&lt;br /&gt;
|36,0 M.-%&lt;br /&gt;
|66,7 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Asphaltene&lt;br /&gt;
|18,0 M.-%&lt;br /&gt;
|33,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carbene&lt;br /&gt;
|3,8 M.-%&lt;br /&gt;
|15,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Trinidad Naturasphalt in einem geeigneten Lösungsmittel aufgelöst, das Gemisch gefiltert und im Mikroskop bei starker Vergrößerung untersucht wird, zeigt sich, dass ein Teil der mineralischen Bestandteile durch das Filter hindurchgegangen ist und nun in der Lösung die so genannte Brownsche Bewegung hervorruft. Bei einer Verdünnung von 1 auf 5000 sind über 400.000 Teilchen im m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; der Lösung vorhanden und als in der Schwebe befindlich (kolloidale Partikel) festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verdünnte Auflösung von Trinidad Naturasphalt in Schwefelkohlenstoff zeigte nach einem Monat Ruhezustand 4,5 M.-% der mineralischen Anteile als in der Schwebe befindlich, nach drei Monaten waren es noch 2,57 M.-%, die auch während einer weiteren Lagerung bis zu sechs Monaten geringer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Trinidad Epuré vorhandenen mineralischen Anteile liegen in ihrer Menge zwischen 36 bis 38 M.-% des Gesamtgewichtes. Sie bestehen im Wesentlichen aus Quarz und Lehm und dem Rückstand von Salzen, die in den rohen Trinidad Naturasphalt im Laufe seiner Entstehungsgeschichte emulgiert worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Untersuchung dieser mineralischen Anteile ergab folgende Durchschnittszusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|SiO&lt;br /&gt;
|70,64 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|17,04 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7,62 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaO&lt;br /&gt;
|0,70 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MgO&lt;br /&gt;
|0,90 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|1,56 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|0,35 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,97 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cl&lt;br /&gt;
|0,22 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinidad Naturasphalt Produkte ===&lt;br /&gt;
Um die Verwendung auf Asphaltmischanlagen zu ermöglichen, wird der Trinidad Naturasphalt zu einfach dosierbaren Produkten weiterverarbeitet. Neben granulierten Aufbereitungsformen sind auch Kombiprodukte lieferbar, durch die mehrere Komponenten in einem Dosierschritt zugegeben werden können.&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré Z ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré Z (TE Z) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem Diatomeenerde (amorphe Kieselsäure) als der Verklebung des Granulates entgegenwirkendes Trennmittel zugegeben ist. Diatomeenerde hat eine Korngröße &amp;lt; 0,063 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge dieses Trennmittels bleibt die theoretische Veränderung der TE Z Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE Z-Produkten die gleiche Zusammensetzung wie bei Trinidad Epuré zugrunde zu legen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE Z der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zuzuordnen (siehe auch 7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad NAF 501 ====&lt;br /&gt;
Trinidad NAF 501 ist ein rieselfähiges Granulat, bestehend aus 83,3 M.-% Trinidad Epuré und 16,7 M.-% Cellulosefaser. Abhängig von der jeweiligen Lieferform ist es in den Körnungen 0/5, 6/10 und 0/10 erhältlich. Aufgrund der enthaltenen Cellulosefaser ist in der Regel keine weitere Zugabe von ablaufhemmenden Zusätzen mehr nötig. Aus dem Gewichtsverhältnis von Naturasphalt zu Cellulosefaser (5:1) errechnet sich folgende Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 45,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 38,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cellulosefaser&lt;br /&gt;
|i. M. 16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller und die Cellulosefaser sind bei der rechnerischen Behandlung des Trinidad NAF 501 der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré NV ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré NV (TE NV) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem ein Trennmittel sowie Wachs (langkettiges Paraffin) zugegeben ist. Durch die Verwendung von TE NV ist ein separater Einsatz von temperaturreduzierenden Zusätzen nicht erforderlich, da dieser Zusatz im TE NV bereits enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge des Trennmittels bleibt dies bei der TE NV Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE NV-Produkten die folgende Zusammensetzung zugrunde gelegt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen (incl. Wachs)&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE NV der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Naturasphaltprodukte im Überblick ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Trinidad Epuré&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|83,3 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Cellulosefaser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) incl. Wachs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lieferformen ====&lt;br /&gt;
Trinidad Naturasphalt Produkte werden in unterschiedlichen Gebinden ausgeliefert. Die nachstehende Tabelle bietet einen Überblick auf die möglichen Lieferformen. Die konkreten Gebindeformen werden auf die jeweiligen Mischgutanforderungen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Säcke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Big-Bags&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Siloware&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schüttgut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=583</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=583"/>
		<updated>2024-09-23T14:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinskörnungen&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinskörnungen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten. Wegen dieser geringen Mengen ist es technisch vertretbar, die „restlichen Bestandteile&amp;quot; als Füller (0 - 0,063 mm) anzusehen. Gesteinskörnungen zuzüglich „restliche Bestandteile“ betragen i. M. 46,0 M.-% des Trinidad Epuré. Sie setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält Trinidad Epuré noch kristallingebundenes Wasser. Dieses ist bei der Bindemittelextraktion nicht aus dem Trinidad Epuré entfernbar. Es bewirkt zum Teil die bekannt gute Verarbeitbarkeit des Trinidad Naturasphaltes. Bei der rechnerischen Behandlung von Trinidad Naturasphaltprodukten bleibt dieser Wasseranteil unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|Mattschwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,40 - 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|1 - 4 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EP RuK&lt;br /&gt;
|93 - 98 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch Extraktion aus dem Trinidad Epuré lösbare Bitumen weist folgende Eigenschaften auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,06 - 1,08 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|3 - 12 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt RuK&lt;br /&gt;
|68 - 78 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analysedaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, mineralischen Anteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré entspricht folgender Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen, löslich in Schwefelkohlenstoff&lt;br /&gt;
|53,0 bis 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|36,0 bis 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Differenz (organisch Unlösliches)&lt;br /&gt;
|9,0 bis 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der näheren Betrachtung der vorstehenden Tabelle ist zu entnehmen, dass die Summe des in Schwefelkohlenstoff löslichen Bitumens und des mineralischen Anteiles nicht auf 100 M.-% aufgeht. Der Unterschied erklärt sich durch die Gegenwart von ungelöster organischer Substanz (teils Bitumen), die bei der Verbrennung verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere charakteristische Eigenschaftswerte von Trinidad Epuré:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruch&lt;br /&gt;
|muschelig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glanz&lt;br /&gt;
|stumpf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Strich&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|spez. Gewicht bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,4 bis 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,5 bis 4,0 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Duktilität bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,0 bis 1,8 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Kraemer-Sarnow&lt;br /&gt;
|84 bis 87 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Ring und Kugel&lt;br /&gt;
|94 bis 97 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verdampfungsverlust bei 160 °C in 5 Sunden&lt;br /&gt;
|1,1 bis 1,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kubischer Ausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|0,000287 pro °F&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spez. Wärme&lt;br /&gt;
|0,437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Elektrische Durchschlagsfestigkeit&lt;br /&gt;
|58 Kilovolt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Trinidad Naturasphalt sind die Feinmineralanteile in der Lage, Bitumen durch Absorption festzuhalten. Die Menge dieses nicht löslichen Bitumens wurde mit etwa 1,3 M.-% ermittelt. Auf Trinidad Epuré bezogen sind es etwa 0,5 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übrige Anteil des nicht näher zu kennzeichnenden Materials besteht aus Hydratwasser, flüchtigen Anteilen des Tons und der anderen Mineralien im mineralischen Anteil und organischen Substanzen, hauptsächlich vegetabilischen Ursprungs. Es ist nicht möglich, genaue Angaben über diese Bestandteile zu machen. Der Gesamtanteil dieses nicht näher gekennzeichneten Materials liegt nicht über 9 bis 10 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Löslichkeit von Trinidad Epuré in verschiedenen Lösungsmitteln zeigt die folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Tetrachlorethen (Perchlorethylen)&lt;br /&gt;
|54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Toluol&lt;br /&gt;
|49,9 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gruppenaufteilung des Gesamtbitumens durch Lösungsmittel in die verschiedenen Anteile ergibt sich für Trinidad Epuré die folgende Aufteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|im Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|im löslichen Bitumenanteil von Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maltene&lt;br /&gt;
|36,0 M.-%&lt;br /&gt;
|66,7 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Asphaltene&lt;br /&gt;
|18,0 M.-%&lt;br /&gt;
|33,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carbene&lt;br /&gt;
|3,8 M.-%&lt;br /&gt;
|15,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Trinidad Naturasphalt in einem geeigneten Lösungsmittel aufgelöst, das Gemisch gefiltert und im Mikroskop bei starker Vergrößerung untersucht wird, zeigt sich, dass ein Teil der mineralischen Bestandteile durch das Filter hindurchgegangen ist und nun in der Lösung die so genannte Brownsche Bewegung hervorruft. Bei einer Verdünnung von 1 auf 5000 sind über 400.000 Teilchen im m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; der Lösung vorhanden und als in der Schwebe befindlich (kolloidale Partikel) festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verdünnte Auflösung von Trinidad Naturasphalt in Schwefelkohlenstoff zeigte nach einem Monat Ruhezustand 4,5 M.-% der mineralischen Anteile als in der Schwebe befindlich, nach drei Monaten waren es noch 2,57 M.-%, die auch während einer weiteren Lagerung bis zu sechs Monaten geringer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Trinidad Epuré vorhandenen mineralischen Anteile liegen in ihrer Menge zwischen 36 bis 38 M.-% des Gesamtgewichtes. Sie bestehen im Wesentlichen aus Quarz und Lehm und dem Rückstand von Salzen, die in den rohen Trinidad Naturasphalt im Laufe seiner Entstehungsgeschichte emulgiert worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Untersuchung dieser mineralischen Anteile ergab folgende Durchschnittszusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|SiO&lt;br /&gt;
|70,64 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|17,04 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7,62 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaO&lt;br /&gt;
|0,70 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MgO&lt;br /&gt;
|0,90 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|1,56 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|0,35 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,97 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cl&lt;br /&gt;
|0,22 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinidad Naturasphalt Produkte ===&lt;br /&gt;
Um die Verwendung auf Asphaltmischanlagen zu ermöglichen, wird der Trinidad Naturasphalt zu einfach dosierbaren Produkten weiterverarbeitet. Neben granulierten Aufbereitungsformen sind auch Kombiprodukte lieferbar, durch die mehrere Komponenten in einem Dosierschritt zugegeben werden können.&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré Z ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré Z (TE Z) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem Diatomeenerde (amorphe Kieselsäure) als der Verklebung des Granulates entgegenwirkendes Trennmittel zugegeben ist. Diatomeenerde hat eine Korngröße &amp;lt; 0,063 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge dieses Trennmittels bleibt die theoretische Veränderung der TE Z Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE Z-Produkten die gleiche Zusammensetzung wie bei Trinidad Epuré zugrunde zu legen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE Z der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zuzuordnen (siehe auch 7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad NAF 501 ====&lt;br /&gt;
Trinidad NAF 501 ist ein rieselfähiges Granulat, bestehend aus 83,3 M.-% Trinidad Epuré und 16,7 M.-% Cellulosefaser. Abhängig von der jeweiligen Lieferform ist es in den Körnungen 0/5, 6/10 und 0/10 erhältlich. Aufgrund der enthaltenen Cellulosefaser ist in der Regel keine weitere Zugabe von ablaufhemmenden Zusätzen mehr nötig. Aus dem Gewichtsverhältnis von Naturasphalt zu Cellulosefaser (5:1) errechnet sich folgende Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 45,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 38,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cellulosefaser&lt;br /&gt;
|i. M. 16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller und die Cellulosefaser sind bei der rechnerischen Behandlung des Trinidad NAF 501 der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré NV ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré NV (TE NV) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem ein Trennmittel sowie Wachs (langkettiges Paraffin) zugegeben ist. Durch die Verwendung von TE NV ist ein separater Einsatz von temperaturreduzierenden Zusätzen nicht erforderlich, da dieser Zusatz im TE NV bereits enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge des Trennmittels bleibt dies bei der TE NV Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE NV-Produkten die folgende Zusammensetzung zugrunde gelegt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen (incl. Wachs)&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE NV der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Naturasphaltprodukte im Überblick ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Trinidad Epuré&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|83,3 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Cellulosefaser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) incl. Wachs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lieferformen ====&lt;br /&gt;
Trinidad Naturasphalt Produkte werden in unterschiedlichen Gebinden ausgeliefert. Die nachstehende Tabelle bietet einen Überblick auf die möglichen Lieferformen. Die konkreten Gebindeformen werden auf die jeweiligen Mischgutanforderungen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Säcke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Big-Bags&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Siloware&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schüttgut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=582</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=582"/>
		<updated>2024-09-23T14:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Produkte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinskörnungen&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinskörnungen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten. Wegen dieser geringen Mengen ist es technisch vertretbar, die „restlichen Bestandteile&amp;quot; als Füller (0 - 0,063 mm) anzusehen. Gesteinskörnungen zuzüglich „restliche Bestandteile“ betragen i. M. 46,0 M.-% des Trinidad Epuré. Sie setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält Trinidad Epuré noch kristallingebundenes Wasser. Dieses ist bei der Bindemittelextraktion nicht aus dem Trinidad Epuré entfernbar. Es bewirkt zum Teil die bekannt gute Verarbeitbarkeit des Trinidad Naturasphaltes. Bei der rechnerischen Behandlung von Trinidad Naturasphaltprodukten bleibt dieser Wasseranteil unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|Mattschwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,40 - 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|1 - 4 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EP RuK&lt;br /&gt;
|93 - 98 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch Extraktion aus dem Trinidad Epuré lösbare Bitumen weist folgende Eigenschaften auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,06 - 1,08 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|3 - 12 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt RuK&lt;br /&gt;
|68 - 78 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analysedaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, mineralischen Anteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré entspricht folgender Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen, löslich in Schwefelkohlenstoff&lt;br /&gt;
|53,0 bis 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|36,0 bis 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Differenz (organisch Unlösliches)&lt;br /&gt;
|9,0 bis 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der näheren Betrachtung der vorstehenden Tabelle ist zu entnehmen, dass die Summe des in Schwefelkohlenstoff löslichen Bitumens und des mineralischen Anteiles nicht auf 100 M.-% aufgeht. Der Unterschied erklärt sich durch die Gegenwart von ungelöster organischer Substanz (teils Bitumen), die bei der Verbrennung verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere charakteristische Eigenschaftswerte von Trinidad Epuré:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruch&lt;br /&gt;
|muschelig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glanz&lt;br /&gt;
|stumpf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Strich&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|spez. Gewicht bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,4 bis 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,5 bis 4,0 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Duktilität bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,0 bis 1,8 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Kraemer-Sarnow&lt;br /&gt;
|84 bis 87 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Ring und Kugel&lt;br /&gt;
|94 bis 97 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verdampfungsverlust bei 160 °C in 5 Sunden&lt;br /&gt;
|1,1 bis 1,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kubischer Ausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|0,000287 pro °F&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spez. Wärme&lt;br /&gt;
|0,437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Elektrische Durchschlagsfestigkeit&lt;br /&gt;
|58 Kilovolt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Trinidad Naturasphalt sind die Feinmineralanteile in der Lage, Bitumen durch Absorption festzuhalten. Die Menge dieses nicht löslichen Bitumens wurde mit etwa 1,3 M.-% ermittelt. Auf Trinidad Epuré bezogen sind es etwa 0,5 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übrige Anteil des nicht näher zu kennzeichnenden Materials besteht aus Hydratwasser, flüchtigen Anteilen des Tons und der anderen Mineralien im mineralischen Anteil und organischen Substanzen, hauptsächlich vegetabilischen Ursprungs. Es ist nicht möglich, genaue Angaben über diese Bestandteile zu machen. Der Gesamtanteil dieses nicht näher gekennzeichneten Materials liegt nicht über 9 bis 10 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Löslichkeit von Trinidad Epuré in verschiedenen Lösungsmitteln zeigt die folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Tetrachlorethen (Perchlorethylen)&lt;br /&gt;
|54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Toluol&lt;br /&gt;
|49,9 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gruppenaufteilung des Gesamtbitumens durch Lösungsmittel in die verschiedenen Anteile ergibt sich für Trinidad Epuré die folgende Aufteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|im Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|im löslichen Bitumenanteil von Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maltene&lt;br /&gt;
|36,0 M.-%&lt;br /&gt;
|66,7 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Asphaltene&lt;br /&gt;
|18,0 M.-%&lt;br /&gt;
|33,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carbene&lt;br /&gt;
|3,8 M.-%&lt;br /&gt;
|15,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Trinidad Naturasphalt in einem geeigneten Lösungsmittel aufgelöst, das Gemisch gefiltert und im Mikroskop bei starker Vergrößerung untersucht wird, zeigt sich, dass ein Teil der mineralischen Bestandteile durch das Filter hindurchgegangen ist und nun in der Lösung die so genannte Brownsche Bewegung hervorruft. Bei einer Verdünnung von 1 auf 5000 sind über 400.000 Teilchen im m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; der Lösung vorhanden und als in der Schwebe befindlich (kolloidale Partikel) festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verdünnte Auflösung von Trinidad Naturasphalt in Schwefelkohlenstoff zeigte nach einem Monat Ruhezustand 4,5 M.-% der mineralischen Anteile als in der Schwebe befindlich, nach drei Monaten waren es noch 2,57 M.-%, die auch während einer weiteren Lagerung bis zu sechs Monaten geringer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Trinidad Epuré vorhandenen mineralischen Anteile liegen in ihrer Menge zwischen 36 bis 38 M.-% des Gesamtgewichtes. Sie bestehen im Wesentlichen aus Quarz und Lehm und dem Rückstand von Salzen, die in den rohen Trinidad Naturasphalt im Laufe seiner Entstehungsgeschichte emulgiert worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Untersuchung dieser mineralischen Anteile ergab folgende Durchschnittszusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|SiO&lt;br /&gt;
|70,64 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|17,04 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7,62 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaO&lt;br /&gt;
|0,70 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MgO&lt;br /&gt;
|0,90 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|1,56 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|0,35 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,97 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cl&lt;br /&gt;
|0,22 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinidad Naturasphalt Produkte ===&lt;br /&gt;
Um die Verwendung auf Asphaltmischanlagen zu ermöglichen, wird der Trinidad Naturasphalt zu einfach dosierbaren Produkten weiterverarbeitet. Neben granulierten Aufbereitungsformen sind auch Kombiprodukte lieferbar, durch die mehrere Komponenten in einem Dosierschritt zugegeben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré Z ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré Z (TE Z) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem Diatomeenerde (amorphe Kieselsäure) als der Verklebung des Granulates entgegenwirkendes Trennmittel zugegeben ist. Diatomeenerde hat eine Korngröße &amp;lt; 0,063 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge dieses Trennmittels bleibt die theoretische Veränderung der TE Z Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE Z-Produkten die gleiche Zusammensetzung wie bei Trinidad Epuré zugrunde zu legen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE Z der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zuzuordnen (siehe auch 7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad NAF 501 ====&lt;br /&gt;
Trinidad NAF 501 ist ein rieselfähiges Granulat, bestehend aus 83,3 M.-% Trinidad Epuré und 16,7 M.-% Cellulosefaser. Abhängig von der jeweiligen Lieferform ist es in den Körnungen 0/5, 6/10 und 0/10 erhältlich. Aufgrund der enthaltenen Cellulosefaser ist in der Regel keine weitere Zugabe von ablaufhemmenden Zusätzen mehr nötig. Aus dem Gewichtsverhältnis von Naturasphalt zu Cellulosefaser (5:1) errechnet sich folgende Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|i. M. 45,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 38,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cellulosefaser&lt;br /&gt;
|i. M. 16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller und die Cellulosefaser sind bei der rechnerischen Behandlung des Trinidad NAF 501 der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen (siehe auch 7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Epuré NV ====&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré NV (TE NV) ist zerkleinertes Trinidad Epuré, dem ein Trennmittel sowie Wachs (langkettiges Paraffin) zugegeben ist. Durch die Verwendung von TE NV ist ein separater Einsatz von temperaturreduzierenden Zusätzen nicht erforderlich, da dieser Zusatz im TE NV bereits enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Zugabemenge des Trennmittels bleibt dies bei der TE NV Zusammensetzung unberücksichtigt, so dass bei TE NV-Produkten die folgende Zusammensetzung zugrunde gelegt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen (incl. Wachs)&lt;br /&gt;
|i. M. 54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|i. M. 46,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das TE-Bitumen ist bei der rechnerischen Behandlung des Bitumenanteils zu berücksichtigen. Der TE-Füller ist bei der rechnerischen Behandlung des TE NV der Füllerfraktion (0 - 0,063 mm) zu zuordnen (siehe auch 7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trinidad Naturasphaltprodukte im Überblick ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Trinidad Epuré&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%&lt;br /&gt;
|83,3 M.-%&lt;br /&gt;
|100,0 M.-%*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Cellulosefaser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|16,7 M.-%&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) incl. Wachs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lieferformen ====&lt;br /&gt;
Trinidad Naturasphalt Produkte werden in unterschiedlichen Gebinden ausgeliefert. Die nachstehende Tabelle bietet einen Überblick auf die möglichen Lieferformen. Die konkreten Gebindeformen werden auf die jeweiligen Mischgutanforderungen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;NAF 501&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;TE NV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fässer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Säcke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Big-Bags&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Siloware&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schüttgut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=581</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=581"/>
		<updated>2024-09-23T14:19:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: /* Definitionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinskörnungen&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinskörnungen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten. Wegen dieser geringen Mengen ist es technisch vertretbar, die „restlichen Bestandteile&amp;quot; als Füller (0 - 0,063 mm) anzusehen. Gesteinskörnungen zuzüglich „restliche Bestandteile“ betragen i. M. 46,0 M.-% des Trinidad Epuré. Sie setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält Trinidad Epuré noch kristallingebundenes Wasser. Dieses ist bei der Bindemittelextraktion nicht aus dem Trinidad Epuré entfernbar. Es bewirkt zum Teil die bekannt gute Verarbeitbarkeit des Trinidad Naturasphaltes. Bei der rechnerischen Behandlung von Trinidad Naturasphaltprodukten bleibt dieser Wasseranteil unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|Mattschwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,40 - 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|1 - 4 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EP RuK&lt;br /&gt;
|93 - 98 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch Extraktion aus dem Trinidad Epuré lösbare Bitumen weist folgende Eigenschaften auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|1,06 - 1,08 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration&lt;br /&gt;
|3 - 12 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt RuK&lt;br /&gt;
|68 - 78 °C&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analysedaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, mineralischen Anteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinidad Epuré entspricht folgender Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen, löslich in Schwefelkohlenstoff&lt;br /&gt;
|53,0 bis 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mineralische Anteile&lt;br /&gt;
|36,0 bis 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Differenz (organisch Unlösliches)&lt;br /&gt;
|9,0 bis 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der näheren Betrachtung der vorstehenden Tabelle ist zu entnehmen, dass die Summe des in Schwefelkohlenstoff löslichen Bitumens und des mineralischen Anteiles nicht auf 100 M.-% aufgeht. Der Unterschied erklärt sich durch die Gegenwart von ungelöster organischer Substanz (teils Bitumen), die bei der Verbrennung verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere charakteristische Eigenschaftswerte von Trinidad Epuré:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Farbe&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruch&lt;br /&gt;
|muschelig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glanz&lt;br /&gt;
|stumpf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Strich&lt;br /&gt;
|schwarz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|spez. Gewicht bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,4 bis 1,42 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Penetration bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,5 bis 4,0 1/10 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Duktilität bei 25 °C&lt;br /&gt;
|1,0 bis 1,8 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Kraemer-Sarnow&lt;br /&gt;
|84 bis 87 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt Ring und Kugel&lt;br /&gt;
|94 bis 97 °C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verdampfungsverlust bei 160 °C in 5 Sunden&lt;br /&gt;
|1,1 bis 1,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kubischer Ausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|0,000287 pro °F&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spez. Wärme&lt;br /&gt;
|0,437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Elektrische Durchschlagsfestigkeit&lt;br /&gt;
|58 Kilovolt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Trinidad Naturasphalt sind die Feinmineralanteile in der Lage, Bitumen durch Absorption festzuhalten. Die Menge dieses nicht löslichen Bitumens wurde mit etwa 1,3 M.-% ermittelt. Auf Trinidad Epuré bezogen sind es etwa 0,5 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übrige Anteil des nicht näher zu kennzeichnenden Materials besteht aus Hydratwasser, flüchtigen Anteilen des Tons und der anderen Mineralien im mineralischen Anteil und organischen Substanzen, hauptsächlich vegetabilischen Ursprungs. Es ist nicht möglich, genaue Angaben über diese Bestandteile zu machen. Der Gesamtanteil dieses nicht näher gekennzeichneten Materials liegt nicht über 9 bis 10 M.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Löslichkeit von Trinidad Epuré in verschiedenen Lösungsmitteln zeigt die folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Tetrachlorethen (Perchlorethylen)&lt;br /&gt;
|54,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Toluol&lt;br /&gt;
|49,9 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gruppenaufteilung des Gesamtbitumens durch Lösungsmittel in die verschiedenen Anteile ergibt sich für Trinidad Epuré die folgende Aufteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|im Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|im löslichen Bitumenanteil von Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maltene&lt;br /&gt;
|36,0 M.-%&lt;br /&gt;
|66,7 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Asphaltene&lt;br /&gt;
|18,0 M.-%&lt;br /&gt;
|33,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carbene&lt;br /&gt;
|3,8 M.-%&lt;br /&gt;
|15,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Trinidad Naturasphalt in einem geeigneten Lösungsmittel aufgelöst, das Gemisch gefiltert und im Mikroskop bei starker Vergrößerung untersucht wird, zeigt sich, dass ein Teil der mineralischen Bestandteile durch das Filter hindurchgegangen ist und nun in der Lösung die so genannte Brownsche Bewegung hervorruft. Bei einer Verdünnung von 1 auf 5000 sind über 400.000 Teilchen im m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; der Lösung vorhanden und als in der Schwebe befindlich (kolloidale Partikel) festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verdünnte Auflösung von Trinidad Naturasphalt in Schwefelkohlenstoff zeigte nach einem Monat Ruhezustand 4,5 M.-% der mineralischen Anteile als in der Schwebe befindlich, nach drei Monaten waren es noch 2,57 M.-%, die auch während einer weiteren Lagerung bis zu sechs Monaten geringer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Trinidad Epuré vorhandenen mineralischen Anteile liegen in ihrer Menge zwischen 36 bis 38 M.-% des Gesamtgewichtes. Sie bestehen im Wesentlichen aus Quarz und Lehm und dem Rückstand von Salzen, die in den rohen Trinidad Naturasphalt im Laufe seiner Entstehungsgeschichte emulgiert worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Untersuchung dieser mineralischen Anteile ergab folgende Durchschnittszusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|SiO&lt;br /&gt;
|70,64 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|17,04 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7,62 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaO&lt;br /&gt;
|0,70 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MgO&lt;br /&gt;
|0,90 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|1,56 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|0,35 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,97 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cl&lt;br /&gt;
|0,22 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinidad Naturasphalt Produkte ===&lt;br /&gt;
Um die Verwendung auf Asphaltmischanlagen zu ermöglichen, wird der Trinidad Naturasphalt zu einfach dosierbaren Produkten weiterverarbeitet. Neben granulierten Aufbereitungsformen sind auch Kombiprodukte lieferbar, durch die mehrere Komponenten in einem Dosierschritt zugegeben werden können.&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Schwimmende_Estriche&amp;diff=420</id>
		<title>Schwimmende Estriche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Schwimmende_Estriche&amp;diff=420"/>
		<updated>2024-09-17T14:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ACHTUNG zwei Texte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochbau wird Gussasphalt als schwimmender Estrich eingesetzt. Aufgrund seiner &lt;br /&gt;
Zusammensetzung bietet Gussasphalt eine Fülle von vorteilhaften Eigenschaften. Gussasphalt &lt;br /&gt;
erfordert weder Trocken- noch Abbindezeiten. Er ist kurz nach Einbau begehbar und benutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt verbessert die Wärme- und Trittschall-Dämmung. Der Trittschall wird um bis zu 14 &lt;br /&gt;
dB(A) vermindert, er ist besonders fußwarm. Dadurch ermöglicht er hohen Wärme- und &lt;br /&gt;
Schallschutz bei geringen Konstruktionshöhen. Je nach Art und Dicke der Dämmschicht wird er &lt;br /&gt;
mit Nenndicken von 25–35 mm eingebaut. Damit ist Gussasphalt besonders bei der Sanierung &lt;br /&gt;
von Fußböden geeignet, bei dem nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt wird fugenlos verlegt, ist rissunempfindlich, stoß- und schlagfest, hohlraumfrei und &lt;br /&gt;
wasserdicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist schwer entflammbar, praktisch nicht brennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Heizestrich ist er in Verbindung mit Kupferrohrleitungen bestens geeignet (keine &lt;br /&gt;
Aufheizphase, geringe Trägheit). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche enthalten keine umweltbelastenden Zusätze. Gefahrstoffe können in der&lt;br /&gt;
Nutzung nicht austreten. Bakterien und Mikroben können sich in seinem dichten Gefüge nicht &lt;br /&gt;
festsetzen. Unter Gussasphaltestrichen werden nur natürliche Dämmstoffe eingesetzt. &lt;br /&gt;
Gussasphalt ist biohaustauglich und als wertvoller Baustoff wiederverwertbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnelle Nutzbarkeit verkürzt die Bauzeit und hilft damit Kosten sparen. Die bessere Dämmwirkung des Gussasphaltestrichs mindert die Heizkosten. Er kann weitgehend unabhängig von &lt;br /&gt;
der Witterung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Der Boden für Flexibilität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmende Gussasphaltestriche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die positiven Eigenschaften von schwimmenden Estrichen aus Gussasphalt finden aufgrund ihrer Nachhaltigkeit immer mehr Beachtung. Ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zu Nassestrichen ist dabei die Einsparung von Kosten durch eine deutlich verkürzte Bauzeit. Mit geeigneten Dämmstoffen erfüllen sie alle zeitgemäßen Anforderungen an komplex beanspruchte Fußböden zukunftssicher und mit großem Kundennutzen. Sie eignen sich auch besonders als Heizestrich, da der volle Heizbetrieb schon direkt nach dem Einbau möglich ist. Als direkt genutzter Sichtestrich wird er mit einer Kunstharzbeschichtung versehen oder auch in geschliffener Variante mit Terrazzoeffekt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt, der ideale Estrich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmende Gussasphaltestriche können in Gebäuden unterschiedlichster Nutzung, z.B. Wohnungs-, Büro- und Geschäftsbauten eingesetzt werden. Sie werden weitgehend unabhängig von Witterungsbedingungen verlegt. Sie bringen keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Bau und fördern die Austrocknung des Bauwerks. Sie ermöglichen den fugenlosen Einbau raumgroßer Flächen, weil Gussasphalt im Unterschied zu hydraulisch gebundenen Estrichen nicht schwindet. Der Gestaltung des Bodenbelags bieten sich dadurch viele Möglichkeiten.  Es kann vom Parkett bis zum Teppichboden frei gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwendung von Gussasphaltestrichen in allen Bereichen von Hochbauten stehen brandschutztechnisch keine Bedenken entgegen. Gussasphaltestriche eignen sich im Zusammenwirken mit geeigneten Dämmstoffen auch besonders gut für die Sanierung und Revitalisierung von Fußböden in Altbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt als Heizestrich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Gussasphalt-Heizestrichen der volle Heizbetrieb sofort möglich ist und der Estrich keine Trocknungszeit benötigt, lassen sich in der Bauphase vier bis sechs Wochen Zeit sparen. Die Ausführung der Fußbodenheizung innerhalb des Estrichs spart Aufbauhöhe und Flächenmasse besonders bei Sanierungsvorhaben. Durch die niedrigere Vorlauftemperatur sind Gussasphalt-Heizestriche zudem wirtschaftlicher im Betrieb und eignen sich für Niedrig-Energiesysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphaltestriche ...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sind wasserfrei, kühlen nur ab und haben nach ca. 3-4 Stunden die Endfestigkeit erreicht und bringen  so keine zusätzliche Feuchtigkeit in das Bauwerk.&lt;br /&gt;
* besitzen eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit.&lt;br /&gt;
* sind infolge ihres viskoelastischen Verhaltens unempfindlich gegen Stoß und Schlag und bauen Schwingungen aus Erschütterungen auf kurze Entfernungen ab.&lt;br /&gt;
* haben eine besonders hohe innere Dämpfung, wie bei gummielastischen Baustoffen. Diese trittschalldämmende Eigenschaft ist ca. 30 mal besser als bei Beton. &lt;br /&gt;
* vermindern Trittschall bis zu 14 dB(A). In Verbindung mit geeigneten Dämmschichten werden Trittschallverbesserungsmaße bis 31 dB(A) erreicht.&lt;br /&gt;
* haben eine um 50 % geringere Wärmeleitfähigkeit als Zementestrich. Die geringe Wärmeableitung sorgt für Fußwärme und Behaglichkeit&lt;br /&gt;
* sind schwer entflammbar und praktisch nicht brennbar.&lt;br /&gt;
* sind für optische Effekte direkt schleif-, und/oder beschichtungsfähig.&lt;br /&gt;
* nehmen kein Wasser auf und können weder quellen noch schwinden.&lt;br /&gt;
* sind dicht, porenfrei und bieten keine Ansatzflächen, in denen sich Bakterien, Mikroben oder Insekten festsetzen können.&lt;br /&gt;
* sind geruchlos und geschmacksneutral.&lt;br /&gt;
* sind staubfrei und wasserbeständig für leichte Reinigung und Pflege.&lt;br /&gt;
* sind dauerhaft und damit wirtschaftlich.&lt;br /&gt;
* sind emissionsfrei, wiederverwertbar, umweltschonend und damit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche sind wegen dieser vielfältigen Eigenschaften das “non plus ultra” aller Estriche!&lt;br /&gt;
[[category:Estriche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Schwimmende_Estriche&amp;diff=419</id>
		<title>Schwimmende Estriche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Schwimmende_Estriche&amp;diff=419"/>
		<updated>2024-09-17T14:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ACHTUNG zwei Texte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochbau wird Gussasphalt als schwimmender Estrich eingesetzt. Aufgrund seiner &lt;br /&gt;
Zusammensetzung bietet Gussasphalt eine Fülle von vorteilhaften Eigenschaften. Gussasphalt &lt;br /&gt;
erfordert weder Trocken- noch Abbindezeiten. Er ist kurz nach Einbau begehbar und benutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt verbessert die Wärme- und Trittschall-Dämmung. Der Trittschall wird um bis zu 14 &lt;br /&gt;
dB(A) vermindert, er ist besonders fußwarm. Dadurch ermöglicht er hohen Wärme- und &lt;br /&gt;
Schallschutz bei geringen Konstruktionshöhen. Je nach Art und Dicke der Dämmschicht wird er &lt;br /&gt;
mit Nenndicken von 25–35 mm eingebaut. Damit ist Gussasphalt besonders bei der Sanierung &lt;br /&gt;
von Fußböden geeignet, bei dem nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt wird fugenlos verlegt, ist rissunempfindlich, stoß- und schlagfest, hohlraumfrei und &lt;br /&gt;
wasserdicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist schwer entflammbar, praktisch nicht brennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Heizestrich ist er in Verbindung mit Kupferrohrleitungen bestens geeignet (keine &lt;br /&gt;
Aufheizphase, geringe Trägheit). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche enthalten keine umweltbelastenden Zusätze. Gefahrstoffe können in der&lt;br /&gt;
Nutzung nicht austreten. Bakterien und Mikroben können sich in seinem dichten Gefüge nicht &lt;br /&gt;
festsetzen. Unter Gussasphaltestrichen werden nur natürliche Dämmstoffe eingesetzt. &lt;br /&gt;
Gussasphalt ist biohaustauglich und als wertvoller Baustoff wiederverwertbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnelle Nutzbarkeit verkürzt die Bauzeit und hilft damit Kosten sparen. Die bessere Dämmwirkung des Gussasphaltestrichs mindert die Heizkosten. Er kann weitgehend unabhängig von &lt;br /&gt;
der Witterung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Der Boden für Flexibilität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmende Gussasphaltestriche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die positiven Eigenschaften von schwimmenden Estrichen aus Gussasphalt finden aufgrund ihrer Nachhaltigkeit immer mehr Beachtung. Ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zu Nassestrichen ist dabei die Einsparung von Kosten durch eine deutlich verkürzte Bauzeit. Mit geeigneten Dämmstoffen erfüllen sie alle zeitgemäßen Anforderungen an komplex beanspruchte Fußböden zukunftssicher und mit großem Kundennutzen. Sie eignen sich auch besonders als Heizestrich, da der volle Heizbetrieb schon direkt nach dem Einbau möglich ist. Als direkt genutzter Sichtestrich wird er mit einer Kunstharzbeschichtung versehen oder auch in geschliffener Variante mit Terrazzoeffekt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt, der ideale Estrich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmende Gussasphaltestriche können in Gebäuden unterschiedlichster Nutzung, z.B. Wohnungs-, Büro- und Geschäftsbauten eingesetzt werden. Sie werden weitgehend unabhängig von Witterungsbedingungen verlegt. Sie bringen keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Bau und fördern die Austrocknung des Bauwerks. Sie ermöglichen den fugenlosen Einbau raumgroßer Flächen, weil Gussasphalt im Unterschied zu hydraulisch gebundenen Estrichen nicht schwindet. Der Gestaltung des Bodenbelags bieten sich dadurch viele Möglichkeiten.  Es kann vom Parkett bis zum Teppichboden frei gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwendung von Gussasphaltestrichen in allen Bereichen von Hochbauten stehen brandschutztechnisch keine Bedenken entgegen. Gussasphaltestriche eignen sich im Zusammenwirken mit geeigneten Dämmstoffen auch besonders gut für die Sanierung und Revitalisierung von Fußböden in Altbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt als Heizestrich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Gussasphalt-Heizestrichen der volle Heizbetrieb sofort möglich ist und der Estrich keine Trocknungszeit benötigt, lassen sich in der Bauphase vier bis sechs Wochen Zeit sparen. Die Ausführung der Fußbodenheizung innerhalb des Estrichs spart Aufbauhöhe und Flächenmasse besonders bei Sanierungsvorhaben. Durch die niedrigere Vorlauftemperatur sind Gussasphalt-Heizestriche zudem wirtschaftlicher im Betrieb und eignen sich für Niedrig-Energiesysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphaltestriche ...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sind wasserfrei, kühlen nur ab und haben nach ca. 3-4 Stunden die Endfestigkeit erreicht und bringen  so keine zusätzliche Feuchtigkeit in das Bauwerk.&lt;br /&gt;
* besitzen eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit.&lt;br /&gt;
* sind infolge ihres viskoelastischen Verhaltens unempfindlich gegen Stoß und Schlag und bauen Schwingungen aus Erschütterungen auf kurze Entfernungen ab.&lt;br /&gt;
* haben eine besonders hohe innere Dämpfung, wie bei gummielastischen Baustoffen. Diese trittschalldämmende Eigenschaft ist ca. 30 mal besser als bei Beton. &lt;br /&gt;
* vermindern Trittschall bis zu 14 dB(A). In Verbindung mit geeigneten Dämmschichten werden Trittschallverbesserungsmaße bis 31 dB(A) erreicht.&lt;br /&gt;
* haben eine um 50 % geringere Wärmeleitfähigkeit als Zementestrich. Die geringe Wärmeableitung sorgt für Fußwärme und Behaglichkeit&lt;br /&gt;
* sind schwer entflammbar und praktisch nicht brennbar.&lt;br /&gt;
* sind für optische Effekte direkt schleif-, und/oder beschichtungsfähig.&lt;br /&gt;
* nehmen kein Wasser auf und können weder quellen noch schwinden.&lt;br /&gt;
* sind dicht, porenfrei und bieten keine Ansatzflächen, in denen sich Bakterien, Mikroben oder Insekten festsetzen können.&lt;br /&gt;
* sind geruchlos und geschmacksneutral.&lt;br /&gt;
* sind staubfrei und wasserbeständig für leichte Reinigung und Pflege.&lt;br /&gt;
* sind dauerhaft und damit wirtschaftlich.&lt;br /&gt;
* sind emissionsfrei, wiederverwertbar, umweltschonend und damit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche sind wegen dieser vielfältigen Eigenschaften das “non plus ultra” aller Estriche!&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Estriche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=WHG-Anlagen&amp;diff=416</id>
		<title>WHG-Anlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=WHG-Anlagen&amp;diff=416"/>
		<updated>2024-09-17T14:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ACHTUNG - zwei Texte; unten ausführlicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wasserhaushaltsgesetz und der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) müssen Flächen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen (in LAU-Anlagen) Befestigungen als sekundäre Barrieren aufweisen. Dies gilt auch für Anlagen zum &lt;br /&gt;
Herstellen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffe (HBV-Anlagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den geeigneten Bauweisen bieten Asphaltbefestigungen mit Gussasphalt-Deckschichten &lt;br /&gt;
hohlraumfreie, flüssigkeitsundurchlässige und fugenlose Flächen an, die auch für höchste &lt;br /&gt;
Verkehrsbeanspruchungen dimensioniert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art der Stoffe und dem Gefährdungspotential der Anlagen werden die Gussasphaltschichten ein- oder zweilagig allein oder in Kombination mit Polymerbitumen-Schweißbahnen eingebaut. Anschlüsse an Einbauten, Durchdringungen und aufgehenden Bauteilen werden mit &lt;br /&gt;
Polymerbitumen-Schweißbahnen oder vliesarmiertem Flüssigkunststoff hergestellt. Fugen an &lt;br /&gt;
Einbauten, Durchdringungen und aufgehenden Bauteilen werden – je nach Art der Stoffe – mit &lt;br /&gt;
bitumenhaltigen Fugenmassen oder kraftstoff- und lösemittelbeständigen Fugenmassen, z.B. auf &lt;br /&gt;
Polyurethanbasis, verfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauweisen mit Gussasphalt haben sich in der Abdichtungstechnik seit Jahrzehnten bewährt. Sie &lt;br /&gt;
eignen sich auch für Dichtflächen in WHG-Anlagen und sind zudem preiswert, pflegeleicht und &lt;br /&gt;
dauerhaft.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&#039;&#039;&#039;Gussasphalt in WHG - Anlagen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Schutz des Grundwassers beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist das Beste gerade gut genug!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen (LAU-Anlagen) wassergefährdender Stoffe müssen nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) stoffundurchlässige Befestigungen als sekundäre Barrieren aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltschichten bieten sich wegen ihrer Hohlraumfreiheit und fugenlosen Verlegung als Dichtflächen besonders an. Gussasphaltschichten sind flüssigkeitsundurchlässig und wasserdampfdicht. Sie können auch auf großen Flächen fugenlos verlegt werden. Gussasphalt-Dichtschichten mit wasserrechtlicher Zulassung für LAU-Anlagen bieten die größte Sicherheit zum Schutz von Boden und Grundwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen liegen zahlreiche positive Erfahrungen mit bereits genutzten Flächen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft kennen sich Betreiber von WHG-Anlagen und Planer nicht hinreichend mit den Anforderungen aus dem Wasserhaushaltsgesetz und den nachgeordneten Verordnungen der Bundesländer (VAwS) aus. Betreiber und Planer sind daher gut beraten, von Anfang an einen Sachverständigen nach VAwS in die Planung mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Anlagen die mit Gussasphalt-Dichtschichten ausgeführt wurden, waren Farblager und  Mineralöl-Gebindelager in geschlossenen Hallen. Das erforderliche Rückhaltevolumen – in diesem Fall 10 % der gesamten Lagermenge – konnte durch eine rundum laufende 16 cm hohe Aufkantung aus Gussasphalt sichergestellt werden (Abb. 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Lageranlagen wurde die Gussasphalt-Dichtschicht im Verbund mit einer zusätzlichen Bitumen-Schweißbahn auf der Betonunterlage eingebaut. Die Bitumen-Schweißbahn ermöglicht eine Rissüberbrückung über Fugen und evtl. vorhandenen Rissen in alten Betonunterlagen und kann als zusätzliche Sicherheit gegen Durchdringen von Flüssigkeiten gewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anforderungen an eine große Löschwasserrückhaltung kann diese z.B. durch eine verlorene Schalung aus Ortbeton hergestellt werden, die mit einer etwa 5 cm dicken Schicht aus Asphaltmastix hintergossenen wird (Abb. 3). Eine weniger aufwendige Löschwasserrückhaltung kann z.B. mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenken, Gussasphalt auch in Anlagen einzusetzen, in denen große Mengen an Mineralölprodukten  gelagert oder umgeschlagen werden, sind unbegründet. Versuche auf dichten Asphaltschichten zeigen, dass Mineralölprodukte die Asphaltschichten in überschaubaren Zeiträumen nicht durchdringen, sondern nur wenige Millimeter tief eindringen. Üblicherweise wird eine Undurchlässigkeit nur für einen Zeitraum bis zu 72 Stunden gefordert. Nach Vorgaben in Verwaltungsvorschriften gelten Dichtschichten noch als Undurchlässig solange die Stoffe nicht tiefer als zu 2/3 in die Schicht eindringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den größten Anlagen zählen sicher Anlagen für die Wiederverwertung von Eisen- und Nichteisenschrotten sowie Fahrsilos in Biogasanlagen. Auf Flächen bis zu 30.000 m² werden die Metallschrotte unterschiedlichster Formen und Abmessungen turmhoch gelagert (Bild 4). Die Beanspruchung durch Gabelstapler ist in diesen Anlagen, in denen die Stoffe häufig umgeschlagen werden, zu berücksichtigen (Bild 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schrotten aus der Metallverarbeitung haften Ölemulsionen an. Die Schrotte lagern jedoch nicht in Gebinden, sondern direkt auf der Dichtfläche. Zur Kompensation der fehlenden Gebinde wurde eine zusätzliche Gussasphaltschicht als erste Dicht- und Nutzschicht geplant und ausgeführt. Die tragfähige Unterlage bildeten zwei Lagen Asphalttragschicht mit insgesamt 16 cm Dicke auf Schottertragschicht (Bild 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fahrsilos von Biogasanlagen muss neben der Flüssigkeitsundurchlässigkeit die Beanspruchung durch organische Säuren berücksichtigt werden. Es dürfen daher nur kalkfreie Gesteinskörnungen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gussasphalt können sichere und für die  Betreiber preiswerte flüssigkeitsdichte Flächenbefestigungen hergestellt werden. In der Kombination mit bauaufsichtlich zugelassenen vliesarmierten Flüssigkunststoffsystemen und Fugenmassen sind auch komplizierte Fälle und Formen lösbar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=405</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-09-17T11:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Änderung 404 von Andreas.Knoebig (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GussasphaltWiki3.png|rahmenlos|1000x1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wissenslexikon der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gussasphalt kurz erklärt ==&lt;br /&gt;
Guss­as­phalt ist ein &#039;&#039;&#039;Ge­misch aus [[Gesteinskörnung|Ge­steins­körnung­en]] und [[Bitumen|Bi­tu­men]]&#039;&#039;&#039; als Binde­mit­tel, das über seine Misch­gut­zusam­men­setzung un­terschied­li­chen Be­anspruchung­en angepas­st werden kann. Das Ge­misch wird heiß auf­berei­tet und gleicht dann ei­ner stei­fen Flüssig­keit, die &#039;&#039;&#039;hohl­raum­frei&#039;&#039;&#039; auf klei­nen Flä­chen von Hand, und auf größe­ren Flä­chen ma­schi­nell ein­ge­baut wird. Ab­gekühlt auf Um­ge­bungs­tempera­tur bie­ten Guss­as­phalt­schich­ten &#039;&#039;&#039;flexi­ble aber den­noch be­lastba­re [[:Kategorie:Estriche|Estri­che]]&#039;&#039;&#039;, [[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]], [[:Kategorie:Beläge|Beläge]] und Dicht­schich­ten. [[Gussasphalt|Guss­asp­halt]] ist ein um­welt­freundli­cher und wirt­schaft­li­cher Bau­stoff mit her­vor­ragen­den [[:Kategorie:Eigenschaften|Eigen­schaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zu 100% wieder­ver­wendbar, d.h. nicht nur die [[Gesteinskörnung|Ge­steins­kör­nung­en]], auch das [[Bitumen|Bitu­men]] wird beim Er­hitzen wieder ak­ti­viert – zu Recht ein &#039;&#039;&#039;nach­halti­ger Bau­stoff&#039;&#039;&#039;, der auch op­tisch viel zu bie­ten hat. Ob Neu­bau oder Sanie­rung, Guss­as­phalt ist im Hoch-, Industrie- und Ingenieur­bau so­wie auf Verkehrs­flächen und in [[WHG-Anlagen]] viel­seitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Themen ==&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;float:left;margin-top:15px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Eigenschaften.png |link=Kategorie:Eigenschaften|frame|[[:Kategorie:Eigenschaften|Eigenschaften]]]] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Goldfisch.png |link=Kategorie:Abdichtungen|frame|[[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Schildkroete.png |link=Kategorie:Beläge|frame|[[:Kategorie:Beläge|Beläge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Giftpfeilfrosch.png |link=Kategorie:Estriche|frame|[[:Kategorie:Estriche|Estriche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphalt.de/ bga - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphaltwissen.de/technische-informationen/ Technische Informationen zu Gussasphalt]&lt;br /&gt;
* [https://gussasphaltmagazin.de/ GUSSASPHALT MAGAZIN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Wikipedia Logo auf dieser Seite wird mit Genehmigung der Wikimedia Foundation unter &amp;quot;[[commons:File:Wikipedia-logo-v2.svg|Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]]&amp;quot; Lizenz verwendet.&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=404</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-09-17T11:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GussasphaltWiki3.png|rahmenlos|1000x1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wissenslexikon der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gussasphalt kurz erklärt ==&lt;br /&gt;
Guss­as­phalt ist ein &#039;&#039;&#039;Ge­misch aus [[Gesteinskörnung|Ge­steins­körnung­en]] und [[Bitumen|Bi­tu­men]]&#039;&#039;&#039; als Binde­mit­tel, das über seine Misch­gut­zusam­men­setzung un­terschied­li­chen Be­anspruchung­en angepas­st werden kann. Das Ge­misch wird heiß auf­berei­tet und gleicht dann ei­ner stei­fen Flüssig­keit, die &#039;&#039;&#039;hohl­raum­frei&#039;&#039;&#039; auf klei­nen Flä­chen von Hand, und auf größe­ren Flä­chen ma­schi­nell ein­ge­baut wird. Ab­gekühlt auf Um­ge­bungs­tempera­tur bie­ten Guss­as­phalt­schich­ten &#039;&#039;&#039;flexi­ble aber den­noch be­lastba­re [[:Kategorie:Estriche|Estri­che]]&#039;&#039;&#039;, [[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]], [[:Kategorie:Beläge|Beläge]] und Dicht­schich­ten. [[Gussasphalt|Guss­asp­halt]] ist ein um­welt­freundli­cher und wirt­schaft­li­cher Bau­stoff mit her­vor­ragen­den [[:Kategorie:Eigenschaften|Eigen­schaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zu 100% wieder­ver­wendbar, d.h. nicht nur die [[Gesteinskörnung|Ge­steins­kör­nung­en]], auch das [[Bitumen|Bitu­men]] wird beim Er­hitzen wieder ak­ti­viert – zu Recht ein &#039;&#039;&#039;nach­halti­ger Bau­stoff&#039;&#039;&#039;, der auch op­tisch viel zu bie­ten hat. Ob Neu­bau oder Sanie­rung, Guss­as­phalt ist im Hoch-, Industrie- und Ingenieur­bau so­wie auf Verkehrs­flächen und in [[WHG-Anlagen]] viel­seitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Themen ==&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;float:left;margin-top:15px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Eigenschaften.png |link=Kategorie:Eigenschaften|frame|[[:Kategorie:Eigenschaften|Eigenschaften]]]] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Goldfisch.png |link=Kategorie:Abdichtungen|frame|[[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Schildkroete.png |link=Kategorie:Beläge|frame|[[:Kategorie:Beläge|Beläge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Giftpfeilfrosch.png |link=Kategorie:Estriche|frame|[[:Kategorie:Estriche|Estriche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Baustoffe|Baustoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphalt.de/ bga - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphaltwissen.de/technische-informationen/ Technische Informationen zu Gussasphalt]&lt;br /&gt;
* [https://gussasphaltmagazin.de/ GUSSASPHALT MAGAZIN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Wikipedia Logo auf dieser Seite wird mit Genehmigung der Wikimedia Foundation unter &amp;quot;[[commons:File:Wikipedia-logo-v2.svg|Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]]&amp;quot; Lizenz verwendet.&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=403</id>
		<title>Naturasphalt</title>
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		<updated>2024-09-17T11:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Naturasphalte im Straßenbau ==&lt;br /&gt;
Die Natur hat an vielen Stellen, wo sich Erdöl gebildet hatte, durch Langzeitdestillation, -polymerisation und -kondensation Bitumen verschiedener Härte geschaffen. Viele tausend Funde und auch neuzeitlichere Bauwerke zeugen von der vielseitigen Anwendung und der Beständigkeit des Baustoffes Naturasphalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völker, wie die Ägypter, Mesopotamier und Inder, setzten Naturasphalte entsprechend ihrer Härte ein. Hartbitumen und Hartasphalte wurden zu dauerhaften Verklebungen eingesetzt. Für Bauzwecke wurden hingegen mittelharte Bitumen oder Asphalte verwendet. Auf einer Baustelle bei Bagdad wurde vor Jahren Asphaltmörtel gefunden, dessen Bindemittel mit einem Erweichungspunkt RuK 57 °C etwa einem heutigen Bitumen 30/45 entsprach. Solche Beispiele beweisen die ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit der Naturasphalte, wenn sie dem Zweck entsprechend ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden im Straßenbau ausschließlich aus dem Erdöl destillierte Bitumen als Basisbindemittel für die Herstellung von Asphaltbelägen jeder Art eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturasphalt wird zur Verbesserung der Eigenschaften von Destillationsbitumen, Polymermodifizierten Bitumen und Viskositätsverändernden Bitumen herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein natürlich vorkommendes Gemisch aus Bitumen und Gesteinen wird Naturasphalt in Kombination mit Straßenbaubitumen benötigt, wenn bestimmte Eigenschaften eines Mischgutes erreicht werden sollen oder eine Vergütung des Endproduktes, z. B. einer Deckschicht, angestrebt wird, um eine hohe Nutzungsdauer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Optimierung von bituminösem Mischgut für den Straßenbau grundsätzlich nur dann eine haftverbessernde, stabilisierende und homogenisierende Wirkung von einem Naturasphalt erwartet werden kann, wenn möglichst alle folgenden Anforderungen erfüllt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen feinstkörnig, nicht quellfähig und mit dem Naturbitumen homogen verbunden sein.&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Naturbitumen stehen.&lt;br /&gt;
* Das Naturbitumen muss straßenbautechnisch günstige Eigenschaften besitzen. Es darf im Hinblick auf seinen Einsatz für Deckbeläge in Verbindung mit Straßenbaubitumen weder zu hart noch zu weich sein.&lt;br /&gt;
* Naturasphalte müssen stets von gleichmäßiger Beschaffenheit sein und müssen konstante chemische und physikalische Eigenschaften aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Punkten lassen sich aus der Praxis heraus für den Einsatz von Naturasphalt im Zusammenhang mit Straßenbaubitumen folgende Werte ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die feinstkörnigen Anteile unter 0,03 mm sollten massiv vertreten sein, damit eine effektvolle stabilisierende Wirkung erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
* Ein Füller-Bitumen-Verhältnis von 1:1 bis 1:2 scheint angemessen.&lt;br /&gt;
* Der Erweichungspunkt RuK des aus dem Naturasphalt extrahierten Bitumens sollte zwischen 50 und 90 °C liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade in der Zusammensetzung, Härte und Qualität unterscheiden sich Naturasphalte erheblich voneinander. Wie unterschiedlich allein das Verhältnis Bitumen/Gestein sein kann, zeigt ein Vergleich verschiedener Naturasphalte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bekannte Naturasphalte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Name (Herkunft)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bitumen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|EP RuK °C&lt;br /&gt;
|Pen. 1/10 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Trinidad Epure|Trinidad Epuré]] (Trinidad)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil ausgeglichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen mittelhart mit hoher Klebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr feine Gesteine mit besonderer Zellstruktur.&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|68-78&lt;br /&gt;
|3-12&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Selenizza (Albanien)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen hart und spröde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteine z. T. quellfähig.&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gilsonite (USA)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil sehr hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen sehr hart und spröde.&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|160-182&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=402</id>
		<title>Naturasphalt</title>
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		<updated>2024-09-17T11:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Naturasphalte im Straßenbau ==&lt;br /&gt;
Die Natur hat an vielen Stellen, wo sich Erdöl gebildet hatte, durch Langzeitdestillation, -polymerisation und -kondensation Bitumen verschiedener Härte geschaffen. Viele tausend Funde und auch neuzeitlichere Bauwerke zeugen von der vielseitigen Anwendung und der Beständigkeit des Baustoffes Naturasphalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völker, wie die Ägypter, Mesopotamier und Inder, setzten Naturasphalte entsprechend ihrer Härte ein. Hartbitumen und Hartasphalte wurden zu dauerhaften Verklebungen eingesetzt. Für Bauzwecke wurden hingegen mittelharte Bitumen oder Asphalte verwendet. Auf einer Baustelle bei Bagdad wurde vor Jahren Asphaltmörtel gefunden, dessen Bindemittel mit einem Erweichungspunkt RuK 57 °C etwa einem heutigen Bitumen 30/45 entsprach. Solche Beispiele beweisen die ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit der Naturasphalte, wenn sie dem Zweck entsprechend ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden im Straßenbau ausschließlich aus dem Erdöl destillierte Bitumen als Basisbindemittel für die Herstellung von Asphaltbelägen jeder Art eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturasphalt wird zur Verbesserung der Eigenschaften von Destillationsbitumen, Polymermodifizierten Bitumen und Viskositätsverändernden Bitumen herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein natürlich vorkommendes Gemisch aus Bitumen und Gesteinen wird Naturasphalt in Kombination mit Straßenbaubitumen benötigt, wenn bestimmte Eigenschaften eines Mischgutes erreicht werden sollen oder eine Vergütung des Endproduktes, z. B. einer Deckschicht, angestrebt wird, um eine hohe Nutzungsdauer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Optimierung von bituminösem Mischgut für den Straßenbau grundsätzlich nur dann eine haftverbessernde, stabilisierende und homogenisierende Wirkung von einem Naturasphalt erwartet werden kann, wenn möglichst alle folgenden Anforderungen erfüllt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen feinstkörnig, nicht quellfähig und mit dem Naturbitumen homogen verbunden sein.&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Naturbitumen stehen.&lt;br /&gt;
* Das Naturbitumen muss straßenbautechnisch günstige Eigenschaften besitzen. Es darf im Hinblick auf seinen Einsatz für Deckbeläge in Verbindung mit Straßenbaubitumen weder zu hart noch zu weich sein.&lt;br /&gt;
* Naturasphalte müssen stets von gleichmäßiger Beschaffenheit sein und müssen konstante chemische und physikalische Eigenschaften aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Punkten lassen sich aus der Praxis heraus für den Einsatz von Naturasphalt im Zusammenhang mit Straßenbaubitumen folgende Werte ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die feinstkörnigen Anteile unter 0,03 mm sollten massiv vertreten sein, damit eine effektvolle stabilisierende Wirkung erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
* Ein Füller-Bitumen-Verhältnis von 1:1 bis 1:2 scheint angemessen.&lt;br /&gt;
* Der Erweichungspunkt RuK des aus dem Naturasphalt extrahierten Bitumens sollte zwischen 50 und 90 °C liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade in der Zusammensetzung, Härte und Qualität unterscheiden sich Naturasphalte erheblich voneinander. Wie unterschiedlich allein das Verhältnis Bitumen/Gestein sein kann, zeigt ein Vergleich verschiedener Naturasphalte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bekannte Naturasphalte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Name (Herkunft)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bitumen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|EP RuK °C&lt;br /&gt;
|Pen. 1/10 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Trinidad Epure|Trinidad Epuré]] (Trinidad)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil ausgeglichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen mittelhart mit hoher Klebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr feine Gesteine mit besonderer Zellstruktur.&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|68-78&lt;br /&gt;
|3-12&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Selenizza (Albanien)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen hart und spröde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteine z. T. quellfähig.&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gilsonite (USA)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil sehr hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen sehr hart und spröde.&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|160-182&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=401</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=401"/>
		<updated>2024-09-17T11:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, Gesteinsanteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinsanteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen. Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteine&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aschegehalt&lt;br /&gt;
|35,0 - 39,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar. Die Gesteine setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=400</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=400"/>
		<updated>2024-09-17T11:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, Gesteinsanteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinsanteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen. Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteine&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aschegehalt&lt;br /&gt;
|35,0 - 39,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar. Die Gesteine setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=399</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=399"/>
		<updated>2024-09-17T11:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Definitionen =&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trinidad Epuré =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1.1 Zusammensetzung und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, Gesteinsanteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinsanteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen. Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteine&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aschegehalt&lt;br /&gt;
|35,0 - 39,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar. Die Gesteine setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Kategorie:Baustoffe&amp;diff=398</id>
		<title>Kategorie:Baustoffe</title>
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		<updated>2024-09-17T11:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Die Seite wurde neu angelegt: „Baustoffe, die in Verbindung mit Gussasphalt zum Einsatz kommen.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Baustoffe, die in Verbindung mit Gussasphalt zum Einsatz kommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=397</id>
		<title>Naturasphalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=397"/>
		<updated>2024-09-17T11:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Naturasphalte im Straßenbau ==&lt;br /&gt;
Die Natur hat an vielen Stellen, wo sich Erdöl gebildet hatte, durch Langzeitdestillation, -polymerisation und -kondensation Bitumen verschiedener Härte geschaffen. Viele tausend Funde und auch neuzeitlichere Bauwerke zeugen von der vielseitigen Anwendung und der Beständigkeit des Baustoffes Naturasphalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völker, wie die Ägypter, Mesopotamier und Inder, setzten Naturasphalte entsprechend ihrer Härte ein. Hartbitumen und Hartasphalte wurden zu dauerhaften Verklebungen eingesetzt. Für Bauzwecke wurden hingegen mittelharte Bitumen oder Asphalte verwendet. Auf einer Baustelle bei Bagdad wurde vor Jahren Asphaltmörtel gefunden, dessen Bindemittel mit einem Erweichungspunkt RuK 57 °C etwa einem heutigen Bitumen 30/45 entsprach. Solche Beispiele beweisen die ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit der Naturasphalte, wenn sie dem Zweck entsprechend ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden im Straßenbau ausschließlich aus dem Erdöl destillierte Bitumen als Basisbindemittel für die Herstellung von Asphaltbelägen jeder Art eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturasphalt wird zur Verbesserung der Eigenschaften von Destillationsbitumen, Polymermodifizierten Bitumen und Viskositätsverändernden Bitumen herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein natürlich vorkommendes Gemisch aus Bitumen und Gesteinen wird Naturasphalt in Kombination mit Straßenbaubitumen benötigt, wenn bestimmte Eigenschaften eines Mischgutes erreicht werden sollen oder eine Vergütung des Endproduktes, z. B. einer Deckschicht, angestrebt wird, um eine hohe Nutzungsdauer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Optimierung von bituminösem Mischgut für den Straßenbau grundsätzlich nur dann eine haftverbessernde, stabilisierende und homogenisierende Wirkung von einem Naturasphalt erwartet werden kann, wenn möglichst alle folgenden Anforderungen erfüllt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen feinstkörnig, nicht quellfähig und mit dem Naturbitumen homogen verbunden sein.&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Naturbitumen stehen.&lt;br /&gt;
* Das Naturbitumen muss straßenbautechnisch günstige Eigenschaften besitzen. Es darf im Hinblick auf seinen Einsatz für Deckbeläge in Verbindung mit Straßenbaubitumen weder zu hart noch zu weich sein.&lt;br /&gt;
* Naturasphalte müssen stets von gleichmäßiger Beschaffenheit sein und müssen konstante chemische und physikalische Eigenschaften aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Punkten lassen sich aus der Praxis heraus für den Einsatz von Naturasphalt im Zusammenhang mit Straßenbaubitumen folgende Werte ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die feinstkörnigen Anteile unter 0,03 mm sollten massiv vertreten sein, damit eine effektvolle stabilisierende Wirkung erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
* Ein Füller-Bitumen-Verhältnis von 1:1 bis 1:2 scheint angemessen.&lt;br /&gt;
* Der Erweichungspunkt RuK des aus dem Naturasphalt extrahierten Bitumens sollte zwischen 50 und 90 °C liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade in der Zusammensetzung, Härte und Qualität unterscheiden sich Naturasphalte erheblich voneinander. Wie unterschiedlich allein das Verhältnis Bitumen/Gestein sein kann, zeigt ein Vergleich verschiedener Naturasphalte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bekannte Naturasphalte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Name (Herkunft)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bitumen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|EP RuK °C&lt;br /&gt;
|Pen. 1/10 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré (Trinidad)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil ausgeglichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen mittelhart mit hoher Klebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr feine Gesteine mit besonderer Zellstruktur.&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|68-78&lt;br /&gt;
|3-12&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Selenizza (Albanien)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen hart und spröde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteine z. T. quellfähig.&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gilsonite (USA)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil sehr hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen sehr hart und spröde.&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|160-182&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Baustoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=396</id>
		<title>Naturasphalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=396"/>
		<updated>2024-09-17T11:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Naturasphalte im Straßenbau ==&lt;br /&gt;
Die Natur hat an vielen Stellen, wo sich Erdöl gebildet hatte, durch Langzeitdestillation, -polymerisation und -kondensation Bitumen verschiedener Härte geschaffen. Viele tausend Funde und auch neuzeitlichere Bauwerke zeugen von der vielseitigen Anwendung und der Beständigkeit des Baustoffes Naturasphalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völker, wie die Ägypter, Mesopotamier und Inder, setzten Naturasphalte entsprechend ihrer Härte ein. Hartbitumen und Hartasphalte wurden zu dauerhaften Verklebungen eingesetzt. Für Bauzwecke wurden hingegen mittelharte Bitumen oder Asphalte verwendet. Auf einer Baustelle bei Bagdad wurde vor Jahren Asphaltmörtel gefunden, dessen Bindemittel mit einem Erweichungspunkt RuK 57 °C etwa einem heutigen Bitumen 30/45 entsprach. Solche Beispiele beweisen die ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit der Naturasphalte, wenn sie dem Zweck entsprechend ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden im Straßenbau ausschließlich aus dem Erdöl destillierte Bitumen als Basisbindemittel für die Herstellung von Asphaltbelägen jeder Art eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturasphalt wird zur Verbesserung der Eigenschaften von Destillationsbitumen, Polymermodifizierten Bitumen und Viskositätsverändernden Bitumen herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein natürlich vorkommendes Gemisch aus Bitumen und Gesteinen wird Naturasphalt in Kombination mit Straßenbaubitumen benötigt, wenn bestimmte Eigenschaften eines Mischgutes erreicht werden sollen oder eine Vergütung des Endproduktes, z. B. einer Deckschicht, angestrebt wird, um eine hohe Nutzungsdauer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Optimierung von bituminösem Mischgut für den Straßenbau grundsätzlich nur dann eine haftverbessernde, stabilisierende und homogenisierende Wirkung von einem Naturasphalt erwartet werden kann, wenn möglichst alle folgenden Anforderungen erfüllt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen feinstkörnig, nicht quellfähig und mit dem Naturbitumen homogen verbunden sein.&lt;br /&gt;
* Die Gesteine müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Naturbitumen stehen.&lt;br /&gt;
* Das Naturbitumen muss straßenbautechnisch günstige Eigenschaften besitzen. Es darf im Hinblick auf seinen Einsatz für Deckbeläge in Verbindung mit Straßenbaubitumen weder zu hart noch zu weich sein.&lt;br /&gt;
* Naturasphalte müssen stets von gleichmäßiger Beschaffenheit sein und müssen konstante chemische und physikalische Eigenschaften aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Punkten lassen sich aus der Praxis heraus für den Einsatz von Naturasphalt im Zusammenhang mit Straßenbaubitumen folgende Werte ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die feinstkörnigen Anteile unter 0,03 mm sollten massiv vertreten sein, damit eine effektvolle stabilisierende Wirkung erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
* Ein Füller-Bitumen-Verhältnis von 1:1 bis 1:2 scheint angemessen.&lt;br /&gt;
* Der Erweichungspunkt RuK des aus dem Naturasphalt extrahierten Bitumens sollte zwischen 50 und 90 °C liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade in der Zusammensetzung, Härte und Qualität unterscheiden sich Naturasphalte erheblich voneinander. Wie unterschiedlich allein das Verhältnis Bitumen/Gestein sein kann, zeigt ein Vergleich verschiedener Naturasphalte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bekannte Naturasphalte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Name (Herkunft)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bitumen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|EP RuK °C&lt;br /&gt;
|Pen. 1/10 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré (Trinidad)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil ausgeglichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen mittelhart mit hoher Klebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr feine Gesteine mit besonderer Zellstruktur.&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|68-78&lt;br /&gt;
|3-12&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Selenizza (Albanien)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen hart und spröde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteine z. T. quellfähig.&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gilsonite (USA)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil sehr hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen sehr hart und spröde.&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|160-182&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Trinidad_Epure&amp;diff=395</id>
		<title>Trinidad Epure</title>
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		<updated>2024-09-17T11:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Die Seite wurde neu angelegt: „ = Definitionen = Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe: {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; |TE |Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré. |- |TE-Bitumen |Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist. |- |TE-Füller |Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem F…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Definitionen =&lt;br /&gt;
Durch seine weit zurückreichende weltweite Anwendung existieren in der Fachwelt mehrere Begriffe für den Trinidad Naturasphalt. Zum besseren Verständnis an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die gebräuchlichsten Begriffe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|TE&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Epuré.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Bitumen&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil aus Trinidad Epuré, der dem Bitumen zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TE-Füller&lt;br /&gt;
|Fülleranteil aus Trinidad Epuré, der dem Füller zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TLA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Lake Asphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TNA&lt;br /&gt;
|Kurzbezeichnung für Trinidad Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré Wasser&lt;br /&gt;
|Das im Trinidad Naturasphalt enthaltene kristallingebundene Wasser. &lt;br /&gt;
Es geht massenmäßig über den TE-Füller in die Eignungsprüfung ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Im englischsprachigen Raum geläufiger Oberbegriff für den Baustoff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Refined Lake Asphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den gereinigten Naturasphalt im englischsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Rohasphalt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den noch nicht gereinigten Naturasphalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Pitch Lake&lt;br /&gt;
|Englische Bezeichnung für den Asphaltsee.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trinidad Epuré =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1.1 Zusammensetzung und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
In der Form, wie der Trinidad Naturasphalt aus dem Asphaltsee gewonnen wird, stellt er ein verhältnismäßig einheitliches Gemisch aus Wasser, Gesteinsanteilen und Bitumen mit folgender durchschnittlicher Zusammensetzung dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bitumen&lt;br /&gt;
|39,3 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteinsanteile&lt;br /&gt;
|27,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasser usw. flüchtig bis 160 °C&lt;br /&gt;
|29,0 bis 30,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hydratwasser&lt;br /&gt;
|3,3 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemisch ist mehr oder minder als eine Emulsion zu betrachten. Für die praktische Verwendung ist der Trinidad Naturasphalt in dieser ursprünglichen Beschaffenheit nicht geeignet. Er wird deshalb einem Aufschmelzprozess unterzogen. Dabei wird der gereinigte Trinidad Naturasphalt, der auch Trinidad Epuré genannt wird, gewonnen. Der gereinigte und abgefüllte Trinidad Naturasphalt (Trinidad Epuré) weist folgende stets gleichbleibende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lösliches Bitumen&lt;br /&gt;
|53,0 - 55,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesteine&lt;br /&gt;
|36,0 - 37,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|restliche Bestandteile&lt;br /&gt;
|9,0 - 10,0 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aschegehalt&lt;br /&gt;
|35,0 - 39,0 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den „restlichen Bestandteilen&amp;quot; versteht man Bestandteile des Trinidad Epuré, die weder dem Bitumen noch den Gesteinen zugeordnet werden können. Sie sind durch Veraschung bestimmbar. Die Gesteine setzen sich zusammen aus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt; 0,063 mm&lt;br /&gt;
|90,2 M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,063 - 0,125 mm&lt;br /&gt;
|9,8 M.-%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Da Trinidad Epuré nur in Mengen bis höchstens 3,0 M.-% dem Asphalt zugegeben wird, sind in der Asphalt-mischung max. 0,3 M.-% „restliche Bestandteile&amp;quot; bzw. 0,4 M.-% der Kornklasse &amp;gt; 0,063 mm enthalten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Naturasphalt&amp;diff=394</id>
		<title>Naturasphalt</title>
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		<updated>2024-09-17T11:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Naturasphalte im Straßenbau =&lt;br /&gt;
Die Natur hat an vielen Stellen, wo sich Erdöl gebildet hatte, durch Langzeitdestillation, -polymerisation und -kondensation Bitumen verschiedener Härte geschaffen. Viele tausend Funde und auch neuzeitlichere Bauwerke zeugen von der vielseitigen Anwendung und der Beständigkeit des Baustoffes Naturasphalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völker, wie die Ägypter, Mesopotamier und Inder, setzten Naturasphalte entsprechend ihrer Härte ein. Hartbitumen und Hartasphalte wurden zu dauerhaften Verklebungen eingesetzt. Für Bauzwecke wurden hingegen mittelharte Bitumen oder Asphalte verwendet. Auf einer Baustelle bei Bagdad wurde vor Jahren Asphaltmörtel gefunden, dessen Bindemittel mit einem Erweichungspunkt RuK 57 °C etwa einem heutigen Bitumen 30/45 entsprach. Solche Beispiele beweisen die ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit der Naturasphalte, wenn sie dem Zweck entsprechend ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden im Straßenbau ausschließlich aus dem Erdöl destillierte Bitumen als Basisbindemittel für die Herstellung von Asphaltbelägen jeder Art eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturasphalt wird zur Verbesserung der Eigenschaften von Destillationsbitumen, Polymermodifizierten Bitumen und Viskositätsverändernden Bitumen herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein natürlich vorkommendes Gemisch aus Bitumen und Gesteinen wird Naturasphalt in Kombination mit Straßenbaubitumen benötigt, wenn bestimmte Eigenschaften eines Mischgutes erreicht werden sollen oder eine Vergütung des Endproduktes, z. B. einer Deckschicht, angestrebt wird, um eine hohe Nutzungsdauer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Optimierung von bituminösem Mischgut für den Straßenbau grundsätzlich nur dann eine haftverbessernde, stabilisierende und homogenisierende Wirkung von einem Naturasphalt erwartet werden kann, wenn möglichst alle folgenden Anforderungen erfüllt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Die Gesteine müssen feinstkörnig, nicht quellfähig und mit dem Naturbitumen homogen verbunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Die Gesteine müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Naturbitumen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Das Naturbitumen muss straßenbautechnisch günstige Eigenschaften besitzen. Es darf im Hinblick auf seinen Einsatz für Deckbeläge in Verbindung mit Straßenbaubitumen weder zu hart noch zu weich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Naturasphalte müssen stets von gleichmäßiger Beschaffenheit sein und müssen konstante chemische und physikalische Eigenschaften aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Punkten lassen sich aus der Praxis heraus für den Einsatz von Naturasphalt im Zusammenhang mit Straßenbaubitumen folgende Werte ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Die feinstkörnigen Anteile unter 0,03 mm sollten massiv vertreten sein, damit eine effektvolle stabilisierende Wirkung erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Ein Füller-Bitumen-Verhältnis von 1:1 bis 1:2 scheint angemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·        Der Erweichungspunkt RuK des aus dem Naturasphalt extrahierten Bitumens sollte zwischen 50 und 90 °C liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade in der Zusammensetzung, Härte und Qualität unterscheiden sich Naturasphalte erheblich voneinander. Wie unterschiedlich allein das Verhältnis Bitumen/Gestein sein kann, zeigt ein Vergleich verschiedener Naturasphalte (siehe folgende Tabelle):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bekannte Naturasphalte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Name (Herkunft)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bitumen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|EP RuK °C&lt;br /&gt;
|Pen. 1/10 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trinidad Epuré (Trinidad)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil ausgeglichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen mittelhart mit hoher Klebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr feine Gesteine mit besonderer Zellstruktur.&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|68-78&lt;br /&gt;
|3-12&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Selenizza (Albanien)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen hart und spröde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteine z. T. quellfähig.&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gilsonite (USA)&lt;br /&gt;
|Bitumenanteil sehr hoch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen sehr hart und spröde.&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|160-182&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcken&amp;diff=393</id>
		<title>Hängebrücken</title>
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		<updated>2024-09-17T10:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt verbindet: Hier Europa und Asien&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie gegen Oberflächenwasser abdichten und Bewegungen des  Tragwerks vertragen können. Gussasphalt ist hierfür der richtige Baustoff.&lt;br /&gt;
[[Datei:Izmit Bay Bridge.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Bosporus Bosporus] ist eine Meerenge zwischen den Kontinenten Europa und Kleinasien und verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Die Metropole Istanbul liegt am südlichen Ende des Bosporus auf der Marmarameerseite. Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und erstreckt sich auf beiden Seiten der Meerenge. Um den Verkehr der der 14 Millionen Einwohner und den kontinentalen Transit zu bewältigen, werden leistungsfähige Brückenverbindungen benötigt. Istanbul verfügt daher über zwei große Stahlhängebrücken über den Bosporus. Die dritte Brücke befindet sich derzeit im Bau und soll bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Die Erste Bosporus Brücke wurde im Jahr 1973 fertig gestellt. Die Fahrbahn wurde mit einer 40 mm dicken Gussasphaltschicht unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt belegt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 fertig gestellt. Diese beiden Hängebrücken sind wahrscheinlich die am stärksten befahrenen Brücken der Welt mit einer Gesamtverkehrsbelastung von mehr als 350.000 Fahrzeugen pro Tag. Nach einer Nutzungsdauer von 18 Jahren wurde die Fahrbahn der Ersten Bosporus Brücke Mitte 1991 erneuert, nachdem die tägliche Anzahl der Fahrzeuge mehr als 160.000 erreicht hatte. Die Oberflächenerneuerung wurde mit einer 40 mm dicken Schicht aus Gussasphalt unter Verwendung von [[Trinidad Naturasphalt]] durchgeführt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 für den Verkehr freigegeben. Bis zum Jahr 2001 hatte der tägliche Verkehr über diese Brücke eine Anzahl von 175.000 Fahrzeugen inklusive eines Schwerverkehrsanteils von 40 % erreicht. Während der Deckenerneuerung der Ersten Bosporus Brücke wurde der Güterverkehr vollständig auf die Zweite Bosporus Brücke umgeleitet. Diese Maßnahme wurde später beibehalten, um die Erste Bosporus Brücke weiter zu entlasten. Somit begann die Zweite Bosporus Brücke, auch bekannt als „Fatih Sultan Mehmet Brücke“, alle Schwertransporte zwischen Europa und Asien zu tragen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 wurde die Fahrbahn der Zweiten Bosporus Brücke zwei mal erneuert; im Jahr 2002 nach einer Nutzungsdauer von 14 Jahren und im Jahr 2012 nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren unter schwersten Bedingungen. Die im Jahr 1991 erneuerte Deckschicht der Ersten Bosporus Brücke ist immer noch in Verwendung. Die Belagsarbeiten an den Brücken mussten in kürzester Zeit unter schwersten Verkehrsbedingungen mit minimalen Einschränkungen für den die Brücke überquerenden Verkehr abgeschlossen werden. Die zuständige Brückenbehörde erteilte die Auflage, dass während der Erneuerungsarbeiten immer nur jeweils zwei Fahrspuren gesperrt werden durften. Die Pläne zur Verkehrsführung sahen 4 Stufen der Verkehrsumleitung vor und wurden nach Fertigstellung jeder Stufe umgestellt. Dies stellte enorme Herausforderungen an Auftragnehmer und Auftraggeber. Für den Einbau der 40 mm dicken Gussasphaltdecke wurde eine speziell hergestellte Gussasphaltbohle verwendet. Unmittelbar nach dem Aufbringen der Gussasphaltmasse durch die Gussasphaltbohle wurde die Oberfläche mit 8 – 10 kg/m² vorbituminiertem Splitt abgestreut. Die Arbeiten an diesen Lebensadern zwischen den beiden Kontinenten rücken diese Brückenbauwerke in das Licht der Öffentlichkeit und mussten daher reibungslos abgewickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beläge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<title>Hängebrücken</title>
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		<updated>2024-09-17T10:19:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt verbindet: Hier Europa und Asien&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie gegen Oberflächenwasser abdichten und Bewegungen des  Tragwerks vertragen können. Gussasphalt ist hierfür der richtige Baustoff.&lt;br /&gt;
[[Datei:Izmit Bay Bridge.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Bosporus Bosporus] ist eine Meerenge zwischen den Kontinenten Europa und Kleinasien und verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Die Metropole Istanbul liegt am südlichen Ende des Bosporus auf der Marmarameerseite. Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und erstreckt sich auf beiden Seiten der Meerenge. Um den Verkehr der der 14 Millionen Einwohner und den kontinentalen Transit zu bewältigen, werden leistungsfähige Brückenverbindungen benötigt. Istanbul verfügt daher über zwei große Stahlhängebrücken über den Bosporus. Die dritte Brücke befindet sich derzeit im Bau und soll bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Die Erste Bosporus Brücke wurde im Jahr 1973 fertig gestellt. Die Fahrbahn wurde mit einer 40 mm dicken Gussasphaltschicht unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt belegt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 fertig gestellt. Diese beiden Hängebrücken sind wahrscheinlich die am stärksten befahrenen Brücken der Welt mit einer Gesamtverkehrsbelastung von mehr als 350.000 Fahrzeugen pro Tag. Nach einer Nutzungsdauer von 18 Jahren wurde die Fahrbahn der Ersten Bosporus Brücke Mitte 1991 erneuert, nachdem die tägliche Anzahl der Fahrzeuge mehr als 160.000 erreicht hatte. Die Oberflächenerneuerung wurde mit einer 40 mm dicken Schicht aus Gussasphalt unter Verwendung von [[Trinidad Naturasphalt]] durchgeführt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 für den Verkehr freigegeben. Bis zum Jahr 2001 hatte der tägliche Verkehr über diese Brücke eine Anzahl von 175.000 Fahrzeugen inklusive eines Schwerverkehrsanteils von 40 % erreicht. Während der Deckenerneuerung der Ersten Bosporus Brücke wurde der Güterverkehr vollständig auf die Zweite Bosporus Brücke umgeleitet. Diese Maßnahme wurde später beibehalten, um die Erste Bosporus Brücke weiter zu entlasten. Somit begann die Zweite Bosporus Brücke, auch bekannt als „Fatih Sultan Mehmet Brücke“, alle Schwertransporte zwischen Europa und Asien zu tragen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 wurde die Fahrbahn der Zweiten Bosporus Brücke zwei mal erneuert; im Jahr 2002 nach einer Nutzungsdauer von 14 Jahren und im Jahr 2012 nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren unter schwersten Bedingungen. Die im Jahr 1991 erneuerte Deckschicht der Ersten Bosporus Brücke ist immer noch in Verwendung. Die Belagsarbeiten an den Brücken mussten in kürzester Zeit unter schwersten Verkehrsbedingungen mit minimalen Einschränkungen für den die Brücke überquerenden Verkehr abgeschlossen werden. Die zuständige Brückenbehörde erteilte die Auflage, dass während der Erneuerungsarbeiten immer nur jeweils zwei Fahrspuren gesperrt werden durften. Die Pläne zur Verkehrsführung sahen 4 Stufen der Verkehrsumleitung vor und wurden nach Fertigstellung jeder Stufe umgestellt. Dies stellte enorme Herausforderungen an Auftragnehmer und Auftraggeber. Für den Einbau der 40 mm dicken Gussasphaltdecke wurde eine speziell hergestellte Gussasphaltbohle verwendet. Unmittelbar nach dem Aufbringen der Gussasphaltmasse durch die Gussasphaltbohle wurde die Oberfläche mit 8 – 10 kg/m² vorbituminiertem Splitt abgestreut. Die Arbeiten an diesen Lebensadern zwischen den beiden Kontinenten rücken diese Brückenbauwerke in das Licht der Öffentlichkeit und mussten daher reibungslos abgewickelt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcken&amp;diff=391</id>
		<title>Hängebrücken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcken&amp;diff=391"/>
		<updated>2024-09-17T10:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt verbindet: Hier Europa und Asien&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie gegen Oberflächenwasser abdichten und Bewegungen des  Tragwerks vertragen können. Gussasphalt ist hierfür der richtige Baustoff.&lt;br /&gt;
[[Datei:Izmit Bay Bridge.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
Der Bosporus ist eine Meerenge zwischen den Kontinenten Europa und Kleinasien und verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Die Metropole Istanbul liegt am südlichen Ende des Bosporus auf der Marmarameerseite. Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und erstreckt sich auf beiden Seiten der Meerenge. Um den Verkehr der der 14 Millionen Einwohner und den kontinentalen Transit zu bewältigen, werden leistungsfähige Brückenverbindungen benötigt. Istanbul verfügt daher über zwei große Stahlhängebrücken über den Bosporus. Die dritte Brücke befindet sich derzeit im Bau und soll bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Die Erste Bosporus Brücke wurde im Jahr 1973 fertig gestellt. Die Fahrbahn wurde mit einer 40 mm dicken Gussasphaltschicht unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt belegt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 fertig gestellt. Diese beiden Hängebrücken sind wahrscheinlich die am stärksten befahrenen Brücken der Welt mit einer Gesamtverkehrsbelastung von mehr als 350.000 Fahrzeugen pro Tag. Nach einer Nutzungsdauer von 18 Jahren wurde die Fahrbahn der Ersten Bosporus Brücke Mitte 1991 erneuert, nachdem die tägliche Anzahl der Fahrzeuge mehr als 160.000 erreicht hatte. Die Oberflächenerneuerung wurde mit einer 40 mm dicken Schicht aus Gussasphalt unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt durchgeführt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 für den Verkehr freigegeben. Bis zum Jahr 2001 hatte der tägliche Verkehr über diese Brücke eine Anzahl von 175.000 Fahrzeugen inklusive eines Schwerverkehrsanteils von 40 % erreicht. Während der Deckenerneuerung der Ersten Bosporus Brücke wurde der Güterverkehr vollständig auf die Zweite Bosporus Brücke umgeleitet. Diese Maßnahme wurde später beibehalten, um die Erste Bosporus Brücke weiter zu entlasten. Somit begann die Zweite Bosporus Brücke, auch bekannt als „Fatih Sultan Mehmet Brücke“, alle Schwertransporte zwischen Europa und Asien zu tragen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 wurde die Fahrbahn der Zweiten Bosporus Brücke zwei mal erneuert; im Jahr 2002 nach einer Nutzungsdauer von 14 Jahren und im Jahr 2012 nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren unter schwersten Bedingungen. Die im Jahr 1991 erneuerte Deckschicht der Ersten Bosporus Brücke ist immer noch in Verwendung. Die Belagsarbeiten an den Brücken mussten in kürzester Zeit unter schwersten Verkehrsbedingungen mit minimalen Einschränkungen für den die Brücke überquerenden Verkehr abgeschlossen werden. Die zuständige Brückenbehörde erteilte die Auflage, dass während der Erneuerungsarbeiten immer nur jeweils zwei Fahrspuren gesperrt werden durften. Die Pläne zur Verkehrsführung sahen 4 Stufen der Verkehrsumleitung vor und wurden nach Fertigstellung jeder Stufe umgestellt. Dies stellte enorme Herausforderungen an Auftragnehmer und Auftraggeber. Für den Einbau der 40 mm dicken Gussasphaltdecke wurde eine speziell hergestellte Gussasphaltbohle verwendet. Unmittelbar nach dem Aufbringen der Gussasphaltmasse durch die Gussasphaltbohle wurde die Oberfläche mit 8 – 10 kg/m² vorbituminiertem Splitt abgestreut. Die Arbeiten an diesen Lebensadern zwischen den beiden Kontinenten rücken diese Brückenbauwerke in das Licht der Öffentlichkeit und mussten daher reibungslos abgewickelt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<title>Datei:Izmit Bay Bridge.jpg</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Lückenschluss&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Hängebrücken</title>
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt verbindet: Hier Europa und Asien&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie gegen Oberflächenwasser abdichten und Bewegungen des  Tragwerks vertragen können. Gussasphalt ist hierfür der richtige Baustoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bosporus ist eine Meerenge zwischen den Kontinenten Europa und Kleinasien und verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Die Metropole Istanbul liegt am südlichen Ende des Bosporus auf der Marmarameerseite. Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und erstreckt sich auf beiden Seiten der Meerenge. Um den Verkehr der der 14 Millionen Einwohner und den kontinentalen Transit zu bewältigen, werden leistungsfähige Brückenverbindungen benötigt. Istanbul verfügt daher über zwei große Stahlhängebrücken über den Bosporus. Die dritte Brücke befindet sich derzeit im Bau und soll bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Die Erste Bosporus Brücke wurde im Jahr 1973 fertig gestellt. Die Fahrbahn wurde mit einer 40 mm dicken Gussasphaltschicht unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt belegt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 fertig gestellt. Diese beiden Hängebrücken sind wahrscheinlich die am stärksten befahrenen Brücken der Welt mit einer Gesamtverkehrsbelastung von mehr als 350.000 Fahrzeugen pro Tag. Nach einer Nutzungsdauer von 18 Jahren wurde die Fahrbahn der Ersten Bosporus Brücke Mitte 1991 erneuert, nachdem die tägliche Anzahl der Fahrzeuge mehr als 160.000 erreicht hatte. Die Oberflächenerneuerung wurde mit einer 40 mm dicken Schicht aus Gussasphalt unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt durchgeführt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 für den Verkehr freigegeben. Bis zum Jahr 2001 hatte der tägliche Verkehr über diese Brücke eine Anzahl von 175.000 Fahrzeugen inklusive eines Schwerverkehrsanteils von 40 % erreicht. Während der Deckenerneuerung der Ersten Bosporus Brücke wurde der Güterverkehr vollständig auf die Zweite Bosporus Brücke umgeleitet. Diese Maßnahme wurde später beibehalten, um die Erste Bosporus Brücke weiter zu entlasten. Somit begann die Zweite Bosporus Brücke, auch bekannt als „Fatih Sultan Mehmet Brücke“, alle Schwertransporte zwischen Europa und Asien zu tragen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 wurde die Fahrbahn der Zweiten Bosporus Brücke zwei mal erneuert; im Jahr 2002 nach einer Nutzungsdauer von 14 Jahren und im Jahr 2012 nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren unter schwersten Bedingungen. Die im Jahr 1991 erneuerte Deckschicht der Ersten Bosporus Brücke ist immer noch in Verwendung. Die Belagsarbeiten an den Brücken mussten in kürzester Zeit unter schwersten Verkehrsbedingungen mit minimalen Einschränkungen für den die Brücke überquerenden Verkehr abgeschlossen werden. Die zuständige Brückenbehörde erteilte die Auflage, dass während der Erneuerungsarbeiten immer nur jeweils zwei Fahrspuren gesperrt werden durften. Die Pläne zur Verkehrsführung sahen 4 Stufen der Verkehrsumleitung vor und wurden nach Fertigstellung jeder Stufe umgestellt. Dies stellte enorme Herausforderungen an Auftragnehmer und Auftraggeber. Für den Einbau der 40 mm dicken Gussasphaltdecke wurde eine speziell hergestellte Gussasphaltbohle verwendet. Unmittelbar nach dem Aufbringen der Gussasphaltmasse durch die Gussasphaltbohle wurde die Oberfläche mit 8 – 10 kg/m² vorbituminiertem Splitt abgestreut. Die Arbeiten an diesen Lebensadern zwischen den beiden Kontinenten rücken diese Brückenbauwerke in das Licht der Öffentlichkeit und mussten daher reibungslos abgewickelt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<updated>2024-09-17T10:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Die Seite wurde neu angelegt: „Gussasphalt verbindet: Hier Europa und Asien  Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie gegen Oberflächenwasser abdichten und Bewegungen des  Tragwerks vertragen können. Gussasphalt ist hierfür der richtige Baustoff.  Der Bosporus ist eine Meerenge zwischen den Kontinenten Europa un…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphalt verbindet: Hier Europa und Asien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie gegen Oberflächenwasser abdichten und Bewegungen des  Tragwerks vertragen können. Gussasphalt ist hierfür der richtige Baustoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bosporus ist eine Meerenge zwischen den Kontinenten Europa und Kleinasien und verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Die Metropole Istanbul liegt am südlichen Ende des Bosporus auf der Marmarameerseite. Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und erstreckt sich auf beiden Seiten der Meerenge. Um den Verkehr der der 14 Millionen Einwohner und den kontinentalen Transit zu bewältigen, werden leistungsfähige Brückenverbindungen benötigt. Istanbul verfügt daher über zwei große Stahlhängebrücken über den Bosporus. Die dritte Brücke befindet sich derzeit im Bau und soll bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Die Erste Bosporus Brücke wurde im Jahr 1973 fertig gestellt. Die Fahrbahn wurde mit einer 40 mm dicken Gussasphaltschicht unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt belegt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 fertig gestellt. Diese beiden Hängebrücken sind wahrscheinlich die am stärksten befahrenen Brücken der Welt mit einer Gesamtverkehrsbelastung von mehr als 350.000 Fahrzeugen pro Tag. Nach einer Nutzungsdauer von 18 Jahren wurde die Fahrbahn der Ersten Bosporus Brücke Mitte 1991 erneuert, nachdem die tägliche Anzahl der Fahrzeuge mehr als 160.000 erreicht hatte. Die Oberflächenerneuerung wurde mit einer 40 mm dicken Schicht aus Gussasphalt unter Verwendung von Trinidad Naturasphalt durchgeführt. Die Zweite Bosporus Brücke wurde im Juli 1988 für den Verkehr freigegeben. Bis zum Jahr 2001 hatte der tägliche Verkehr über diese Brücke eine Anzahl von 175.000 Fahrzeugen inklusive eines Schwerverkehrsanteils von 40 % erreicht. Während der Deckenerneuerung der Ersten Bosporus Brücke wurde der Güterverkehr vollständig auf die Zweite Bosporus Brücke umgeleitet. Diese Maßnahme wurde später beibehalten, um die Erste Bosporus Brücke weiter zu entlasten. Somit begann die Zweite Bosporus Brücke, auch bekannt als „Fatih Sultan Mehmet Brücke“, alle Schwertransporte zwischen Europa und Asien zu tragen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 wurde die Fahrbahn der Zweiten Bosporus Brücke zwei mal erneuert; im Jahr 2002 nach einer Nutzungsdauer von 14 Jahren und im Jahr 2012 nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren unter schwersten Bedingungen. Die im Jahr 1991 erneuerte Deckschicht der Ersten Bosporus Brücke ist immer noch in Verwendung. Die Belagsarbeiten an den Brücken mussten in kürzester Zeit unter schwersten Verkehrsbedingungen mit minimalen Einschränkungen für den die Brücke überquerenden Verkehr abgeschlossen werden. Die zuständige Brückenbehörde erteilte die Auflage, dass während der Erneuerungsarbeiten immer nur jeweils zwei Fahrspuren gesperrt werden durften. Die Pläne zur Verkehrsführung sahen 4 Stufen der Verkehrsumleitung vor und wurden nach Fertigstellung jeder Stufe umgestellt. Dies stellte enorme Herausforderungen an Auftragnehmer und Auftraggeber. Für den Einbau der 40 mm dicken Gussasphaltdecke wurde eine speziell hergestellte Gussasphaltbohle verwendet. Unmittelbar nach dem Aufbringen der Gussasphaltmasse durch die Gussasphaltbohle wurde die Oberfläche mit 8 – 10 kg/m² vorbituminiertem Splitt abgestreut. Die Arbeiten an diesen Lebensadern zwischen den beiden Kontinenten rücken diese Brückenbauwerke in das Licht der Öffentlichkeit und mussten daher reibungslos abgewickelt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<title>Stallboden</title>
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		<updated>2024-09-17T10:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hier steht ein Maximum an Ertrag mit möglichst geringem Einsatz an menschlichen und finanziellen Ressourcen im Vordergrund. Und wie für den Menschen gilt auch hier, fühlt Tier sich wohl, ist auch die Leistung entsprechend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stallboden.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein traditionsreiches Bauprodukt für Stallböden und wird von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft als „sehr tierfreundlich“ bezeichnet. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Gussasphalt? ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein hohlraumfreies Gemisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist ein schwerflüchtiger, dunkelfarbiger Stoff und besteht aus verschiedenen organischen Substanzen. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und ist nicht mit Teer zu verwechseln. In Bitumen sind keine Stoffe enthalten, die für Menschen, Tiere und Umwelt schädlich sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesteinskörnungen werden im Regelfall natürliche Gesteine eingesetzt, es können aber auch geeignete künstliche verwendet werden. Für säureresistente Gussasphalte werden säureresistente Gesteinskörnungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften von Gussasphalt ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt eine Reihe von positiven Eigenschaften, die ihn als vielseitiges Bauprodukt  auszeichnen. Für die Verwendung in Tierhaltungsbetrieben, also auch in zoologischen Gärten oder Tierheimen, sind folgende Eigenschaften besonders hervor zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist dicht und hohlraumfrei, deshalb einfach zu reinigen und zu pflegen. Ungeziefer, Bakterien und jede Art von Feuchtigkeit haben keine Möglichkeit, in den Gussasphalt einzudringen, was insbesondere den Hygieneanforderungen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist rutschhemmend  durch Abstreuung mit Sand herzustellen, was in der Milchviehhaltung von besonderer Bedeutung ist. Betonflächen verlieren durch die mechanische Beanspruchung ihre Griffigkeit und werden glatter, während Gussasphalt rauer wird. Allerdings können bei Verwendung von zu scharfen Sanden in den ersten Monaten der Nutzung Klauenirritationen vorkommen. In einer vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Stallböden im Rahmen einer Dissertation wurde festgestellt, dass Kühe auf Laufflächen aus Gussasphalt durch die Laufhaltung „Kopf hoch“ signalisieren, sicher und angstfrei zu sein.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt besitzt im Vergleich zu Beton eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch wird Tieren auf Liegeflächen wenig Körperwärme entzogen. Es ist bekannt, dass Tiere, haben sie die Wahl zwischen Beton und Asphalt, stets Asphalt als Liegeplatz wählen. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass z.B. Gummimatten auf Liegeflächen zumindest bei Großtieren keine befriedigende Nutzungsdauer ermöglicht.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist verschleißfest, was der mechanischen Reinigung/Entmistung  durch Schrapper (Schieber) mit Gummilippen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt kann durch geeignete Gesteinskörnungen säureresistent hergestellt werden, was einer frühzeitigen Schädigung durch z.B. Harn oder Silagesäfte (bei Gärfutterverfütterung) entgegen wirkt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist spätestens am Tage nach dem Einbau nutzbar und im Bedarfsfall ebenso schnell und einfach instand setzbar, was nur geringe Nutzungsunterbrechung zur Folge hat.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist auch in größeren Flächen fugenlos herstellbar, was natürlich die Pflege erleichtert und die Erneuerung der Fugenmassen im Bedarfsfall deutlich reduziert. Fugen sind nur zu aufgehenden Bauteilen (Wände und Stützen) und Durchdringungen (Abläufe) oder bei Belagswechsel erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauhinweise ===&lt;br /&gt;
Auf Grund der dargestellten Vorteile von Gussasphalt wurde von der Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftliches Bauen (ALB in Bayern e.V.) 2002 ein neues Arbeitsblatt „Planbefestigte Stallböden für Rinder“ erarbeitet. In diesem werden für Gussasphaltböden folgende Ausführungen dargestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Skizze 1.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skizzen 2 bis 5.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise für den Nutzer/Bauherren ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist als robuster Stallboden bekannt und bedarf keiner über die übliche Reinigung und Pflege hinausgehende Behandlung. Zu hohe Drücke ber der Verwendung von Hochdruckreinigern können bei allen Belägen zum Aufrauen der Oberfläche führen und sind daher zu vermeiden. Allerdings sollten Fugenfüllungen an Fugen zu angrenzenden Bauteilen und Durchdringungen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Dies gilt natürlich für alle Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist nicht nur in der Landwirtschaft ein widerstandsfähiger und dauerhafter Bodenbelag, sondern auch viele zoologische Gärten nutzen die tierfreundlichen Eigenschaften für zahlreiche Tiergehege. Somit hat nicht nur das Rindvieh Anspruch auf „seinen“ Estrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beläge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
	</entry>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Stallboden&amp;diff=386</id>
		<title>Stallboden</title>
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hier steht ein Maximum an Ertrag mit möglichst geringem Einsatz an menschlichen und finanziellen Ressourcen im Vordergrund. Und wie für den Menschen gilt auch hier, fühlt Tier sich wohl, ist auch die Leistung entsprechend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stallboden.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein traditionsreiches Bauprodukt für Stallböden und wird von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft als „sehr tierfreundlich“ bezeichnet. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Gussasphalt? ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein hohlraumfreies Gemisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist ein schwerflüchtiger, dunkelfarbiger Stoff und besteht aus verschiedenen organischen Substanzen. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und ist nicht mit Teer zu verwechseln. In Bitumen sind keine Stoffe enthalten, die für Menschen, Tiere und Umwelt schädlich sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesteinskörnungen werden im Regelfall natürliche Gesteine eingesetzt, es können aber auch geeignete künstliche verwendet werden. Für säureresistente Gussasphalte werden säureresistente Gesteinskörnungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften von Gussasphalt ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt eine Reihe von positiven Eigenschaften, die ihn als vielseitiges Bauprodukt  auszeichnen. Für die Verwendung in Tierhaltungsbetrieben, also auch in zoologischen Gärten oder Tierheimen, sind folgende Eigenschaften besonders hervor zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist dicht und hohlraumfrei, deshalb einfach zu reinigen und zu pflegen. Ungeziefer, Bakterien und jede Art von Feuchtigkeit haben keine Möglichkeit, in den Gussasphalt einzudringen, was insbesondere den Hygieneanforderungen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist rutschhemmend  durch Abstreuung mit Sand herzustellen, was in der Milchviehhaltung von besonderer Bedeutung ist. Betonflächen verlieren durch die mechanische Beanspruchung ihre Griffigkeit und werden glatter, während Gussasphalt rauer wird. Allerdings können bei Verwendung von zu scharfen Sanden in den ersten Monaten der Nutzung Klauenirritationen vorkommen. In einer vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Stallböden im Rahmen einer Dissertation wurde festgestellt, dass Kühe auf Laufflächen aus Gussasphalt durch die Laufhaltung „Kopf hoch“ signalisieren, sicher und angstfrei zu sein.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt besitzt im Vergleich zu Beton eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch wird Tieren auf Liegeflächen wenig Körperwärme entzogen. Es ist bekannt, dass Tiere, haben sie die Wahl zwischen Beton und Asphalt, stets Asphalt als Liegeplatz wählen. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass z.B. Gummimatten auf Liegeflächen zumindest bei Großtieren keine befriedigende Nutzungsdauer ermöglicht.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist verschleißfest, was der mechanischen Reinigung/Entmistung  durch Schrapper (Schieber) mit Gummilippen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt kann durch geeignete Gesteinskörnungen säureresistent hergestellt werden, was einer frühzeitigen Schädigung durch z.B. Harn oder Silagesäfte (bei Gärfutterverfütterung) entgegen wirkt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist spätestens am Tage nach dem Einbau nutzbar und im Bedarfsfall ebenso schnell und einfach instand setzbar, was nur geringe Nutzungsunterbrechung zur Folge hat.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist auch in größeren Flächen fugenlos herstellbar, was natürlich die Pflege erleichtert und die Erneuerung der Fugenmassen im Bedarfsfall deutlich reduziert. Fugen sind nur zu aufgehenden Bauteilen (Wände und Stützen) und Durchdringungen (Abläufe) oder bei Belagswechsel erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauhinweise ===&lt;br /&gt;
Auf Grund der dargestellten Vorteile von Gussasphalt wurde von der Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftliches Bauen (ALB in Bayern e.V.) 2002 ein neues Arbeitsblatt „Planbefestigte Stallböden für Rinder“ erarbeitet. In diesem werden für Gussasphaltböden folgende Ausführungen dargestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Skizze 1.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skizzen 2 bis 5.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise für den Nutzer/Bauherren ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist als robuster Stallboden bekannt und bedarf keiner über die übliche Reinigung und Pflege hinausgehende Behandlung. Zu hohe Drücke ber der Verwendung von Hochdruckreinigern können bei allen Belägen zum Aufrauen der Oberfläche führen und sind daher zu vermeiden. Allerdings sollten Fugenfüllungen an Fugen zu angrenzenden Bauteilen und Durchdringungen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Dies gilt natürlich für alle Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist nicht nur in der Landwirtschaft ein widerstandsfähiger und dauerhafter Bodenbelag, sondern auch viele zoologische Gärten nutzen die tierfreundlichen Eigenschaften für zahlreiche Tiergehege. Somit hat nicht nur das Rindvieh Anspruch auf „seinen“ Estrich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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&lt;div&gt;2 bis 5&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<updated>2024-09-17T10:04:58Z</updated>

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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hier steht ein Maximum an Ertrag mit möglichst geringem Einsatz an menschlichen und finanziellen Ressourcen im Vordergrund. Und wie für den Menschen gilt auch hier, fühlt Tier sich wohl, ist auch die Leistung entsprechend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stallboden.jpg|ohne|mini]]&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein traditionsreiches Bauprodukt für Stallböden und wird von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft als „sehr tierfreundlich“ bezeichnet. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Gussasphalt? ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein hohlraumfreies Gemisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist ein schwerflüchtiger, dunkelfarbiger Stoff und besteht aus verschiedenen organischen Substanzen. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und ist nicht mit Teer zu verwechseln. In Bitumen sind keine Stoffe enthalten, die für Menschen, Tiere und Umwelt schädlich sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesteinskörnungen werden im Regelfall natürliche Gesteine eingesetzt, es können aber auch geeignete künstliche verwendet werden. Für säureresistente Gussasphalte werden säureresistente Gesteinskörnungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften von Gussasphalt ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt eine Reihe von positiven Eigenschaften, die ihn als vielseitiges Bauprodukt  auszeichnen. Für die Verwendung in Tierhaltungsbetrieben, also auch in zoologischen Gärten oder Tierheimen, sind folgende Eigenschaften besonders hervor zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist dicht und hohlraumfrei, deshalb einfach zu reinigen und zu pflegen. Ungeziefer, Bakterien und jede Art von Feuchtigkeit haben keine Möglichkeit, in den Gussasphalt einzudringen, was insbesondere den Hygieneanforderungen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist rutschhemmend  durch Abstreuung mit Sand herzustellen, was in der Milchviehhaltung von besonderer Bedeutung ist. Betonflächen verlieren durch die mechanische Beanspruchung ihre Griffigkeit und werden glatter, während Gussasphalt rauer wird. Allerdings können bei Verwendung von zu scharfen Sanden in den ersten Monaten der Nutzung Klauenirritationen vorkommen. In einer vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Stallböden im Rahmen einer Dissertation wurde festgestellt, dass Kühe auf Laufflächen aus Gussasphalt durch die Laufhaltung „Kopf hoch“ signalisieren, sicher und angstfrei zu sein.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt besitzt im Vergleich zu Beton eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch wird Tieren auf Liegeflächen wenig Körperwärme entzogen. Es ist bekannt, dass Tiere, haben sie die Wahl zwischen Beton und Asphalt, stets Asphalt als Liegeplatz wählen. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass z.B. Gummimatten auf Liegeflächen zumindest bei Großtieren keine befriedigende Nutzungsdauer ermöglicht.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist verschleißfest, was der mechanischen Reinigung/Entmistung  durch Schrapper (Schieber) mit Gummilippen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt kann durch geeignete Gesteinskörnungen säureresistent hergestellt werden, was einer frühzeitigen Schädigung durch z.B. Harn oder Silagesäfte (bei Gärfutterverfütterung) entgegen wirkt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist spätestens am Tage nach dem Einbau nutzbar und im Bedarfsfall ebenso schnell und einfach instand setzbar, was nur geringe Nutzungsunterbrechung zur Folge hat.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist auch in größeren Flächen fugenlos herstellbar, was natürlich die Pflege erleichtert und die Erneuerung der Fugenmassen im Bedarfsfall deutlich reduziert. Fugen sind nur zu aufgehenden Bauteilen (Wände und Stützen) und Durchdringungen (Abläufe) oder bei Belagswechsel erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauhinweise ===&lt;br /&gt;
Auf Grund der dargestellten Vorteile von Gussasphalt wurde von der Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftliches Bauen (ALB in Bayern e.V.) 2002 ein neues Arbeitsblatt „Planbefestigte Stallböden für Rinder“ erarbeitet. In diesem werden für Gussasphaltböden folgende Ausführungen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ggf. Skizzen Übersicht und Details mit Gussasphalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise für den Nutzer/Bauherren ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist als robuster Stallboden bekannt und bedarf keiner über die übliche Reinigung und Pflege hinausgehende Behandlung. Zu hohe Drücke ber der Verwendung von Hochdruckreinigern können bei allen Belägen zum Aufrauen der Oberfläche führen und sind daher zu vermeiden. Allerdings sollten Fugenfüllungen an Fugen zu angrenzenden Bauteilen und Durchdringungen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Dies gilt natürlich für alle Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist nicht nur in der Landwirtschaft ein widerstandsfähiger und dauerhafter Bodenbelag, sondern auch viele zoologische Gärten nutzen die tierfreundlichen Eigenschaften für zahlreiche Tiergehege. Somit hat nicht nur das Rindvieh Anspruch auf „seinen“ Estrich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<updated>2024-09-17T10:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kühe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<title>Stallboden</title>
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		<updated>2024-09-17T10:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hier steht ein Maximum an Ertrag mit möglichst geringem Einsatz an menschlichen und finanziellen Ressourcen im Vordergrund. Und wie für den Menschen gilt auch hier, fühlt Tier sich wohl, ist auch die Leistung entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein traditionsreiches Bauprodukt für Stallböden und wird von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft als „sehr tierfreundlich“ bezeichnet. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Gussasphalt? ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein hohlraumfreies Gemisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist ein schwerflüchtiger, dunkelfarbiger Stoff und besteht aus verschiedenen organischen Substanzen. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und ist nicht mit Teer zu verwechseln. In Bitumen sind keine Stoffe enthalten, die für Menschen, Tiere und Umwelt schädlich sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesteinskörnungen werden im Regelfall natürliche Gesteine eingesetzt, es können aber auch geeignete künstliche verwendet werden. Für säureresistente Gussasphalte werden säureresistente Gesteinskörnungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften von Gussasphalt ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt eine Reihe von positiven Eigenschaften, die ihn als vielseitiges Bauprodukt  auszeichnen. Für die Verwendung in Tierhaltungsbetrieben, also auch in zoologischen Gärten oder Tierheimen, sind folgende Eigenschaften besonders hervor zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist dicht und hohlraumfrei, deshalb einfach zu reinigen und zu pflegen. Ungeziefer, Bakterien und jede Art von Feuchtigkeit haben keine Möglichkeit, in den Gussasphalt einzudringen, was insbesondere den Hygieneanforderungen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist rutschhemmend  durch Abstreuung mit Sand herzustellen, was in der Milchviehhaltung von besonderer Bedeutung ist. Betonflächen verlieren durch die mechanische Beanspruchung ihre Griffigkeit und werden glatter, während Gussasphalt rauer wird. Allerdings können bei Verwendung von zu scharfen Sanden in den ersten Monaten der Nutzung Klauenirritationen vorkommen. In einer vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Stallböden im Rahmen einer Dissertation wurde festgestellt, dass Kühe auf Laufflächen aus Gussasphalt durch die Laufhaltung „Kopf hoch“ signalisieren, sicher und angstfrei zu sein.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt besitzt im Vergleich zu Beton eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch wird Tieren auf Liegeflächen wenig Körperwärme entzogen. Es ist bekannt, dass Tiere, haben sie die Wahl zwischen Beton und Asphalt, stets Asphalt als Liegeplatz wählen. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass z.B. Gummimatten auf Liegeflächen zumindest bei Großtieren keine befriedigende Nutzungsdauer ermöglicht.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist verschleißfest, was der mechanischen Reinigung/Entmistung  durch Schrapper (Schieber) mit Gummilippen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt kann durch geeignete Gesteinskörnungen säureresistent hergestellt werden, was einer frühzeitigen Schädigung durch z.B. Harn oder Silagesäfte (bei Gärfutterverfütterung) entgegen wirkt.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist spätestens am Tage nach dem Einbau nutzbar und im Bedarfsfall ebenso schnell und einfach instand setzbar, was nur geringe Nutzungsunterbrechung zur Folge hat.&lt;br /&gt;
* Gussasphalt ist auch in größeren Flächen fugenlos herstellbar, was natürlich die Pflege erleichtert und die Erneuerung der Fugenmassen im Bedarfsfall deutlich reduziert. Fugen sind nur zu aufgehenden Bauteilen (Wände und Stützen) und Durchdringungen (Abläufe) oder bei Belagswechsel erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauhinweise ===&lt;br /&gt;
Auf Grund der dargestellten Vorteile von Gussasphalt wurde von der Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftliches Bauen (ALB in Bayern e.V.) 2002 ein neues Arbeitsblatt „Planbefestigte Stallböden für Rinder“ erarbeitet. In diesem werden für Gussasphaltböden folgende Ausführungen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ggf. Skizzen Übersicht und Details mit Gussasphalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise für den Nutzer/Bauherren ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist als robuster Stallboden bekannt und bedarf keiner über die übliche Reinigung und Pflege hinausgehende Behandlung. Zu hohe Drücke ber der Verwendung von Hochdruckreinigern können bei allen Belägen zum Aufrauen der Oberfläche führen und sind daher zu vermeiden. Allerdings sollten Fugenfüllungen an Fugen zu angrenzenden Bauteilen und Durchdringungen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Dies gilt natürlich für alle Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist nicht nur in der Landwirtschaft ein widerstandsfähiger und dauerhafter Bodenbelag, sondern auch viele zoologische Gärten nutzen die tierfreundlichen Eigenschaften für zahlreiche Tiergehege. Somit hat nicht nur das Rindvieh Anspruch auf „seinen“ Estrich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<title>Stallboden</title>
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		<updated>2024-09-17T10:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hier steht ein Maximum an Ertrag mit möglichst geringem Einsatz an menschlichen und finanziellen Ressourcen im Vordergrund. Und wie für den Menschen gilt auch hier, fühlt Tier sich wohl, ist auch die Leistung entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein traditionsreiches Bauprodukt für Stallböden und wird von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft als „sehr tierfreundlich“ bezeichnet. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Gussasphalt? ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein hohlraumfreies Gemisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist ein schwerflüchtiger, dunkelfarbiger Stoff und besteht aus verschiedenen organischen Substanzen. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und ist nicht mit Teer zu verwechseln. In Bitumen sind keine Stoffe enthalten, die für Menschen, Tiere und Umwelt schädlich sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesteinskörnungen werden im Regelfall natürliche Gesteine eingesetzt, es können aber auch geeignete künstliche verwendet werden. Für säureresistente Gussasphalte werden säureresistente Gesteinskörnungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften von Gussasphalt ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt eine Reihe von positiven Eigenschaften, die ihn als vielseitiges Bauprodukt  auszeichnen. Für die Verwendung in Tierhaltungsbetrieben, also auch in zoologischen Gärten oder Tierheimen, sind folgende Eigenschaften besonders hervor zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist dicht und hohlraumfrei, deshalb einfach zu reinigen und zu pflegen. Ungeziefer, Bakterien und jede Art von Feuchtigkeit haben keine Möglichkeit, in den Gussasphalt einzudringen, was insbesondere den Hygieneanforderungen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist rutschhemmend  durch Abstreuung mit Sand herzustellen, was in der Milchviehhaltung von besonderer Bedeutung ist. Betonflächen verlieren durch die mechanische Beanspruchung ihre Griffigkeit und werden glatter, während Gussasphalt rauer wird. Allerdings können bei Verwendung von zu scharfen Sanden in den ersten Monaten der Nutzung Klauenirritationen vorkommen. In einer vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Stallböden im Rahmen einer Dissertation wurde festgestellt, dass Kühe auf Laufflächen aus Gussasphalt durch die Laufhaltung „Kopf hoch“ signalisieren, sicher und angstfrei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt im Vergleich zu Beton eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch wird Tieren auf Liegeflächen wenig Körperwärme entzogen. Es ist bekannt, dass Tiere, haben sie die Wahl zwischen Beton und Asphalt, stets Asphalt als Liegeplatz wählen. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass z.B. Gummimatten auf Liegeflächen zumindest bei Großtieren keine befriedigende Nutzungsdauer ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist verschleißfest, was der mechanischen Reinigung/Entmistung  durch Schrapper (Schieber) mit Gummilippen entgegen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt kann durch geeignete Gesteinskörnungen säureresistent hergestellt werden, was einer frühzeitigen Schädigung durch z.B. Harn oder Silagesäfte (bei Gärfutterverfütterung) entgegen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist spätestens am Tage nach dem Einbau nutzbar und im Bedarfsfall ebenso schnell und einfach instand setzbar, was nur geringe Nutzungsunterbrechung zur Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist auch in größeren Flächen fugenlos herstellbar, was natürlich die Pflege erleichtert und die Erneuerung der Fugenmassen im Bedarfsfall deutlich reduziert. Fugen sind nur zu aufgehenden Bauteilen (Wände und Stützen) und Durchdringungen (Abläufe) oder bei Belagswechsel erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauhinweise ===&lt;br /&gt;
Auf Grund der dargestellten Vorteile von Gussasphalt wurde von der Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftliches Bauen (ALB in Bayern e.V.) 2002 ein neues Arbeitsblatt „Planbefestigte Stallböden für Rinder“ erarbeitet. In diesem werden für Gussasphaltböden folgende Ausführungen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ggf. Skizzen Übersicht und Details mit Gussasphalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise für den Nutzer/Bauherren ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist als robuster Stallboden bekannt und bedarf keiner über die übliche Reinigung und Pflege hinausgehende Behandlung. Zu hohe Drücke ber der Verwendung von Hochdruckreinigern können bei allen Belägen zum Aufrauen der Oberfläche führen und sind daher zu vermeiden. Allerdings sollten Fugenfüllungen an Fugen zu angrenzenden Bauteilen und Durchdringungen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Dies gilt natürlich für alle Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist nicht nur in der Landwirtschaft ein widerstandsfähiger und dauerhafter Bodenbelag, sondern auch viele zoologische Gärten nutzen die tierfreundlichen Eigenschaften für zahlreiche Tiergehege. Somit hat nicht nur das Rindvieh Anspruch auf „seinen“ Estrich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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		<title>Stallboden</title>
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		<updated>2024-09-17T09:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas.Knoebig: Die Seite wurde neu angelegt: „Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh  In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hie…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphalt als Stallboden – der Estrich für das Rindvieh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zurückliegenden Jahren war die Nutztierhaltung vielfach in den Schlagzeilen zu finden, allerdings meist nicht mit positivem Vorzeichen. Nutztierhaltung als weiterer Zweig der Landwirtschaft ist aber für die Versorgung aller Bürger mit Nahrungsmitteln auch im IT-Zeitalter nicht virtuell zu betreiben, sondern Realität und muss natürlich auch den Gesetzen der Ökonomie folgen. Auch hier steht ein Maximum an Ertrag mit möglichst geringem Einsatz an menschlichen und finanziellen Ressourcen im Vordergrund. Und wie für den Menschen gilt auch hier, fühlt Tier sich wohl, ist auch die Leistung entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein traditionsreiches Bauprodukt für Stallböden und wird von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft als „sehr tierfreundlich“ bezeichnet. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Gussasphalt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist ein hohlraumfreies Gemisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist ein schwerflüchtiger, dunkelfarbiger Stoff und besteht aus verschiedenen organischen Substanzen. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen&lt;br /&gt;
und ist nicht mit Teer zu verwechseln. In Bitumen sind keine Stoffe enthalten, die für Menschen, Tiere und Umwelt schädlich sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesteinskörnungen werden im Regelfall natürliche Gesteine eingesetzt, es können aber auch geeignete künstliche verwendet werden. Für säureresistente Gussasphalte werden säureresistente Gesteinskörnungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften von Gussasphalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt eine Reihe von positiven Eigenschaften, die ihn als vielseitiges Bauprodukt  auszeichnen. Für die Verwendung in Tierhaltungsbetrieben, also auch in zoologischen Gärten oder Tierheimen, sind folgende Eigenschaften besonders hervor zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist dicht und hohlraumfrei, deshalb einfach zu reinigen und zu pflegen. Ungeziefer, Bakterien und jede Art von Feuchtigkeit haben keine Möglichkeit, in den Gussasphalt einzudringen, was insbesondere den Hygieneanforderungen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist rutschhemmend  durch Abstreuung mit Sand herzustellen, was in der Milchviehhaltung von besonderer Bedeutung ist. Betonflächen verlieren durch die mechanische Beanspruchung ihre Griffigkeit und werden glatter, während Gussasphalt rauer wird. Allerdings können bei Verwendung von zu scharfen Sanden in den ersten Monaten der Nutzung Klauenirritationen vorkommen.&lt;br /&gt;
In einer vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Stallböden im Rahmen einer Dissertation wurde festgestellt, dass Kühe auf Laufflächen aus Gussasphalt durch die Laufhaltung „Kopf hoch“ signalisieren, sicher und angstfrei zu sein [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt besitzt im Vergleich zu Beton eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch wird Tieren auf Liegeflächen wenig Körperwärme entzogen. Es ist bekannt, dass Tiere, haben sie die Wahl zwischen Beton und Asphalt, stets Asphalt als Liegeplatz wählen. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass z.B. Gummimatten auf Liegeflächen zumindest bei Großtieren keine befriedigende Nutzungsdauer ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist verschleißfest, was der mechanischen Reinigung/Entmistung  durch Schrapper (Schieber) mit Gummilippen entgegen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt kann durch geeignete Gesteinskörnungen säureresistent hergestellt werden, was einer frühzeitigen Schädigung durch z.B. Harn oder Silagesäfte (bei Gärfutterverfütterung) entgegen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist spätestens am Tage nach dem Einbau nutzbar und im Bedarfsfall ebenso schnell und einfach instand setzbar, was nur geringe Nutzungsunterbrechung zur Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist auch in größeren Flächen fugenlos herstellbar, was natürlich die Pflege erleichtert und die Erneuerung der Fugenmassen im Bedarfsfall deutlich reduziert. Fugen sind nur zu aufgehenden Bauteilen (Wände und Stützen) und Durchdringungen (Abläufe) oder bei Belagswechsel erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauhinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der dargestellten Vorteile von Gussasphalt wurde von der Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftliches Bauen (ALB in Bayern e.V.) 2002 ein neues Arbeitsblatt „Planbefestigte Stallböden für Rinder“ erarbeitet [2]. In diesem werden für Gussasphaltböden folgende Ausführungen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ggf. Skizzen Übersicht und Details mit Gussasphalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise für den Nutzer/Bauherren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist als robuster Stallboden bekannt und bedarf keiner über die übliche Reinigung und Pflege hinausgehende Behandlung. Zu hohe Drücke ber der Verwendung von Hochdruckreinigern können bei allen Belägen zum Aufrauen der Oberfläche führen und sind daher zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Allerdings sollten Fugenfüllungen an Fugen zu angrenzenden Bauteilen und Durchdringungen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Dies gilt natürlich für alle Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist nicht nur in der Landwirtschaft ein widerstandsfähiger und dauerhafter Bodenbelag, sondern auch viele zoologische Gärten nutzen die tierfreundlichen Eigenschaften für zahlreiche Tiergehege.&lt;br /&gt;
Somit hat nicht nur das Rindvieh Anspruch auf „seinen“ Estrich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas.Knoebig</name></author>
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