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	<title>gussasphalt.wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-13T13:21:13Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Gussasphaltsilo&amp;diff=811</id>
		<title>Gussasphaltsilo</title>
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		<updated>2026-03-04T12:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphaltsilos werden in eine neue oder vorhandene Mischanlage verschiedener Hersteller integriert und dienen zur Herstellung, Lagerung und Homogenisierung von Gussasphalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gussasphaltsilo Linnhoff &amp;amp; Henne.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[index.php?title=Kategorie:Baumaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Gussasphaltsilo_Linnhoff_%26_Henne.png&amp;diff=808</id>
		<title>Datei:Gussasphaltsilo Linnhoff &amp; Henne.png</title>
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		<updated>2026-03-04T12:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Integriert in einen Mischturm.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<title>Gussasphaltsilo</title>
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		<updated>2026-03-04T12:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphaltsilos werden in eine neue oder vorhandene Mischanlage verschiedener Hersteller integriert und dienen zur Herstellung, Lagerung und Homogenisierung von Gussasphalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Baumaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Gussasphaltsilo&amp;diff=795</id>
		<title>Gussasphaltsilo</title>
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		<updated>2026-03-04T12:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: Die Seite wurde neu angelegt: „Gussasphaltsilos werden in eine neue oder vorhandene Mischanlage verschiedener Hersteller integriert und dienen zur Herstellung, Lagerung und Homogenisierung von Gussasphalt.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphaltsilos werden in eine neue oder vorhandene Mischanlage verschiedener Hersteller integriert und dienen zur Herstellung, Lagerung und Homogenisierung von Gussasphalt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Peter_Rode&amp;diff=791</id>
		<title>Peter Rode</title>
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		<updated>2026-03-04T12:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Teer&amp;diff=788</id>
		<title>Teer</title>
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		<updated>2026-03-04T12:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Durch thermische Zersetzung (Pyrolyse) aus Holz, Braunkohle oder Steinkohle gewonnene flüssige bis halbfeste Erzeugnisse. Teerprodukte dürfen wegen ihrer Schadstoffanteile in Deutschland nicht als Baustoffe verwendet werden. (Der umgangssprachliche Begriff „Teer“ wurde in der deutschen Normung durch den Begriff „Pech“ ersetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Guss­as­phalt wurde &#039;&#039;&#039;nie&#039;&#039;&#039; Teer/Pech als Bindemittel eingesetzt, d.h. auch alte Guss­as­phaltestriche und Beläge enthalten keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe bei der Nutzung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Teer&amp;diff=787</id>
		<title>Teer</title>
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		<updated>2026-03-04T12:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Durch thermische Zersetzung (Pyrolyse) aus Holz, Braunkohle oder Steinkohle gewonnene flüssige bis halbfeste Erzeugnisse. Teerprodukte dürfen wegen ihrer Schadstoffanteile in Deutschland nicht als Baustoffe verwendet werden. (Der umgangssprachliche Begriff „Teer“ wurde in der deutschen Normung durch den Begriff „Pech“ ersetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Guss­as­phalt wurde &#039;&#039;&#039;nie&#039;&#039;&#039; Teer/Pech als Bindemittel eingesetzt, d.h. auch alte Guss­as­phaltestriche und Beläge enthalten keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Holzparkhaus&amp;diff=784</id>
		<title>Holzparkhaus</title>
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		<updated>2026-03-04T12:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt und Holzparkhäuser – eine leistungsfähige Kombination. Gussasphalt ergänzt die konstruktiven&#039;&#039;&#039; Eigenschaften von Holz ideal: Er schützt die Tragkonstruktion zuverlässig vor Feuchtigkeit und bildet ein dauerhaft dichtes, robustes Abdichtungssystem. Durch seine hohen Verformungseigenschaften kann er die natürlichen Bewegungen von Holzelementen sicher aufnehmen und sorgt gleichzeitig für eine langlebige, griffige und wartungsarme Nutzschicht. In Holzparkhäusern, die geringe Eigengewichte, begrenzte Aufbauhöhen und nachhaltige Bauweisen erfordern, bietet Gussasphalt daher eine technisch ausgereifte Lösung. Er vereint Schutz, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und macht damit die Kombination von Holztragwerk und Gussasphalt zu einem zukunftsfähigen System für moderne Parkbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 1.     Einführung =&lt;br /&gt;
Befahrbare Verkehrsflächen aus Holz gewinnen im Parkhausbau zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig fehlt es bislang an normativen Vorgaben, die den Einsatz von Abdichtungen und Gussasphaltbelägen auf Holztragwerken eindeutig regeln. Diese Lücke stellt Planende wie Ausführende vor besondere Herausforderungen: Holz verhält sich konstruktiv anders als Beton oder Stahl, reagiert dynamischer und erfordert deshalb präzise abgestimmte Abdichtungs- und Belagssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade weil verbindliche Regelwerke fehlen, kommt der technisch fundierten Aufbereitung von Konstruktionsprinzipien, Baustoffeigenschaften und Ausführungsdetails eine zentrale Rolle zu. Nur durch klare, praxisorientierte Leitlinien lässt sich sicherstellen, dass Abdichtung und Gussasphalt auf Holz zuverlässig funktionieren, die Tragkonstruktion schützen und dauerhaft befahrbare Flächen ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2.     Hauptkapitel =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt als Abdichtung und Nutzschicht auf Holzkonstruktionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befahrbare Flächen aus Holz unterscheiden sich grundlegend von Beton- oder Stahlkonstruktionen: Sie sind leichter, elastischer und reagieren stärker auf Feuchte- und Temperaturänderungen. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an Abdichtung und Nutzschicht. In Anlehnung an die DIN 18532-2 schlägt die bga e.V. deshalb ein durchgängig abgestimmtes System aus Unterlagsbahn, Polymerbitumen-Schweißbahn und Gussasphalt vor, das sowohl die Abdichtungsfunktion als auch die mechanische Beanspruchung übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt fungiert dabei in doppelter Rolle: In der ersten Lage bildet er zusammen mit der Schweißbahn die Abdichtung, in der oberen Lage die Nutzschicht. Das Ergebnis ist ein praktisch hohlraumfreies, robustes und wartungsarmes Schichtpaket, das die Holztragkonstruktion vor eindringender Feuchtigkeit schützt und gleichzeitig eine dauerhaft befahrbare Oberfläche bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baustoffe und Mischgutzusammensetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinskörnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Gesteinskörnungen orientieren sich an den üblichen Lieferbedingungen des Straßenbaus. Sowohl natürliche als auch geeignete industriell hergestellte Gesteinskörnungen können eingesetzt werden, sofern sie die Anforderungen an Dauerhaftigkeit und Kornzusammensetzung erfüllen. Die Korngrößenverteilung wird so gewählt, dass eine nahezu hohlraumfreie Struktur entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bindemittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bindemittel kommen überwiegend mittelharte und harte Straßenbaubitumen, polymermodifizierte Bitumen sowie Hartbitumen zum Einsatz. Ergänzend werden viskositätsreduzierende Zusätze verwendet, um die Verarbeitungstemperaturen zu senken und den Wärmeeintrag in die Holztragkonstruktion zu begrenzen. Härte und Bindemittelgehalt werden so eingestellt, dass Verformungsbeständigkeit, Temperaturempfindlichkeit und Dauerhaftigkeit zur jeweiligen Nutzung passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt wird als dichtes Gemisch aus feiner und grober Gesteinskörnung, Füller und Bitumen hergestellt, dessen Bindemittelgehalt so abgestimmt ist, dass die Hohlräume praktisch vollständig gefüllt sind. Im erhitzten Zustand entsteht durch die unterschiedliche Wärmeausdehnung von Gesteinskörnungen und Bitumen ein geringer Bitumenüberschuss, der für die gute Verarbeitbarkeit sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verformungsbeständigkeit wird nicht über klassische Druckfestigkeiten, sondern über die Eindringtiefe bewertet. Dadurch lässt sich das Verhalten unter thermischer und mechanischer Belastung praxistauglich abbilden – ein wichtiger Aspekt bei statisch beanspruchten Holztragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Gussasphaltestriche nach DIN EN 13813 eingesetzt. Auswahl von Größtkorn und Schichtdicken erfolgt in Abhängigkeit von der vorgesehenen Einbaudicke und den Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt-Schichtdicken&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Abdichtungsschicht&#039;&#039;&#039;: Gussasphalt in einer Nenndicke von ca. 2,5 cm, im Verbund mit der Polymerbitumenschweißbahn.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nutzschicht&#039;&#039;&#039;: Gussasphalt, ca. 3 cm dick, inklusive Oberflächenbehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Wärmeeintrag in die Holzkonstruktion zu minimieren, ist die maximale Einbautemperatur des Gussasphalts begrenzt. Gleichzeitig muss der Gussasphalteinbau so organisiert werden, dass der Arbeitsablauf zügig aber dennoch so, dass die Abdichtungsbahn nur so stark wie erforderlich erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oberflächenbeschaffenheit und Griffigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei bewitterte Flächen werden grundsätzlich abgesplittet, um eine dauerhaft griffige Oberfläche zu gewährleisten. Helle Splittsorten können die Erwärmung der Oberfläche deutlich reduzieren, was das Verformungsverhalten des Gussasphalts positiv beeinflusst. Für innenliegende oder wettergeschützte Flächen reicht häufig ein Abreiben mit Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl der Oberflächenbehandlung ist somit nicht nur eine Frage der Rutsch- und Verkehrssicherheit, sondern beeinflusst auch thermische Beanspruchung und Reinigungskonzepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Planungsgrundsätze und Nutzungsklassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nutzungsklassen N1-V bis N4-V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Nutzungsklassen auf Holztragwerke erfolgt in Anlehnung der DIN 18532-1 und ordnet typische Anwendungsfälle zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fußgänger- und Radwegbrücken,&lt;br /&gt;
* Parkhauszwischendecks und Freidecks für Pkw,&lt;br /&gt;
* stärker belastete Parkflächen mit leichtem Lkw-Verkehr,&lt;br /&gt;
* sowie Fahrbahntafeln von Brücken mit höherer Beanspruchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nutzungsklasse werden Beanspruchungsniveau, Verkehrsart und die Anforderungen an Schichtdicken und Details gesteuert. Für frei bewitterte Parkflächen sind zusätzliche Überlegungen erforderlich, etwa hinsichtlich Entwässerung, Oberflächenhelligkeit und thermischer Beanspruchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holzunterlage und Untergrundanforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzfahrbahnplatten besitzen ein anderes Tragverhalten als massive Betondecken: Sie sind weicher, schwingen stärker und reagieren sensibel auf Feuchteänderungen. Aufgrund etwaiger Feuchtegehalte im Holz, wird von einer vollflächigen Verbundabdichtung, wie bei Beton, abgeraten. Stattdessen wird ein System ohne unmittelbaren Verbund zwischen Holz und Abdichtungsschicht vorgesehen, wobei die Holzoberfläche durch ein wasserabweisendes Vlies während der Bauzeit zu schützen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untergrund muss eben, tragfähig und frei von störenden Kanten oder hervorstehenden Verbindungsmitteln sein. Die Ebenheit orientiert sich – je nach Gefälle – an einschlägigen Toleranznormen. Vor Beginn der Abdichtungsarbeiten ist sicherzustellen, dass die Holzoberfläche oberflächennah trocken und frei von Verschmutzungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entwässerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Entwässerungskonzept ist Bestandteil der Gesamtplanung. Gefälle werden in der Holztragkonstruktion ausgebildet; eine Gefällebildung mit Gussasphalt ist explizit nicht vorgesehen. Übliche Gefälle sind in der Größenordnung von 2,5 %. Auf dieser Basis werden Anzahl, Lage und Dimensionierung von Entwässerungsrinnen und Abläufen bemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abläufe und Rinnen müssen mit Klebe- oder Los-Fest-Flanschen mit ausreichender Breite verbaut werden, um die Abdichtungsbahnen sicher anschließen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fugen, Anschlüsse und Randabschlüsse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Tragkonstruktion müssen sich konsequent in allen Schichten der Fahrbahnstruktur fortsetzen. Für befahrene Bewegungsfugen werden Fugenprofile vorgesehen, die die erwarteten Bewegungen dauerhaft dicht aufnehmen können. Planung und Dimensionierung richten sich nach den zu erwartenden Horizontal- und Vertikalbewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Randfugen und Arbeitsnähte werden so angeordnet, dass Temperaturspannungen und Verformungen kontrolliert abgeleitet werden können. Fugenbreiten, Fugenfüllstoffe und die regelmäßige Wartung sind zu planen. Anschlüsse an aufgehende Bauteile sowie Durchdringungen werden in der Regel zweilagig mit Bitumenbahnen ausgebildet und mit Los-Fest-Flanschkonstruktionen kombiniert. Randabschlüsse erhalten Tropfkanten und ausreichende Fassadenüberstände, um die darunterliegenden Bauteile vor Wasserablauf und Verschmutzung zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführungsschritte des Abdichtungs- und Belagssystems&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterlagsbahn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Holzoberfläche wird zunächst eine kaltselbstklebende Elastomerbitumen-Unterlagsbahn verlegt. Sie wird lose aufgelegt, im Überlappungsbereich verdeckt befestigt und die Nähte werden nach Entfernen der Trennfolie kaltselbstklebend und mit Brennereinsatz verschweißt. Diese Lage dient sowohl als erste Abdichtungsebene als auch als Schutz der Holzkonstruktion vor Feuchtigkeit während weiterer Bauphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymerbitumen-Schweißbahn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt eine speziell für die Verwendung unter Gussasphalt konzipierte Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägereinlage. Sie wird mit Mehrfachbrennern kontrolliert aufgeschweißt, wobei ein gleichmäßiger Bitumenwulst entsteht, in den die Bahn eingedrückt wird. Ziel ist eine vollflächige, blasenfreie Einbettung, ohne die Unterlagsbahn übermäßig thermisch zu belasten. Die Dichtungslage darf nur so lange ungeschützt bleiben, wie es technisch notwendig ist, und ist vor Beschädigungen durch Bauverkehr zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalteinbau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gussasphaltschicht wird bei geeigneter Witterung eingebracht. Die Lufttemperatur muss mindestens +5 °C betragen und die Unterlage muss frostfrei sein. Die Schichtdicke darf örtlich nicht unterschritten werden, um die abdichtende Funktion sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gussasphalt wird in Bahnen eingebracht, von Hand oder maschinell verteilt und so geführt, dass sich keine unerwünschten Vermischungen mit dem Bindemittel der Schweißbahn ergeben. Auf stärker geneigten Flächen (Rampen) sind Schubverbundsicherungen anzuordnen, etwa in Form quer zur Gefällerichtung angeordneter Stahlprofile, die die Schubkräfte in die Holzkonstruktion abtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Lage folgt die Nutzschicht aus Gussasphalt mit der vorgesehenen Oberflächenbehandlung. Abschließend werden Rand- und Anschlussfugen ausgespart und mit geeigneten Fugenmassen formschlüssig geschlossen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Holzparkhaus&amp;diff=781</id>
		<title>Holzparkhaus</title>
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		<updated>2026-03-04T12:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: Die Seite wurde neu angelegt: „  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussasphalt und Holzparkhäuser – eine leistungsfähige Kombination. Gussasphalt ergänzt die konstruktiven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eigenschaften von Holz ideal: Er schützt die Tragkonstruktion zuverlässig vor Feuchtigkeit und bildet ein dauerhaft dichtes, robustes Abdichtungssystem. Durch seine hohen Verformungseigenschaften kann er die natürlichen Bewegungen von Holzelementen sicher aufnehmen und sorgt gleichzeitig für eine langlebige, griffige und wartungsarme N…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt und Holzparkhäuser – eine leistungsfähige Kombination. Gussasphalt ergänzt die konstruktiven&#039;&#039;&#039; Eigenschaften von Holz ideal: Er schützt die Tragkonstruktion zuverlässig vor Feuchtigkeit und bildet ein dauerhaft dichtes, robustes Abdichtungssystem. Durch seine hohen Verformungseigenschaften kann er die natürlichen Bewegungen von Holzelementen sicher aufnehmen und sorgt gleichzeitig für eine langlebige, griffige und wartungsarme Nutzschicht. In Holzparkhäusern, die geringe Eigengewichte, begrenzte Aufbauhöhen und nachhaltige Bauweisen erfordern, bietet Gussasphalt daher eine technisch ausgereifte Lösung. Er vereint Schutz, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und macht damit die Kombination von Holztragwerk und Gussasphalt zu einem zukunftsfähigen System für moderne Parkbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 1.     Einführung =&lt;br /&gt;
Befahrbare Verkehrsflächen aus Holz gewinnen im Parkhausbau zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig fehlt es bislang an normativen Vorgaben, die den Einsatz von Abdichtungen und Gussasphaltbelägen auf Holztragwerken eindeutig regeln. Diese Lücke stellt Planende wie Ausführende vor besondere Herausforderungen: Holz verhält sich konstruktiv anders als Beton oder Stahl, reagiert dynamischer und erfordert deshalb präzise abgestimmte Abdichtungs- und Belagssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade weil verbindliche Regelwerke fehlen, kommt der technisch fundierten Aufbereitung von Konstruktionsprinzipien, Baustoffeigenschaften und Ausführungsdetails eine zentrale Rolle zu. Nur durch klare, praxisorientierte Leitlinien lässt sich sicherstellen, dass Abdichtung und Gussasphalt auf Holz zuverlässig funktionieren, die Tragkonstruktion schützen und dauerhaft befahrbare Flächen ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2.     Hauptkapitel =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt als Abdichtung und Nutzschicht auf Holzkonstruktionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befahrbare Flächen aus Holz unterscheiden sich grundlegend von Beton- oder Stahlkonstruktionen: Sie sind leichter, elastischer und reagieren stärker auf Feuchte- und Temperaturänderungen. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an Abdichtung und Nutzschicht. In Anlehnung an die DIN 18532-2 schlägt die bga e.V. deshalb ein durchgängig abgestimmtes System aus Unterlagsbahn, Polymerbitumen-Schweißbahn und Gussasphalt vor, das sowohl die Abdichtungsfunktion als auch die mechanische Beanspruchung übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt fungiert dabei in doppelter Rolle: In der ersten Lage bildet er zusammen mit der Schweißbahn die Abdichtung, in der oberen Lage die Nutzschicht. Das Ergebnis ist ein praktisch hohlraumfreies, robustes und wartungsarmes Schichtpaket, das die Holztragkonstruktion vor eindringender Feuchtigkeit schützt und gleichzeitig eine dauerhaft befahrbare Oberfläche bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baustoffe und Mischgutzusammensetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinskörnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Gesteinskörnungen orientieren sich an den üblichen Lieferbedingungen des Straßenbaus. Sowohl natürliche als auch geeignete industriell hergestellte Gesteinskörnungen können eingesetzt werden, sofern sie die Anforderungen an Dauerhaftigkeit und Kornzusammensetzung erfüllen. Die Korngrößenverteilung wird so gewählt, dass eine nahezu hohlraumfreie Struktur entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bindemittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bindemittel kommen überwiegend mittelharte und harte Straßenbaubitumen, polymermodifizierte Bitumen sowie Hartbitumen zum Einsatz. Ergänzend werden viskositätsreduzierende Zusätze verwendet, um die Verarbeitungstemperaturen zu senken und den Wärmeeintrag in die Holztragkonstruktion zu begrenzen. Härte und Bindemittelgehalt werden so eingestellt, dass Verformungsbeständigkeit, Temperaturempfindlichkeit und Dauerhaftigkeit zur jeweiligen Nutzung passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt wird als dichtes Gemisch aus feiner und grober Gesteinskörnung, Füller und Bitumen hergestellt, dessen Bindemittelgehalt so abgestimmt ist, dass die Hohlräume praktisch vollständig gefüllt sind. Im erhitzten Zustand entsteht durch die unterschiedliche Wärmeausdehnung von Gesteinskörnungen und Bitumen ein geringer Bitumenüberschuss, der für die gute Verarbeitbarkeit sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verformungsbeständigkeit wird nicht über klassische Druckfestigkeiten, sondern über die Eindringtiefe bewertet. Dadurch lässt sich das Verhalten unter thermischer und mechanischer Belastung praxistauglich abbilden – ein wichtiger Aspekt bei statisch beanspruchten Holztragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Gussasphaltestriche nach DIN EN 13813 eingesetzt. Auswahl von Größtkorn und Schichtdicken erfolgt in Abhängigkeit von der vorgesehenen Einbaudicke und den Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalt-Schichtdicken&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;AbDichtungsschicht&#039;&#039;&#039;: Gussasphalt in einer Nenndicke von ca. 2,5 cm, im Verbund mit der Polymerbitumenschweißbahn.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nutzschicht&#039;&#039;&#039;: Gussasphalt, ca. 3 cm dick, inklusive Oberflächenbehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Wärmeeintrag in die Holzkonstruktion zu minimieren, ist die maximale Einbautemperatur des Gussasphalts begrenzt. Gleichzeitig muss der Gussasphalteinbau so organisiert werden, dass der Arbeitsablauf zügig aber dennoch so, dass die Abdichtungsbahn nur so stark wie erforderlich erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oberflächenbeschaffenheit und Griffigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei bewitterte Flächen werden grundsätzlich abgesplittet, um eine dauerhaft griffige Oberfläche zu gewährleisten. Helle Splittsorten können die Erwärmung der Oberfläche deutlich reduzieren, was das Verformungsverhalten des Gussasphalts positiv beeinflusst. Für innenliegende oder wettergeschützte Flächen reicht häufig ein Abreiben mit Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl der Oberflächenbehandlung ist somit nicht nur eine Frage der Rutsch- und Verkehrssicherheit, sondern beeinflusst auch thermische Beanspruchung und Reinigungskonzepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Planungsgrundsätze und Nutzungsklassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nutzungsklassen N1-V bis N4-V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Nutzungsklassen auf Holztragwerke erfolgt in Anlehnung der DIN 18532-1 und ordnet typische Anwendungsfälle zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fußgänger- und Radwegbrücken,&lt;br /&gt;
* Parkhauszwischendecks und Freidecks für Pkw,&lt;br /&gt;
* stärker belastete Parkflächen mit leichtem Lkw-Verkehr,&lt;br /&gt;
* sowie Fahrbahntafeln von Brücken mit höherer Beanspruchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nutzungsklasse werden Beanspruchungsniveau, Verkehrsart und die Anforderungen an Schichtdicken und Details gesteuert. Für frei bewitterte Parkflächen sind zusätzliche Überlegungen erforderlich, etwa hinsichtlich Entwässerung, Oberflächenhelligkeit und thermischer Beanspruchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holzunterlage und Untergrundanforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzfahrbahnplatten besitzen ein anderes Tragverhalten als massive Betondecken: Sie sind weicher, schwingen stärker und reagieren sensibel auf Feuchteänderungen. Aufgrund etwaiger Feuchtegehalte im Holz, wird von einer vollflächigen Verbundabdichtung, wie bei Beton, abgeraten. Stattdessen wird ein System ohne unmittelbaren Verbund zwischen Holz und Abdichtungsschicht vorgesehen, wobei die Holzoberfläche durch ein wasserabweisendes Vlies während der Bauzeit zu schützen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untergrund muss eben, tragfähig und frei von störenden Kanten oder hervorstehenden Verbindungsmitteln sein. Die Ebenheit orientiert sich – je nach Gefälle – an einschlägigen Toleranznormen. Vor Beginn der Abdichtungsarbeiten ist sicherzustellen, dass die Holzoberfläche oberflächennah trocken und frei von Verschmutzungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entwässerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Entwässerungskonzept ist Bestandteil der Gesamtplanung. Gefälle werden in der Holztragkonstruktion ausgebildet; eine Gefällebildung mit Gussasphalt ist explizit nicht vorgesehen. Übliche Gefälle sind in der Größenordnung von 2,5 %. Auf dieser Basis werden Anzahl, Lage und Dimensionierung von Entwässerungsrinnen und Abläufen bemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abläufe und Rinnen müssen mit Klebe- oder Los-Fest-Flanschen mit ausreichender Breite verbaut werden, um die Abdichtungsbahnen sicher anschließen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fugen, Anschlüsse und Randabschlüsse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Tragkonstruktion müssen sich konsequent in allen Schichten der Fahrbahnstruktur fortsetzen. Für befahrene Bewegungsfugen werden Fugenprofile vorgesehen, die die erwarteten Bewegungen dauerhaft dicht aufnehmen können. Planung und Dimensionierung richten sich nach den zu erwartenden Horizontal- und Vertikalbewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Randfugen und Arbeitsnähte werden so angeordnet, dass Temperaturspannungen und Verformungen kontrolliert abgeleitet werden können. Fugenbreiten, Fugenfüllstoffe und die regelmäßige Wartung sind zu planen. Anschlüsse an aufgehende Bauteile sowie Durchdringungen werden in der Regel zweilagig mit Bitumenbahnen ausgebildet und mit Los-Fest-Flanschkonstruktionen kombiniert. Randabschlüsse erhalten Tropfkanten und ausreichende Fassadenüberstände, um die darunterliegenden Bauteile vor Wasserablauf und Verschmutzung zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführungsschritte des Abdichtungs- und Belagssystems&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterlagsbahn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Holzoberfläche wird zunächst eine kaltselbstklebende Elastomerbitumen-Unterlagsbahn verlegt. Sie wird lose aufgelegt, im Überlappungsbereich verdeckt befestigt und die Nähte werden nach Entfernen der Trennfolie kaltselbstklebend und mit Brennereinsatz verschweißt. Diese Lage dient sowohl als erste Abdichtungsebene als auch als Schutz der Holzkonstruktion vor Feuchtigkeit während weiterer Bauphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymerbitumen-Schweißbahn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt eine speziell für die Verwendung unter Gussasphalt konzipierte Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägereinlage. Sie wird mit Mehrfachbrennern kontrolliert aufgeschweißt, wobei ein gleichmäßiger Bitumenwulst entsteht, in den die Bahn eingedrückt wird. Ziel ist eine vollflächige, blasenfreie Einbettung, ohne die Unterlagsbahn übermäßig thermisch zu belasten. Die Dichtungslage darf nur so lange ungeschützt bleiben, wie es technisch notwendig ist, und ist vor Beschädigungen durch Bauverkehr zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gussasphalteinbau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gussasphaltschicht wird bei geeigneter Witterung eingebracht. Die Lufttemperatur muss mindestens +5 °C betragen und die Unterlage muss frostfrei sein. Die Schichtdicke darf örtlich nicht unterschritten werden, um die abdichtende Funktion sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gussasphalt wird in Bahnen eingebracht, von Hand oder maschinell verteilt und so geführt, dass sich keine unerwünschten Vermischungen mit dem Bindemittel der Schweißbahn ergeben. Auf stärker geneigten Flächen (Rampen) sind Schubverbundsicherungen anzuordnen, etwa in Form quer zur Gefällerichtung angeordneter Stahlprofile, die die Schubkräfte in die Holzkonstruktion abtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Lage folgt die Nutzschicht aus Gussasphalt mit der vorgesehenen Oberflächenbehandlung. Abschließend werden Rand- und Anschlussfugen ausgespart und mit geeigneten Fugenmassen formschlüssig geschlossen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Asbest&amp;diff=780</id>
		<title>Asbest</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Asbest&amp;diff=780"/>
		<updated>2026-03-04T12:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: Die Seite wurde neu angelegt: „Gussasphalt enthält keine Asbestfasern.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphalt enthält keine Asbestfasern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Wege&amp;diff=758</id>
		<title>Wege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Wege&amp;diff=758"/>
		<updated>2024-12-11T09:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== &#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltdeckschichten werden seit mehr als 100 Jahren in Verkehrsflächen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile von Gussasphalt sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           hohe Verformungsbeständigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           hohe Griffigkeit, die auch nach langjähriger Nutzung den Anforderungen entspricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           lange Nutzungsdauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Einsatz als Deckschichten auf hochbelasteten Straßen eignet sich die Gussasphaltbauweise auch im Bereich von gering belasteten Verkehrsflächen (Wege, Plätze) insbesondere wegen der vielfältigen optischen Gestaltungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           - Absplitten mit farbigen Mineralstoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           - Einfärben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           - Beschichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           - Prägen von Mustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt bedarf keiner Verdichtung. Aus diesem Grunde ist sein Einbau auch unter schwierigen örtlichen Verhältnissen möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Technischen Information werden Gussasphaltdeckschichten behandelt. Ihr Einbau setzt eine tragfähige Unterlage voraus. Diese besteht im Regelfall aus einer Asphaltbinderschicht oder Asphalttragschicht; auch Betonflächen sind als Unterlage geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Baustoffe und Baustoffgemische&#039;&#039;&#039; === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gesteinskörnungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinskörnungen sind in den „Technischen Lieferbedingungen für Mineralstoffe im Straßenbau“ TL Min-StB 2000 definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füller ist Korn unter 0,09 mm. Verwendet werden vorzugsweise Kalksteinmehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sand ist Korn zwischen 0,09 und 2,0 mm. Man unterscheidet Natur- und Brechsand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Splitt ist gebrochenes Gestein mit einem Anteil an Bruchflächen von mindestens 50%. Die Korngröße liegt zwischen 2,0 und 31,5 mm. Für Gussasphalt werden Korngrößen bis 11 mm, in Sonderfällen bis 16 mm, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall werden natürliche Mineralstoffe verwendet. Es können aber auch geeignete künstliche Mineralstoffe eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bindemittel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Gussasphalt werden mittelharte und harte Straßenbaubitumen nach DIN EN 12591 &#039;&#039;Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel - Anforderungen an Straßenbaubitumen&#039;&#039; verwendet. Härte und Menge des Bitumens haben bestimmenden Einfluss auf die Eigenschaften des Gussasphalts. Diese  können darüber hinaus durch Zusätze, z.B. Naturasphalt, Polymere, oder durch den Einsatz gebrauchsfertiger polymermodifizierter Bitumen nach den &amp;quot;Technischen Lieferbedingungen für gebrauchsfertige polymermodifizierte Bitumen&amp;quot; (TL-PmB) unterschiedlichen Beanspruchungen spezifisch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen ist in der Nutzung ein nicht flüchtiges und abdichtendes erdölstämmiges Bindemittel. Es wird bei der Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und kann durch weitere Bearbeitung in unterschiedlichen  Arten und Sorten hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitumen darf daher nicht mit Teer, einem kohlestämmigen Produkt,  verwechselt werden, da es sich hierbei um unterschiedliche Stoffgruppen handelt. Teerprodukte dürfen in Deutschland nicht mehr als Baustoffe verwendet werden; in Gussasphalt wurden sie noch nie verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung von Polymerbitumen oder Polymerzusätzen ist es erforderlich, die Verarbeitungsbedingungen der Bitumenlieferanten zu beachten, um die Polymeranteile bei Verarbeitungstemperatur nicht zu schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung eingefärbter Gussasphalte werden farblose, pigmentierbare Bindemittel eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gussasphalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gieß- und streichbare Masse aus Splitt, Sand, Füller und Bitumen oder Bitumen und Zusätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mineralstoffgemisch ist hohlraumarm zusammengesetzt. Alle Mineralstoffe müssen frost- und verwitterungsbeständig sein. Der Bindemittelgehalt ist so auf die Hohlräume des Mineralstoffgemisches abgestimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen stellt sich wegen des höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten des Bitumens gegenüber dem der Mineralstoffe ein geringer Volumenüberschuss an Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind insbesondere zu berücksichtigen und in der Leistungsbeschreibung anzugeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der vorgesehene Verwendungszweck &lt;br /&gt;
* klimatische und örtliche Verhältnisse &lt;br /&gt;
* Verkehrslasten und Belastungsarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung dieser Angaben bleibt die Zusammensetzung des Mischguts dem Auftragnehmer überlassen. Es ist empfehlenswert, hierbei die Angaben zur Zusammensetzung aus Tabelle 1 bereits bei der Eignungsprüfung zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Größtkorns im Mineralstoffgemisch richtet sich in erster Linie nach der vorgesehenen Einbaudicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den erforderlichen Bindemittelgehalt wird für das ausgewählte Mineralgemisch im Rahmen einer Eignungsprüfung ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfung der Eindringtiefe am Probewürfel wird nach DIN 1996-13 &#039;&#039;Prüfung von Asphalt, Eindringversuch mit ebenem Stempel&#039;&#039;durchgeführt. Nach Einführung der europäischen Prüfnormen für Asphalt wird die Prüfung der Eindringtiefe nach DIN EN 12697-20 durchgeführt. Über die Eindringtiefe ist die Beurteilung der Standfestigkeit eines Gussasphalts möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 1:        Mischgutzusammensetzung  im Rahmen von Eignungsprüfungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Gussasphalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|0/11S&lt;br /&gt;
|0/11&lt;br /&gt;
|0/8S&lt;br /&gt;
|0/8&lt;br /&gt;
|0/5S&lt;br /&gt;
|0/5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |1. Mineralstoffe&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |Edelsplitt, Edelbrechsand, Natursand, Gesteinsmehl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Körnung&lt;br /&gt;
|mm&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |0/11&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |0/8&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |0/5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kornanteil &amp;lt; 0,09 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |20 bis 30&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |22 bis 32&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |24 bis 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kornanteil &amp;gt; 2 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |45 bis 55&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |40 bis 50&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |35 bis 45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kornanteil &amp;gt; 5 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |≥ 15&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |≤ 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kornanteil &amp;gt; 8 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |≥ 15&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |≤ 10&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kornanteil &amp;gt; 11,2 mm&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |≤ 10&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Brechsand-Natursand-Verhältnis&lt;br /&gt;
|≥ 1 : 2&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|≥ 1 : 2&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|≥ 1: 2&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2. Bindemittel&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bindemittelsorte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |20/30; 30/45 &amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |20/30; 30/45 &amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |20/30; 30/45 &amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bindemittelgehalt&lt;br /&gt;
|M.-%&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |6,5 bis 8,0&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |6,8 bis 8,0&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |7,0 bis 8,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erweichungspunkt RuK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Extraktion&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
°C&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
≤ 71 &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
≤ 71 &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
≤ 71 &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |3. Mischgut&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Eindringtiefe 5 cm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; bei 40 °C am Probewürfel&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nach 30 min&lt;br /&gt;
|mm&lt;br /&gt;
|1,0 bis 2,5&lt;br /&gt;
|1,0 bis 5,0&lt;br /&gt;
|1,0 bis 2,5&lt;br /&gt;
|1,0 bis 5,0&lt;br /&gt;
|1,0 bis 2,5&lt;br /&gt;
|1,0 bis 5,0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zunahme nach weiteren 30 min&lt;br /&gt;
|mm&lt;br /&gt;
|≤ 0,4 &lt;br /&gt;
|≤ 0,6&lt;br /&gt;
|≤ 0,4&lt;br /&gt;
|≤ 0,6&lt;br /&gt;
|≤ 0,4&lt;br /&gt;
|≤ 0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |4. Schicht&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einbaudicke (einschl. Abstreumaterial)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cm&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3,5 bis 4,0&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2,5 bis 3,5&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2,0 bis 3,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einbaugewicht (einschl. Abstreumaterial)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 bis 100&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65 bis 85&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45 bis 75&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)              in besonderen Fällen kann Naturasphalt und/oder polymermodifiziertes Bitumen verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2)              Bei Verwendung von Straßenbaubitumen 20/30 und Gemischen gleicher Viskosität: Erweichungspunkt Ring und Kugel ≤ 75 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung von Gussasphalt erfolgt in stationären Mischwerken. Die Ausgangsstoffe, die Zusammensetzung und die Herstellung des Mischguts sind güteüberwacht. Die einbaufertigen Gemische werden in heißem Zustand in beheizten Rührwerkskesseln zur Baustelle transportiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberfläche von Gussasphaltdeckschichten wird im Regelfall mit Splitt abgestreut oder mit Sand abgerieben.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Eigenschaften von Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt erfordert im Gegensatz zu Walzasphalt keine Verdichtung. Er kann daher auch in Bereichen eingebaut werden, wo eine Verdichtung nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltdeckschichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - können in ihrer Oberflächentextur unterschiedlichen Anforderungen (Lärmminderung, Rutschhemmung, Optik) angepasst werden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* - die mit Splitt abgestreut sind, weisen bereits bei Verkehrsfreigabe eine hohe Griffigkeit auf, die nachgewiesenermaßen über einen sehr langen Zeitraum erhalten bleibt&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* - können auch in großen Flächen fugenlos hergestellt werden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* - sind unempfindlich gegen Witterungseinflüsse, tausalz- und alterungsbeständig&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* - sind beständig gegen Huminsäuren und eine Vermoosung, wie z.B. bei Betonflächen, kann nicht auftreten&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* - sind ökonomisch, weil Instandsetzungsarbeiten erst nach langer Nutzungszeit erforderlich werden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* - sind umweltfreundlich, weil Gussasphalt zu 100% wiederverwertet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Regelwerke&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VOB    &#039;&#039;&#039;                         Verdingungsordnung für Bauleistungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ATV-DIN 18317&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt;          Verkehrswegebauarbeiten; Oberbauschichten aus Asphalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) zur VOB:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ZTV Asphalt-StB&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;         Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Fahrbahndecken aus Asphalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ZTVT-StB &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;                    &#039;&#039;&#039; Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Tragschichten im Straßenbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ZTV A-StB&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;                   Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ZTV BEA-StB&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;   Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die bauliche Unterhaltung von Verkehrsflächen - Asphaltbauweisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TLG Asphalt&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;                Technische Lieferbedingungen für Asphalt im Straßenbau; Teil Güteüberwachung  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtlinien, Merkblätter, Empfehlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RStO&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;              Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RAS-Ew&#039;&#039;&#039;  &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;         Richtlinien für die Anlage von Straßen, Teil: Entwässerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M SNAR&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;         Merkblatt für Schichtenverbund, Nähte, Anschlüsse und Randausbildung von Verkehrsflächen aus Asphalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise für die Herstellung von Gussasphaltdeckschichten mit lärmtechnisch verbesserten Eigenschaften &amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AGI-A 80&#039;&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;3)&amp;lt;/sup&amp;gt;        AGI-Arbeitsblatt A 80, Industrieböden, Oberflächenbehandlung - Imprägnierung, Versiegelung, Beschichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu beziehen bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1)                  &amp;lt;/sup&amp;gt;Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt;                FGSV-Verlag, Wesselingstr. 17, 50999 Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3)&amp;lt;/sup&amp;gt;                AGI Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V., Schiffgraben 37, 30175 Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Planungsgrundsätze für den Aufbau des Oberbaus&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oberbau umfasst bei Verkehrsflächen alle Schichten oberhalb der Frostschutzschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Skizze einfügen!!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dicken und Zusammensetzungen der Schichten sind im Wesentlichen von der Funktion der Verkehrsflächen, der Verkehrsbelastung, den Bodenverhältnissen und der Bauweise abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dickenfestlegungen erfolgen gemäß RStO aufgrund der genannten Einflussgrößen; die Zusammensetzung der Baustoffgemische für die Schichten werden gemäß ZTVT-StB bzw. ZTV Asphalt-StB ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei ist zusätzlich nach normaler und besonderer Beanspruchung entsprechend den RStO zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Beanspruchungen durch Schwerverkehr können Verkehrsflächen unterliegen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           bei spurfahrendem Verkehr und enger Kurvenfahrt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           bei langsam fahrendem Verkehr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           bei häufigen Brems- und Beschleunigungsvorgängen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           bei stehendem oder „Stop-and-go-Verkehr“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beanspruchungen werden verstärkt durch klimatische Einflüsse, wie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           besonders hohe Temperaturen über längere Zeiträume,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-           intensive Sonneneinstrahlung, z. B. auf Südhanglagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ruhendem Verkehr müssen neben Häufigkeit und Schwere auch die Dauer der Belastung und die Temperaturabstrahlung der Fahrzeuge berücksichtigt werden. Bei ruhendem Schwerverkehr sind besonders verformungsbeständige Baustoffgemische einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die genannten Regelwerke grundsätzlich für alle Verkehrsflächen angewendet werden können, gibt es Anwendungsgebiete, Bauweisen oder Besonderheiten, die zusätzliche Überlegungen erforderlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Anwendung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.1          Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eignung von Gussasphalt für Deckschichten auf Straßen im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) wird nach ZTV Asphalt in Abhängigkeit von den zu erwartenden Beanspruchungen  anhand der Eindringtiefe beurteilt. Auch bei Verkehrsflächen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des BMVBW fallen, werden im Regelfall die Spannen der ZTV Asphalt für die Eindringtiefe zugrunde gelegt. Besondere Anforderungen, z.B. für lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten, sind durch Hinweise oder Merkblätter geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2       Gussasphaltdeckschichten auf Bundesfernstraßen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem auf Autobahnen und Bundesstraßen werden Gussasphaltdeckschichten nach ZTV Asphalt eingebaut. Die ZTV Asphalt sind vom BMVBW für diese Verkehrflächen verbindlich eingeführt und anzuwenden und damit Vertragsbestandteil. Die Anforderungen an Gussasphaltdeckschichten auf diesen Straßen sind in den ZTV Asphalt - StB, Abschnitt 5 beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Baumaßnahmen von Städten, Gemeinden und bei privaten Bauherren sollte die ATV- DIN 18317 Vertragsbestandteil sein. Die Eignung des Gussasphalts ist durch eine Eignungsprüfung nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.2.1       Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten kommen hauptsächlich auf schnell befahrenen Straßen zur Anwendung. Hierbei sind die „Hinweise für die Herstellung von Gussasphaltdeckschichten mit lärmtechnisch verbesserten Eigenschaften“ zu beachten. Diese Hinweise resultieren aus langjährigen, anhand von Erprobungsstrecken auf Autobahnen, gesammelten Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lärmemissionen, die durch den Kontakt zwischen Fahrzeugreifen und Fahrbahn beim Befahren der Straße entstehen, können auch durch bauliche Maßnahmen beeinflusst werden. Es ist allerdings zu beachten, dass solche Maßnahmen erst ab Fahrgeschwindigkeiten von 80 km/h bei PKW und 50 km/h bei LKW eine Lärmreduzierung bewirken können. Bei geringeren Fahrgeschwindigkeiten dominieren die Motorengeräusche, die durch die Fahrbahntextur nicht beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung von feinkörnigem, eng gestuftem Abstreusplitt kann eine deutliche Reduzierung der Lärmentwicklung (Kontaktgeräusche Reifen-Fahrbahn) bereits bei Verkehrsfreigabe erzielt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3           Gussasphaltdeckschichten auf sonstigen Verkehrsflächen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Baumaßnahmen, bei denen die ZTV Asphalt nicht Vertragsbestandteil sind, sollte sich die  Mischgutzusammensetzung nach den Vorgaben der Tabelle 1 aus Abschnitt 2 richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen bleibt die Zusammensetzung des Asphaltes dem Auftragnehmer überlassen. Er hat dabei die Angaben des Planers zu Verwendungszweck, Verkehrsmengen und –arten, klimatischen Einflüssen und örtlichen Verhältnissen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3.1    Gussasphalt 0/16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltmischgut mit einem Größtkorn von 16 mm eignet sich besonders für Flächen, die Einbaudicken von mehr als 4 cm in einer Lage erfordern. Bei Gussasphalt 0/16 sollte die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximale Einbaudicke je Lage das 4-fache des Größtkornes nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt 0/16 bietet alle Vorteile, die andere Gussasphalte auch aufweisen. Er kann ebenfalls als Deckschicht mit Splittabstreuung direkt befahren, oder für einen Zwischenausbau mit späterer Überbauung durch andere Deckschichten eingesetzt werden. Vorteile bietet er auch als Alternative zu Asphaltbinderschichten, wo eine ausreichende Verdichtung dieser Schichten nicht zu erzielen ist und als Zwischenschicht bei Belägen auf Trog- und Tunnelsohlen (siehe Heft 38 &#039;&#039;Beläge auf Brücken, Trögen- und Tunnelsohlen&#039;&#039;) . Durch die entsprechende Wahl des Bindemittels ist dieser Gussasphalt vielseitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.4       Instandsetzung von Verkehrsflächen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten muss zunächst die Schadensursache ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt eignet sich für Instandsetzungsarbeiten bei Straßenaufbrüchen oder Brandschäden an Fahrbahndecken nach Unfällen. Auch zur Instandsetzung von Kreuzungsbereichen mit hohen Schubbeanspruchungen durch Bremsen und Anfahren, bei Kornausbrüchen in der Deckschicht durch Frosteinwirkung und zur Auffüllung von Spurrinnen wird Gussasphalt mit Erfolg eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kleinflächen oder Bereichen, bei denen der maschinelle Einbau von Walzasphalt schwierig oder unmöglich ist, hat sich Gussasphalt als praktikable und sehr hochwertige Bauweise erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss der neuen an die bestehende Deckschicht wird als Fuge ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberfläche wird mit Splitt aufgeraut oder mit Sand abgestumpft. Nicht gebundenes Abstreu- oder Aufraumaterial wird i.d.R. nach Erkalten der Gussasphaltfläche abgekehrt. Die Fläche kann dann für den Verkehr freigegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5       Gussasphalt auf Flächen des öffentlichen Personennahverkehrs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist sowohl für den Einbau zwischen Schienen, als auch auf Hochbahnsteigen  einschließlich der Rampen ein idealer Belag. Aufgrund der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Belagoberflächen ist es möglich, z.B. Gleisbereiche von anders genutzten Verkehrsflächen optisch abzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Belag für Bussonderspuren wird Gussasphalt wegen seiner geringen Verformungsneigung ebenso eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bereichen, in denen mit längeren Standzeiten von Bussen und damit mit großer Wärmestrahlung der meist tiefliegenden Motoren gerechnet werden muss, sind Asphaltbauweisen nur bedingt geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6       Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt werden entlang oder zwischen Verkehrsflächen angelegt. Sie nehmen das seitlich auf sie zuströmende Wasser auf und leiten es zu Straßenabläufen weiter. In den RAS-Ew, den „Richtlinien für die Anlage von Straßen - Teil: Entwässerung“, wird ein Mindestgefälle der Längsneigung von 0,5% gefordert. Das Mindestgefälle sollte bereits in der Unterlage ausgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte aufgrund der örtlichen Situation dieses Mindestgefälle bei  einer kontinuierlichen Längsneigung unterschritten werden, so kann das Ablaufen des Wassers in der Rinne durch einen Wechsel der Längsneigung zwischen zwei Abläufen verbessert werden (Pendelrinne). Unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Einbaudicke kann die Notwendigkeit entstehen, die Abstände zwischen zwei Abläufen zu verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Straßenabläufe und Rohrleitungen sind bei der Planung zu berücksichtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übliche Rinnenbreiten liegen zwischen 20 und 50 cm; die Gussasphaltrinnen werden nur mit Sand abgerieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7          Gestaltung von Gussasphaltoberflächen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.1           Aufrauen und Abstumpfen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gussasphalt lassen sich Oberflächen vielfältig gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel ist in den Fahrstreifen die Gussasphaltdeckschicht beim Einbau an der Oberfläche mit Splitt aufzurauen. Auf allen anderen Flächen kann auch mit Sand abgestumpft werden. Die Oberfläche muss danach gleichmäßig beschaffen sein und eine dem Verwendungszweck angemessene Rauheit aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Aufrauen wird leicht mit Bindemittel umhüllter Edelsplitt der Lieferkörnung 2/5 in einer Menge von 5 bis 8 kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; maschinell, bei kleineren Flächen auch von Hand, auf die heiße Oberfläche gleichmäßig aufgebracht und mit Walzen angedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abstumpfen wird auf die heiße Oberfläche der Gussasphaltdeckschicht staubarmer, trockener Sand aufgestreut und eingerieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2       Farbige Gestaltung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im kommunalen Straßenbau spielt die farbliche Gestaltung von Verkehrswegen eine wichtige Rolle. Dies kann einerseits rein architektonischen Charakter haben, dient aber in vielen Fällen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer, indem gebündelte Verkehrswege optisch getrennt werden. Ein typisches Beispiel sind hierzu Fahrradwege, die die vorhandene Fläche einer Straße mitnutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Wirkung der Gestaltungsmöglichkeiten zu überprüfen, ist es ratsam, eine Fachfirma frühzeitig in die Planung einzubinden, um gegebenenfalls Musterflächen anlegen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung von Mustern oder das Anlegen von Musterflächen ist keine Nebenleistung und muss gesondert vereinbart und vergütet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2.1       Abstreuung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  unterschiedlichen Farben des natürlichen Abstreumaterials können gestalterisches Element in der Fläche sein. Um die Haftung dieser Mineralstoffe auf der Gussasphaltoberfläche zu verbessern, können sie mit einem transparenten Bindemittel umhüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben natürlichen Mineralstoffen gibt es künstliche Mineralstoffe, die in einem industriellen Prozess fast jede gewünschte Farbe erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser relativ einfachen Gestaltungsvariante hat der Planer die Möglichkeit, Flächen optisch ansprechend herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2.2    Farbiger Gussasphalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von farbigem Gussasphalt werden dem Mischgut spezielle, hitzebeständige Farbpigmente zugegeben. Bei Verwendung von Bitumen sind die Möglichkeiten zur Einfärbung begrenzt. Eine Weiterentwicklung ist die Verwendung von einfärbbaren Bindemitteln, die von der Bindemittelindustrie  seit einigen Jahren herstellt werden. Mit diesen Produkten ist es möglich, Gussasphalte herzustellen, die mit wenig Pigmentzusatz eine gute Farbwirkung ergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des hohen Aufwandes zur Herstellung von farbigem Gussasphalt ist diese Gestaltungsvariante für kleine Flächen mit höheren Kosten verbunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2.3    Beschichtung von Gussasphalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Flächen, für die ein eingefärbter Gussasphalt nicht in Frage kommt (Kleinflächen, Sonderfarben), bietet die Industrie seit Jahren geeignete Beschichtungssysteme auf Polyurethanbasis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese müssen auf die Eigenschaften des Gussasphaltes, insbesondere bei freier Bewitterung angepasst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit solchen Beschichtungssystem lassen sich nahezu alle Farben und Gestaltungswünsche realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.3       Profilierung der Oberfläche&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird auf Rampen zu Parkdecks und Tiefgaragen eine Profilierung der Gussasphaltoberfläche gewünscht. Durch den Einsatz von Riffelwalzen anstelle von Glattmantelwalzen zum Andrücken des Abstreusplittes entsteht eine waffelartige Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Verfahren zur Profilierung von Gussasphaltoberflächen ist das Einrütteln von Profilmatten in die noch warme Oberfläche. Dadurch können unterschiedliche Muster, meist angelehnt an gebräuchliche Pflasterverlegepläne, in den Gussasphalt geprägt werden. Die Muster werden in aller Regel durch eine zusätzliche farbliche Gestaltung in ihrer optischen Wirkung unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren ist nur für Verkehrsflächen zu empfehlen, auf denen nur geringer Fahrverkehr zu erwarten ist. Bei starker Verkehrsbelastung besteht die Gefahr, dass eingeprägte Muster, insbesondere bei intensiver, direkter Sonneneinstrahlung, durch den Fahrverkehr wieder zurückgeformt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8.        Hinweise für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß ATV-DIN 18317 muss der Planer Angaben zu Verwendungszweck, Verkehrsmengen und -arten, klimatischen Einflüssen und örtlichen Verhältnissen liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Leistungsbeschreibung sind nach den Erfordernissen des Einzelfalls insbesondere anzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angaben zu Baustellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Art und Beschaffenheit der Unterlage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gründungstiefen und Gründungsarten benachbarter Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; Art und Beschaffenheit vorhandener Einfassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angaben zur Ausführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; Aufbau des Oberbaus entsprechend der Beanspruchung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; Ausbildung der Anschlüsse an Bauwerke, Bauteile und Oberbauschichten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; Art und Anzahl von Aussparungen und Einbauten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einzelangaben bei Abweichungen von den ATV&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; Wenn andere als die in dieser ATV vorgesehenen Regelungen getroffen werden sollen, sind diese in der Leistungsbeschreibung eindeutig und im einzelnen anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; Abweichende Regelungen können insbesondere in Betracht kommen bei &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt 2.1.3,wenn die Mitverwendung von Asphaltgranulat oder anderen  Recycling-Stoffen eingeschränkt werden soll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt 2.1.4,wenn die Zusammensetzung des Asphaltes dem Auftragnehmer nicht überlassen bleiben soll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           Abschnitt 3.3.2,wenn bei Deckschichten aus Gussasphalt für die Ebenheit oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           für die Dicke andere Werte festgelegt werden sollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           Abschnitt 3.3.3.1,wenn bei Oberflächenbehandlungen für das Ausfüllen der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           Pflasterfugen eine andere Ausführung festgelegt werden soll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Hinweise ergänzen die ATV DIN 18299 “Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art”, Abschnitt 0. Die Beachtung dieser Hinweise ist Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Leistungsbeschreibung gemäß VOB/A § 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hinweise werden nicht Vertragsbestandteil.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Wege&amp;diff=757</id>
		<title>Wege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Wege&amp;diff=757"/>
		<updated>2024-12-11T09:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1 Allgemeines&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten werden seit mehr als 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahren in Verkehrsflächen eingesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorteile von Gussasphalt sind:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 hohe Verformungsbeständigkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 hohe Griffigkeit, die auch nach langjähriger&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nutzung den Anforderungen entspricht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 lange Nutzungsdauer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neben dem Einsatz als Deckschichten auf hoch belasteten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen eignet sich die Gussasphaltbauweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auch im Bereich von gering belasteten Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wege, Plätze) insbesondere wegen der vielfältigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;optischen Gestaltungsmöglichkeiten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Abstreuen mit groben, farbigen Gesteinskörnungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Einfärben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Beschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Prägen von Mustern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt bedarf keiner Verdichtung. Aus diesem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Grunde ist sein Einbau auch unter schwierigen örtlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verhältnissen möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Technischen Information werden Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;behandelt. Ihr Einbau setzt eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tragfähige Unterlage voraus. Diese besteht im Regelfall&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aus einer Asphaltbinderschicht oder Asphalttragschicht;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auch Betonflächen sind als Unterlage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;geeignet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 Baustoffe und Baustoffgemische&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.1 Gesteinskörnungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Gesteinskörnungen sind in den „Technischen Lieferbedingungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für Gesteinskörnungen im Straßenbau“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TL Gestein-StB definiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Regelfall werden natürliche Gesteinskörnungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;verwendet. Es können aber auch geeignete industriell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hergestellte Gesteinskörnungen eingesetzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.2 Bindemittel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für die Herstellung von Gussasphalt werden mittelharte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und harte Straßenbaubitumen und polymermodifizierte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitumen nach TL Bitumen, gegebenenfalls mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;viskositätsreduzierenden Zusätzen zur Verringerung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Verarbeitungstemperatur, verwendet. Härte und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Menge des Bitumens haben bestimmenden Einfluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auf die Eigenschaften des Gussasphalts. Diese können&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;darüber hinaus durch Zusätze, wie z.B. Naturasphalt,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unterschiedlichen Beanspruchungen spezifisch angepasst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitumen ein nahezu nicht flüchtiges und abdichtendes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erdölstämmiges Produkt, das auch in Naturasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vorkommt und in Toluol vollständig oder nahezu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vollständig löslich ist. Bei Umgebungstemperatur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist es hochviskos oder nahezu fest. Es wird bei der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und kann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;durch weitere Bearbeitung in unterschiedlichen Arten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und Sorten hergestellt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitumen darf daher nicht mit Teer, einem kohlestämmigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Produkt, verwechselt werden, da es sich hierbei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;um unterschiedliche Stoffgruppen handelt. Teerhaltige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Produkte dürfen in Deutschland nicht als Baustoffe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im gebundenen Straßenoberbau verwendet werden;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in Gussasphalt wurden sie noch nie verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei Verwendung von Polymerbitumen oder Polymerzusätzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist es erforderlich, die Verarbeitungsbedingungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Bitumenlieferanten zu beachten, um die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Polymeranteile bei Verarbeitungstemperatur nicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu schädigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Herstellung eingefärbter Gussasphalte werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;farblose, pigmentierbare Bindemittel eingesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.3 Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gießund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;streichbare Masse aus Grobe Gesteinskörnung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Feine Gesteinskörnung, Füller und Bitumen oder Bitumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und Zusätzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Mineralstoffgemisch ist hohlraumarm zusammengesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle Gesteinskörnungen müssen frost- und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;verwitterungsbeständig sein. Der Bindemittelgehalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist so auf die Hohlräume des Mineralstoffgemisches&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abgestimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;stellt sich wegen des höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Bitumens gegenüber dem der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungen ein geringer Volumenüberschuss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erforderlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind insbesondere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu berücksichtigen und in der Leistungsbeschreibung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 der vorgesehene Verwendungszweck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 klimatische und örtliche Verhältnisse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Verkehrslasten und Belastungsarten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unter Berücksichtigung dieser Angaben bleibt die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammensetzung des Mischguts dem Auftragnehmer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;überlassen. Es ist empfehlenswert, hierbei die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angaben zur Zusammensetzung aus Tabelle 1 bereits&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei der Eignungsprüfung zu berücksichtigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wahl des Größtkorns im Mineralstoffgemisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;richtet sich in erster Linie nach der vorgesehenen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einbaudicke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der erforderliche Bindemittelgehalt wird für das&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ausgewählte Mineralgemisch im Rahmen einer Eignungsprüfung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ermittelt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Prüfung der Eindringtiefe am Probewürfel wird&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nach DIN 1996-13 Prüfung von Asphalt, Eindringversuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit ebenem Stempel durchgeführt. Nach Einführung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der europäischen Prüfnormen für Asphalt wird&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Prüfung der Eindringtiefe nach DIN EN 12697-20&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;durchgeführt. Über die Eindringtiefe ist die Beurteilung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Standfestigkeit eines Gussasphalts möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tabelle 1: Anforderungen an Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bezeichnung Einheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baustoffe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungen (Lieferkörnung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anteil gebrochener Kornoberflächen C90/1 C90/1 C90/1 C90/1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Zertrümmerung SZ18 /LA20 SZ18 /LA20 SZ18 /LA20 SZ18 /LA20&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Polieren *) PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindestanteil feiner Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit ECS 35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;% 35 35 35 35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bindemittel, Art und Sorte **) 20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammensetzung Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungsgemisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siebdurchgang bei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;22 mm M.-% 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;16 mm M.-% 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;11 mm M.-% 70 bis 85 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 mm M.-% – 70 bis 85 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 mm M.-% – 75 bis 90 90 bis 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 mm M.-% 45 bis 55 45 bis 55 50 bis 60 55 bis 65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;0,063 mm M.-% 18 bis 26 20 bis 28 22 bis 30 24 bis 32&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindest-Bindemittelgehalt Bmin 6,4 Bmin 6,8 Bmin 7,0 Bmin 7,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;minimale statische Eindringtiefe am Würfel Imin 1,0 Imin 1,0 Imin 1,0 Imin 1,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;maximale statische Eindringtiefe am Würfel Imax 3,0 Imax 3,0 Imax 3,0 Imax 3,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zunahme Eindringtiefe Würfel Inc 0,4 Inc 0,4 Inc 0,4 Inc 0,4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dynamische Stempeleindringtiefe mm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Herstellung von Gussasphalt erfolgt in stationären&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mischwerken. Die Ausgangsstoffe, die Zusammensetzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und die Herstellung des Mischguts sind güteüberwacht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die einbaufertigen Gemische werden in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;heißem Zustand in beheizten Rührwerkskesseln zur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baustelle transportiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Oberfläche von Gussasphaltdeckschichten wird im&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Regelfall mit Grobe Gesteinskörnung abgestreut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3 Eigenschaften von Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt erfordert im Gegensatz zu Walzasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;keine Verdichtung. Er kann daher auch in Bereichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eingebaut werden, wo eine Verdichtung nicht möglich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 können in ihrer Oberflächentextur unterschiedlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anforderungen (Lärmminderung, Rutschhemmung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Optik) angepasst werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 die mit Grobe Gesteinskörnung abgestreut sind,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weisen bereits bei Verkehrsfreigabe eine hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Griffigkeit auf, die nachgewiesenermaßen über&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;einen sehr langen Zeitraum erhalten bleibt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 können auch in großen Flächen fugenlos hergestellt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind unempfindlich gegen Witterungseinflüsse,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tausalz- und alterungsbeständig&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fortsetzung: Anforderungen an Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bezeichnung Einheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baustoffe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungen (Lieferkörnung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anteil gebrochener Kornoberflächen C90/1 C90/1 C90/1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Zertrümmerung SZ22 /LA25 SZ22 /LA25 SZ22 /LA25&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Polieren *) PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindestanteil feiner Gesteinskörnung mit ECS 35 %&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bindemittel, Art und Sorte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammensetzung Mischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungsgemisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siebdurchgang bei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;16 mm M.-% 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;11 mm M.-% 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 mm M.-% 70 bis 85 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 mm M.-% 75 bis 90 90 bis 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 mm M.-% 45 bis 55 50 bis 60 55 bis 65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;0,063 mm M.-% 20 bis 28 22 bis 30 24 bis 32&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindest-Bindemittelgehalt Bmin 6,8 Bmin 7,0 Bmin 7,5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;minimale statische Eindringtiefe Würfel Imin 1,0 Imin 1,0 Imin 1,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;maximale statische Eindringtiefe Würfel Imax 4,0 Imax 4,0 Imax 4,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zunahme Eindringtiefe Würfel Inc 0,6 Inc 0,6 Inc 0,6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dynamische Stempeleindringtiefe mm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erläuterungen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;*) gilt nicht für Asphaltschutzschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;**) Diesen Bindemitteln können viskositätsverändernde Zusätze zugegeben werden oder es können viskositätsveränderte Bindemittel verwendet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind beständig gegen Huminsäuren und eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vermoosung, wie z.B. bei Betonflächen, kann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht auftreten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind ökonomisch, weil Instandsetzungsarbeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erst nach langer Nutzungszeit erforderlich werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind umweltfreundlich, weil Gussasphalt zu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;100% wiederverwertet werden kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4 Regelwerke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;VOB&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verdingungsordnung für Bauleistungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ATV-DIN 183171)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrswegebauarbeiten; Oberbauschichten aus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(BMVBS) zur VOB:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV Asphalt-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aus Asphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TL Asphalt-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Technische Lieferbedingungen für Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV A-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV BEA-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die bauliche Unterhaltung von Verkehrsflächen-&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphaltbauweisen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV Fug-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für Fugenfüllungen in Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien, Merkblätter, Empfehlungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;RStO2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;RDO2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oberbaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;RAS-Ew2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die Anlage von Straßen, Teil: Entwässerung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1) Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin, www.beuth.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2) FGSV-Verlag, Wesselingstr. 17, 50999 Köln, www.fgsvverlag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 Planungsgrundsätze für den Aufbau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Oberbaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Oberbau umfasst bei Verkehrsflächen alle Schichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oberhalb des Planums. Dicken und Zusammensetzungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Schichten sind im Wesentlichen von&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Funktion der Verkehrsflächen, der Verkehrsbelastung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den Bodenverhältnissen und der Bauweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abhängig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Dickenfestlegungen erfolgen in Anlehnung an&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die RDO auf Basis einer Berechnung oder gemäß RStO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aufgrund der genannten Einflussgrößen empirisch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zusammensetzungen der Baustoffgemische für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Schichten werden gemäß TL Asphalt-StB, unter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Berücksichtigung der ZTV Asphalt-StB, ausgewählt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hierbei ist zusätzlich nach normaler und besonderer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beanspruchung zu unterscheiden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Besonderen Beanspruchungen durch Schwerverkehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;können Verkehrsflächen unterliegen, z.B.:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei spurfahrendem Verkehr und enger Kurvenfahrt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei langsam fahrendem Verkehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei häufigen Brems- und Beschleunigungsvorgängen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei stehendem oder „Stop-and-go-Verkehr“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Beanspruchungen werden verstärkt durch klimatische&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einflüsse, wie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 besonders hohe Temperaturen über längere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeiträume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 intensive Sonneneinstrahlung, z. B. auf Südhanglagen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei ruhendem Verkehr müssen neben Häufigkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und Schwere auch die Dauer der Belastung und die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Temperaturabstrahlung der Fahrzeuge berücksichtigt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden. Bei ruhendem Schwerverkehr sind beson7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ders verformungsbeständige Baustoffgemische einzusetzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl die genannten Regelwerke grundsätzlich für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;alle Verkehrsflächen angewendet werden können,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gibt es Anwendungsgebiete, Bauweisen oder Besonderheiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die zusätzliche Überlegungen erforderlich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Anwendung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.1 Allgemeines&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Eignung von Gussasphalt für Deckschichten auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wird nach ZTV Asphalt-StB in Abhängigkeit von den&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu erwartenden Beanspruchungen anhand der Eindringtiefe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beurteilt. Auch bei Verkehrsflächen, die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht in den Zuständigkeitsbereich des BMVBS fallen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden im Regelfall die Spannen der ZTV Asphalt-&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;StB für die Eindringtiefe zugrunde gelegt. Besondere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anforderungen, z.B. für lärmtechnisch optimierte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten, sind durch Hinweise oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Merkblätter geregelt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.2 Gussasphaltdeckschichten auf Bundesfernstraßen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor allem auf Autobahnen und Bundesstraßen werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten nach ZTV Asphalt eingebaut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ZTV Asphalt-StB sind vom BMVBS für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diese Verkehrsflächen verbindlich eingeführt und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzuwenden und damit Vertragsbestandteil. Die Anforderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an Gussasphaltdeckschichten auf diesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen sind in den ZTV Asphalt-StB, Abschnitt 3.9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.2.1 Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kommen hauptsächlich auf schnell befahrenen Straßen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zur Anwendung. Hierbei sind die „Hinweise für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Herstellung von Gussasphaltdeckschichten mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lärmtechnisch verbesserten Eigenschaften“ zu beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Hinweise resultieren aus langjährigen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anhand von Erprobungsstrecken auf Autobahnen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gesammelten Erfahrungen und sind als Standardbauweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in den ZTV Asphalt, Abschnitt 3.9.5, Verfahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;B, beschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lärmemissionen, die durch den Kontakt zwischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fahrzeugreifen und Fahrbahn beim Befahren der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straße entstehen, können auch durch bauliche Maßnahmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beeinflusst werden. Es ist allerdings zu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beachten, dass solche Maßnahmen erst ab Fahrgeschwindigkeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von 80 km/h bei PKW und 50 km/h&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei LKW eine Lärmreduzierung bewirken können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei geringeren Fahrgeschwindigkeiten dominieren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Motorengeräusche, die durch die Fahrbahntextur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht beeinflusst werden können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch die Verwendung von feinkörnigem, eng gestuftem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abstreumaterial kann eine deutliche Reduzierung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Lärmentwicklung (Kontaktgeräusche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Reifen-Fahrbahn) bereits bei Verkehrsfreigabe erzielt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.3 Gussasphaltdeckschichten auf sonstigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei Baumaßnahmen von Städten, Gemeinden und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei privaten Bauherren sollte die ATV- DIN 18317 Vertragsbestandteil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sein. Die Eignung des Gussasphalts&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist nachzuweisen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zusammensetzung des Asphaltes bleibt dem Auftragnehmer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;überlassen. Er hat dabei die Angaben des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Planers zu Verwendungszweck, Verkehrsmengen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-arten, (klein-)klimatischen Einflüssen und örtlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verhältnissen zu berücksichtigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.3.1 Gussasphalt MA16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltmischgut mit einem Größtkorn von 16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mm eignet sich besonders für Flächen, die Einbaudicken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von mehr als 4 cm in einer Lage erfordern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch bei Gussasphalt MA 16 sollte die maximale Einbaudicke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;je Lage das 4-fache des Größtkornes nicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;überschreiten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt MA 16 bietet alle Vorteile, die andere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Guss asphalte auch aufweisen. Er kann ebenfalls als&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deckschicht mit Abstreuung aus grober Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;direkt befahren oder für einen Zwischenausbau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit späterer Überbauung durch andere Deckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eingesetzt werden. Vorteile bietet er auch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als Alternative zu Asphaltbinderschichten, wo eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ausreichende Verdichtung dieser Schichten nicht zu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erzielen ist, und als Zwischenschicht bei Belägen auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trog- und Tunnelsohlen (siehe Heft „Beläge auf Brükken,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trögen- und Tunnelsohlen“). Durch die entsprechende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wahl des Bindemittels ist dieser Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vielseitig einsetzbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.4 Instandsetzung von Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;muss zunächst die Schadensursache ermittelt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt eignet sich für Instandsetzungsarbeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei Stra.enaufbrüchen oder Brandschäden an Fahrbahndecken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nach Unfällen. Auch zur Instandsetzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Kreuzungsbereichen mit hohen Schubbeanspruchungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;durch Bremsen und Anfahren, bei Kornausbrüchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in der Deckschicht durch Frosteinwirkung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und zur Auffüllung von Spurrinnen wird Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit Erfolg eingesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Kleinflächen oder Bereichen, bei denen der maschinelle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einbau von Walzasphalt schwierig oder unmöglich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist, hat sich Gussasphalt als praktikable und sehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hochwertige Bauweise erwiesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Anschluss der neuen an die bestehende Deckschicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wird als Fuge ausgebildet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Oberfläche wird mit grober Gesteinskörnung aufgeraut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oder mit feiner Gesteinskörnung abgestumpft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicht gebundenes Abstreu- oder Aufraumaterial wird&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in der Regel nach Erkalten der Gussasphaltfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abgekehrt. Die Fläche kann dann für den Verkehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;freigegeben werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.5 Gussasphalt auf Flächen des öffentlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Personennahverkehrs&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt ist sowohl für den Einbau zwischen Schienen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als auch auf Hochbahnsteigen einschließlich der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rampen ein idealer Belag. Aufgrund der verschiedenen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmöglichkeiten der Oberflächen ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es möglich, z.B. Gleisbereiche von anders genutzten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrsflächen optisch abzuheben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Belag für Bussonderspuren wird Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ebenso eingesetzt. In Bereichen, in denen mit längeren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Standzeiten von Bussen und damit mit großer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wärmestrahlung der meist tiefliegenden Motoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gerechnet werden muss, sind besondere Maßnahmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erforderlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.6 Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt werden entlang&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oder zwischen Verkehrsflächen angelegt. Sie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nehmen das seitlich auf sie zuströmende Wasser auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und leiten es zu Straßenabläufen weiter. In den RASEw,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den „Richtlinien für die Anlage von Straßen – Teil:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwässerung“, wird ein Mindestgefälle der Längsneigung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von 0,5% gefordert. Das Mindestgefälle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sollte bereits in der Unterlage ausgebildet werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sollte aufgrund der örtlichen Situation dieses Mindestgefälle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei einer kontinuierlichen Längsneigung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unterschritten werden, so kann das Ablaufen des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wassers in der Rinne durch einen Wechsel der Längsneigung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zwischen zwei Abläufen verbessert werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Pendelrinne). Unter Berücksichtigung der zur Verfügung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;stehenden Einbau dicke kann die Notwendigkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;entstehen, die Abstände zwischen zwei Abläufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu verringern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Straßenabläufe und Rohrleitungen sind&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei der Planung zu berücksichtigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Übliche Rinnenbreiten liegen zwischen 20 und 50&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;cm; die Gussasphaltrinnen werden nur mit feiner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnung abgerieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pendelrinne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7 Gestaltung von Gussasphaltoberflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Gussasphalt lassen sich Oberflächen vielfältig&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gestalten. Im Folgenden werden Gestaltungsmöglichkeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für innerörtliche Flächen behandelt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.1 Aufrauen und Abstumpfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Regel sind befahrene Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beim Einbau an der Oberfläche mit grober Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aufzurauen. Hierdurch werden eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ausreichende Griffigkeit und ein Verdrängungsraum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erzielt, sowie Reifenprofilabdrücke vermieden. Auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;allen anderen Flächen kann auch mit feiner Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abgestumpft werden. Die Oberfläche muss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;danach gleichmäßig beschaffen sein und eine dem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwendungszweck angemessene Rauheit aufweisen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Aufrauen wird leicht mit Bindemittel umhüllte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;grobe Gesteinskörnung auf die heiße Oberfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gleichmäßig aufgebracht und in der Regel mit Walzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;angedrückt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Abstumpfen wird auf die heiße Oberfläche der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschicht staubarme, trockene feine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnung aufgestreut und eingerieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2 Farbliche Gestaltung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insbesondere im kommunalen Straßenbau spielt die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;farbliche Gestaltung von Verkehrswegen eine wichtige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rolle. Dies kann einerseits rein architektonischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Charakter haben, dient aber in vielen Fällen zur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erhöhung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;indem gebündelte Verkehrswege optisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;getrennt werden. Ein typisches Beispiel sind hierzu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fahrradwege, die die Fläche einer Straße mitbenutzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um die Eignung der Gestaltungsverfahren zu überprüfen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist es ratsam, eine Fachfirma frühzeitig in die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Planung einzubinden, um gegebenenfalls Musterflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anlegen zu lassen. Nicht jede der nachfolgend&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beschriebenen Maßnahmen ist gleichermaßen für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;alle Anwendungsbereiche geeignet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Herstellung von Mustern oder das Anlegen von&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Musterflächen ist eine besondere Leistung und muss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gesondert vereinbart und vergütet werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.1 Abstreuung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die unterschiedlichen Farben des natürlichen Abstreumaterials&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;können gestalterisches Element in der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fläche sein. Um die Haftung des Abstreumaterials auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Gussasphaltoberfläche zu verbessern, kann es mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;einem transparenten Bindemittel umhüllt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neben natürlichen gibt es auch künstliche Gesteinskörnungen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die durch einen industriellen Prozess&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unterschiedliche Farbtöne aufweisen können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie bei allen natürlichen Baustoffen, die handwerklich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;verarbeitet werden, sind Farbabweichungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Texturunterschiede bauartbedingt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.2 Farbiger Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Herstellung von farbigem Gussasphalt werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dem Mischgut Farbpigmente zugegeben. Bei Verwendung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Bitumen sind die Möglichkeiten zur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einfärbung begrenzt. Eine Weiterentwicklung bietet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Verwendung von einfärbbaren Bindemitteln. Mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diesen Produkten ist es möglich, Gussasphalte herzustellen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die mit wenig Pigmentzusatz eine gute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Farbwirkung entfalten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herstellung, Transport und Verarbeitung von farbigem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt führt zu einem höheren Aufwand.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch diese farbigen Asphalte benötigen eine entsprechende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oberflächenbehandlung, z.B. mit farbigem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abstreumaterial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.3 Beschichtung von Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für Flächen, für die ein eingefärbter Gussasphalt nicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in Frage kommt (Kleinflächen, Sonderfarben), bietet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Industrie seit Jahren geeignete Beschichtungssysteme,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zum Beispiel auf Polyurethanbasis, an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese müssen auf die Eigenschaften des Gussasphaltes,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;insbesondere bei freier Bewitterung, angepasst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit solchen Beschichtungssystem lassen sich nahezu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;alle Farben realisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.3 Profilierung der Oberfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Häufig wird auf Rampen zu Parkdecks und Tiefgaragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eine Profilierung der Gussasphaltoberfläche gewünscht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch den Einsatz von Riffelwalzen anstelle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Glattmantelwalzen zum Andrücken des Abstreumaterials&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;entsteht eine waffelartige Oberfläche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein weiteres Verfahren zur Profilierung von Gussasphaltoberflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist das Einrütteln von Profilmatten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in die noch warme Oberfläche. Dadurch können unterschiedliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Muster, meist angelehnt an gebräuchliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pflasterverlege pläne, in den Gussasphalt geprägt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden. Die Muster werden in aller Regel durch eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zusätzliche farbliche Gestaltung in ihrer optischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wirkung unterstützt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Verfahren ist nur für Verkehrsflächen zu empfehlen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auf denen nur geringer Fahrverkehr zu erwarten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist. Bei starker Verkehrsbelastung besteht die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Möglichkeit, dass eingeprägte Muster, insbesondere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei intensiver, direkter Sonneneinstrahlung, durch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den Fahrverkehr wieder zurückgeformt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 Hinweise für die Erstellung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Leistungsverzeichnissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gemäß ATV-DIN 18317 muss der Planer Angaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu Verwendungszweck, Verkehrsmengen und -arten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;klimatischen Einflüssen und örtlichen Verhältnissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;liefern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Leistungsbeschreibung sind nach den Erfordernissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Einzelfalls insbesondere anzugeben:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Angaben zur Baustelle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Angaben zur Ausführung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Einzelangaben bei Abweichungen von den ATV&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Hinweise ergänzen die ATV DIN 18299 Allgemeine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Regelungen für Bauarbeiten jeder Art, Abschnitt 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Beachtung dieser Hinweise ist Voraussetzung für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eine ordnungsgemäße Leistungsbeschreibung gemäß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;VOB/A § 9. Die Hinweise werden nicht Vertragsbestandteil.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;LMeuissttuenr-gLsevisetruznegicshvneirszeichnis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hinweis: Werden z.B. an die Ebenheit, Farbgleichheit, Oberflächenstruktur im Rahmen der technischen Möglichkeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;besondere Anforderungen gestellt, so sind diese Anforderungen vorab ausdrücklich vertraglich zu vereinbaren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pos. Leistungsbeschreibung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Menge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitspreis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;EUR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesamtpreis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;EUR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1.0 Untergrund von grober Verschmutzung reinigen m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.0 Gussasphaltdeckschicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;.......................................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dicke i.M.: .................................... mm, auf gebundener oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bitumengebundener Unterlage einbauen und Oberfläche mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;feiner Gesteinskörnung abreiben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.1 Alternativ:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie Pos. 2.0, jedoch Oberfläche mit grober Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;.........................................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abstreuen, grobe Gesteinskörnung einwalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinsart nach Wahl des AG: .....................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3.0 Einprägen von Mustern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Typ: ..................................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4.0 Gussasphaltdeckschicht mit farblosem, pigmentierbarem Bindemittel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pigmentfarbe:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;............................................................................... (nach Muster)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dicke i. M.: .................................... mm, auf gebundener oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bitumengebundener Unterlage einbauen und Oberfläche mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;feiner Gesteinskörnung abreiben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5.0 Beschichtung auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;.......................................................……………….-Basis für Pos. 2.0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Farbe: ..............................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Material: .........................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.0 Rinne aus Gussasphalt,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Breite ................... cm in erforderlichem Gefälle herstellen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit feiner Gesteinskörnung abreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.0 Fugen an Einbauten und Durchdringungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aussparen und mit Vergussmassen füllen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8.0 Nicht gebundenes Abstreumaterial abfegen, Material geht in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eigentum des AN über&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;9.0 Bedarfsposition: Herstellen einer Musterfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abmessungen: ……...... X ………. m&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pauschal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dottendorfer Straße 86, 53129 Bonn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Telefon 02 28/23 98 99, Fax 02 28/23 93 99&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;www.gussasphalt.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beratungsstelle für&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Wege&amp;diff=756</id>
		<title>Wege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Wege&amp;diff=756"/>
		<updated>2024-12-11T09:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;Inhalt&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;1 Allgemeines 3&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;2 Baustoffe und Baustoffgemische 3&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;2.1 Gesteinskörnungen 3&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;2.2 Bindemittel 3&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;2.3 Gussasphalt 3&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;3 Eigenschaften von Gussasphaltdeckschichten 5&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;4 Regelwerke 6&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;5 Planungsgrundsätze für den Aufbau des Oberbaus 6&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;6 Anwendung 7&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;6.1 Allgemeines 7&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;6.2 Gussasphaltdeckschichten auf Bundesfernstraßen 7&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;6.2.1 Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten 7&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;6.3 Gussaspha…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Inhalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1 Allgemeines 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 Baustoffe und Baustoffgemische 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.1 Gesteinskörnungen 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.2 Bindemittel 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.3 Gussasphalt 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3 Eigenschaften von Gussasphaltdeckschichten 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4 Regelwerke 6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 Planungsgrundsätze für den Aufbau des Oberbaus 6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Anwendung 7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.1 Allgemeines 7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.2 Gussasphaltdeckschichten auf Bundesfernstraßen 7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.2.1 Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten 7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.3 Gussasphaltdeckschichten auf sonstigen Verkehrsflächen 7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.3.1 Gussasphalt MA 16 S 7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.4 Instandsetzung von Verkehrsflächen 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.5 Gussasphalt auf Flächen des öffentlichen Personennahverkehrs 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.6 Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7 Gestaltung von Gussasphaltoberflächen 9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.1 Aufrauen und Abstumpfen 9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2 Farbige Gestaltung 9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.1 Abstreuung 9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.2 Farbiger Gussasphalt 10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.3 Beschichtung von Gussasphalt 10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.3 Profilierung der Oberfläche 10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 Hinweise für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen 10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1 Allgemeines&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten werden seit mehr als 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahren in Verkehrsflächen eingesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorteile von Gussasphalt sind:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 hohe Verformungsbeständigkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 hohe Griffigkeit, die auch nach langjähriger&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nutzung den Anforderungen entspricht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 lange Nutzungsdauer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neben dem Einsatz als Deckschichten auf hoch belasteten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen eignet sich die Gussasphaltbauweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auch im Bereich von gering belasteten Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wege, Plätze) insbesondere wegen der vielfältigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;optischen Gestaltungsmöglichkeiten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Abstreuen mit groben, farbigen Gesteinskörnungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Einfärben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Beschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Prägen von Mustern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt bedarf keiner Verdichtung. Aus diesem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Grunde ist sein Einbau auch unter schwierigen örtlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verhältnissen möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Technischen Information werden Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;behandelt. Ihr Einbau setzt eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tragfähige Unterlage voraus. Diese besteht im Regelfall&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aus einer Asphaltbinderschicht oder Asphalttragschicht;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auch Betonflächen sind als Unterlage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;geeignet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 Baustoffe und Baustoffgemische&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.1 Gesteinskörnungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Gesteinskörnungen sind in den „Technischen Lieferbedingungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für Gesteinskörnungen im Straßenbau“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TL Gestein-StB definiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Regelfall werden natürliche Gesteinskörnungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;verwendet. Es können aber auch geeignete industriell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hergestellte Gesteinskörnungen eingesetzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.2 Bindemittel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für die Herstellung von Gussasphalt werden mittelharte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und harte Straßenbaubitumen und polymermodifizierte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitumen nach TL Bitumen, gegebenenfalls mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;viskositätsreduzierenden Zusätzen zur Verringerung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Verarbeitungstemperatur, verwendet. Härte und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Menge des Bitumens haben bestimmenden Einfluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auf die Eigenschaften des Gussasphalts. Diese können&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;darüber hinaus durch Zusätze, wie z.B. Naturasphalt,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unterschiedlichen Beanspruchungen spezifisch angepasst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitumen ein nahezu nicht flüchtiges und abdichtendes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erdölstämmiges Produkt, das auch in Naturasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vorkommt und in Toluol vollständig oder nahezu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vollständig löslich ist. Bei Umgebungstemperatur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist es hochviskos oder nahezu fest. Es wird bei der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Destillation geeigneter Erdöle gewonnen und kann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;durch weitere Bearbeitung in unterschiedlichen Arten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und Sorten hergestellt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitumen darf daher nicht mit Teer, einem kohlestämmigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Produkt, verwechselt werden, da es sich hierbei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;um unterschiedliche Stoffgruppen handelt. Teerhaltige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Produkte dürfen in Deutschland nicht als Baustoffe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im gebundenen Straßenoberbau verwendet werden;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in Gussasphalt wurden sie noch nie verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei Verwendung von Polymerbitumen oder Polymerzusätzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist es erforderlich, die Verarbeitungsbedingungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Bitumenlieferanten zu beachten, um die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Polymeranteile bei Verarbeitungstemperatur nicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu schädigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Herstellung eingefärbter Gussasphalte werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;farblose, pigmentierbare Bindemittel eingesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.3 Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gießund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;streichbare Masse aus Grobe Gesteinskörnung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Feine Gesteinskörnung, Füller und Bitumen oder Bitumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und Zusätzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Mineralstoffgemisch ist hohlraumarm zusammengesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle Gesteinskörnungen müssen frost- und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;verwitterungsbeständig sein. Der Bindemittelgehalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist so auf die Hohlräume des Mineralstoffgemisches&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abgestimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;stellt sich wegen des höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Bitumens gegenüber dem der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungen ein geringer Volumenüberschuss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erforderlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind insbesondere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu berücksichtigen und in der Leistungsbeschreibung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 der vorgesehene Verwendungszweck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 klimatische und örtliche Verhältnisse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 Verkehrslasten und Belastungsarten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unter Berücksichtigung dieser Angaben bleibt die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammensetzung des Mischguts dem Auftragnehmer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;überlassen. Es ist empfehlenswert, hierbei die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angaben zur Zusammensetzung aus Tabelle 1 bereits&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei der Eignungsprüfung zu berücksichtigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wahl des Größtkorns im Mineralstoffgemisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;richtet sich in erster Linie nach der vorgesehenen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einbaudicke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der erforderliche Bindemittelgehalt wird für das&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ausgewählte Mineralgemisch im Rahmen einer Eignungsprüfung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ermittelt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Prüfung der Eindringtiefe am Probewürfel wird&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nach DIN 1996-13 Prüfung von Asphalt, Eindringversuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit ebenem Stempel durchgeführt. Nach Einführung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der europäischen Prüfnormen für Asphalt wird&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Prüfung der Eindringtiefe nach DIN EN 12697-20&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;durchgeführt. Über die Eindringtiefe ist die Beurteilung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Standfestigkeit eines Gussasphalts möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tabelle 1: Anforderungen an Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bezeichnung Einheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baustoffe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungen (Lieferkörnung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anteil gebrochener Kornoberflächen C90/1 C90/1 C90/1 C90/1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Zertrümmerung SZ18 /LA20 SZ18 /LA20 SZ18 /LA20 SZ18 /LA20&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Polieren *) PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(48)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindestanteil feiner Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit ECS 35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;% 35 35 35 35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bindemittel, Art und Sorte **) 20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;20/30;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10/40-65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammensetzung Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungsgemisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siebdurchgang bei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;22 mm M.-% 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;16 mm M.-% 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;11 mm M.-% 70 bis 85 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 mm M.-% – 70 bis 85 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 mm M.-% – 75 bis 90 90 bis 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 mm M.-% 45 bis 55 45 bis 55 50 bis 60 55 bis 65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;0,063 mm M.-% 18 bis 26 20 bis 28 22 bis 30 24 bis 32&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindest-Bindemittelgehalt Bmin 6,4 Bmin 6,8 Bmin 7,0 Bmin 7,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;minimale statische Eindringtiefe am Würfel Imin 1,0 Imin 1,0 Imin 1,0 Imin 1,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;maximale statische Eindringtiefe am Würfel Imax 3,0 Imax 3,0 Imax 3,0 Imax 3,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zunahme Eindringtiefe Würfel Inc 0,4 Inc 0,4 Inc 0,4 Inc 0,4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dynamische Stempeleindringtiefe mm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzugeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Herstellung von Gussasphalt erfolgt in stationären&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mischwerken. Die Ausgangsstoffe, die Zusammensetzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und die Herstellung des Mischguts sind güteüberwacht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die einbaufertigen Gemische werden in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;heißem Zustand in beheizten Rührwerkskesseln zur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baustelle transportiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Oberfläche von Gussasphaltdeckschichten wird im&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Regelfall mit Grobe Gesteinskörnung abgestreut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3 Eigenschaften von Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt erfordert im Gegensatz zu Walzasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;keine Verdichtung. Er kann daher auch in Bereichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eingebaut werden, wo eine Verdichtung nicht möglich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 können in ihrer Oberflächentextur unterschiedlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anforderungen (Lärmminderung, Rutschhemmung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Optik) angepasst werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 die mit Grobe Gesteinskörnung abgestreut sind,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weisen bereits bei Verkehrsfreigabe eine hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Griffigkeit auf, die nachgewiesenermaßen über&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;einen sehr langen Zeitraum erhalten bleibt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 können auch in großen Flächen fugenlos hergestellt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind unempfindlich gegen Witterungseinflüsse,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tausalz- und alterungsbeständig&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fortsetzung: Anforderungen an Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bezeichnung Einheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;MA 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baustoffe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungen (Lieferkörnung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anteil gebrochener Kornoberflächen C90/1 C90/1 C90/1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Zertrümmerung SZ22 /LA25 SZ22 /LA25 SZ22 /LA25&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Widerstand gegen Polieren *) PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PSVangegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindestanteil feiner Gesteinskörnung mit ECS 35 %&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bindemittel, Art und Sorte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;30/45;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;25/55-55&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammensetzung Mischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnungsgemisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siebdurchgang bei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;16 mm M.-% 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;11 mm M.-% 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 mm M.-% 70 bis 85 90 bis 100 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 mm M.-% 75 bis 90 90 bis 100&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 mm M.-% 45 bis 55 50 bis 60 55 bis 65&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;0,063 mm M.-% 20 bis 28 22 bis 30 24 bis 32&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mindest-Bindemittelgehalt Bmin 6,8 Bmin 7,0 Bmin 7,5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;minimale statische Eindringtiefe Würfel Imin 1,0 Imin 1,0 Imin 1,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;maximale statische Eindringtiefe Würfel Imax 4,0 Imax 4,0 Imax 4,0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zunahme Eindringtiefe Würfel Inc 0,6 Inc 0,6 Inc 0,6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dynamische Stempeleindringtiefe mm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erläuterungen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;*) gilt nicht für Asphaltschutzschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;**) Diesen Bindemitteln können viskositätsverändernde Zusätze zugegeben werden oder es können viskositätsveränderte Bindemittel verwendet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind beständig gegen Huminsäuren und eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vermoosung, wie z.B. bei Betonflächen, kann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht auftreten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind ökonomisch, weil Instandsetzungsarbeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erst nach langer Nutzungszeit erforderlich werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 sind umweltfreundlich, weil Gussasphalt zu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;100% wiederverwertet werden kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4 Regelwerke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;VOB&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verdingungsordnung für Bauleistungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ATV-DIN 183171)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrswegebauarbeiten; Oberbauschichten aus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(BMVBS) zur VOB:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV Asphalt-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aus Asphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TL Asphalt-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Technische Lieferbedingungen für Asphaltmischgut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV A-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV BEA-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die bauliche Unterhaltung von Verkehrsflächen-&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Asphaltbauweisen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZTV Fug-StB2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für Fugenfüllungen in Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien, Merkblätter, Empfehlungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;RStO2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;RDO2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oberbaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;RAS-Ew2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Richtlinien für die Anlage von Straßen, Teil: Entwässerung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1) Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin, www.beuth.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2) FGSV-Verlag, Wesselingstr. 17, 50999 Köln, www.fgsvverlag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 Planungsgrundsätze für den Aufbau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Oberbaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Oberbau umfasst bei Verkehrsflächen alle Schichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oberhalb des Planums. Dicken und Zusammensetzungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Schichten sind im Wesentlichen von&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Funktion der Verkehrsflächen, der Verkehrsbelastung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den Bodenverhältnissen und der Bauweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abhängig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Dickenfestlegungen erfolgen in Anlehnung an&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die RDO auf Basis einer Berechnung oder gemäß RStO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aufgrund der genannten Einflussgrößen empirisch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zusammensetzungen der Baustoffgemische für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Schichten werden gemäß TL Asphalt-StB, unter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Berücksichtigung der ZTV Asphalt-StB, ausgewählt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hierbei ist zusätzlich nach normaler und besonderer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beanspruchung zu unterscheiden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Besonderen Beanspruchungen durch Schwerverkehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;können Verkehrsflächen unterliegen, z.B.:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei spurfahrendem Verkehr und enger Kurvenfahrt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei langsam fahrendem Verkehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei häufigen Brems- und Beschleunigungsvorgängen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 bei stehendem oder „Stop-and-go-Verkehr“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Beanspruchungen werden verstärkt durch klimatische&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einflüsse, wie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 besonders hohe Temperaturen über längere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeiträume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;􀂄 intensive Sonneneinstrahlung, z. B. auf Südhanglagen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei ruhendem Verkehr müssen neben Häufigkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und Schwere auch die Dauer der Belastung und die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Temperaturabstrahlung der Fahrzeuge berücksichtigt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden. Bei ruhendem Schwerverkehr sind beson7&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ders verformungsbeständige Baustoffgemische einzusetzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl die genannten Regelwerke grundsätzlich für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;alle Verkehrsflächen angewendet werden können,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gibt es Anwendungsgebiete, Bauweisen oder Besonderheiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die zusätzliche Überlegungen erforderlich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Anwendung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.1 Allgemeines&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Eignung von Gussasphalt für Deckschichten auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wird nach ZTV Asphalt-StB in Abhängigkeit von den&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu erwartenden Beanspruchungen anhand der Eindringtiefe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beurteilt. Auch bei Verkehrsflächen, die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht in den Zuständigkeitsbereich des BMVBS fallen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden im Regelfall die Spannen der ZTV Asphalt-&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;StB für die Eindringtiefe zugrunde gelegt. Besondere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anforderungen, z.B. für lärmtechnisch optimierte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten, sind durch Hinweise oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Merkblätter geregelt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.2 Gussasphaltdeckschichten auf Bundesfernstraßen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor allem auf Autobahnen und Bundesstraßen werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschichten nach ZTV Asphalt eingebaut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ZTV Asphalt-StB sind vom BMVBS für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diese Verkehrsflächen verbindlich eingeführt und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anzuwenden und damit Vertragsbestandteil. Die Anforderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an Gussasphaltdeckschichten auf diesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen sind in den ZTV Asphalt-StB, Abschnitt 3.9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.2.1 Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lärmtechnisch optimierte Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kommen hauptsächlich auf schnell befahrenen Straßen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zur Anwendung. Hierbei sind die „Hinweise für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Herstellung von Gussasphaltdeckschichten mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lärmtechnisch verbesserten Eigenschaften“ zu beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Hinweise resultieren aus langjährigen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anhand von Erprobungsstrecken auf Autobahnen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gesammelten Erfahrungen und sind als Standardbauweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in den ZTV Asphalt, Abschnitt 3.9.5, Verfahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;B, beschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lärmemissionen, die durch den Kontakt zwischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fahrzeugreifen und Fahrbahn beim Befahren der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straße entstehen, können auch durch bauliche Maßnahmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beeinflusst werden. Es ist allerdings zu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beachten, dass solche Maßnahmen erst ab Fahrgeschwindigkeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von 80 km/h bei PKW und 50 km/h&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei LKW eine Lärmreduzierung bewirken können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei geringeren Fahrgeschwindigkeiten dominieren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Motorengeräusche, die durch die Fahrbahntextur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht beeinflusst werden können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch die Verwendung von feinkörnigem, eng gestuftem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abstreumaterial kann eine deutliche Reduzierung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Lärmentwicklung (Kontaktgeräusche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Reifen-Fahrbahn) bereits bei Verkehrsfreigabe erzielt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.3 Gussasphaltdeckschichten auf sonstigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei Baumaßnahmen von Städten, Gemeinden und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei privaten Bauherren sollte die ATV- DIN 18317 Vertragsbestandteil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sein. Die Eignung des Gussasphalts&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist nachzuweisen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zusammensetzung des Asphaltes bleibt dem Auftragnehmer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;überlassen. Er hat dabei die Angaben des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Planers zu Verwendungszweck, Verkehrsmengen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-arten, (klein-)klimatischen Einflüssen und örtlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verhältnissen zu berücksichtigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.3.1 Gussasphalt MA16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltmischgut mit einem Größtkorn von 16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mm eignet sich besonders für Flächen, die Einbaudicken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von mehr als 4 cm in einer Lage erfordern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch bei Gussasphalt MA 16 sollte die maximale Einbaudicke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;je Lage das 4-fache des Größtkornes nicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;überschreiten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt MA 16 bietet alle Vorteile, die andere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Guss asphalte auch aufweisen. Er kann ebenfalls als&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deckschicht mit Abstreuung aus grober Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;direkt befahren oder für einen Zwischenausbau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit späterer Überbauung durch andere Deckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eingesetzt werden. Vorteile bietet er auch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als Alternative zu Asphaltbinderschichten, wo eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ausreichende Verdichtung dieser Schichten nicht zu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erzielen ist, und als Zwischenschicht bei Belägen auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trog- und Tunnelsohlen (siehe Heft „Beläge auf Brükken,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trögen- und Tunnelsohlen“). Durch die entsprechende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wahl des Bindemittels ist dieser Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vielseitig einsetzbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.4 Instandsetzung von Verkehrsflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;muss zunächst die Schadensursache ermittelt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt eignet sich für Instandsetzungsarbeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei Stra.enaufbrüchen oder Brandschäden an Fahrbahndecken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nach Unfällen. Auch zur Instandsetzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Kreuzungsbereichen mit hohen Schubbeanspruchungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;durch Bremsen und Anfahren, bei Kornausbrüchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in der Deckschicht durch Frosteinwirkung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und zur Auffüllung von Spurrinnen wird Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit Erfolg eingesetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Kleinflächen oder Bereichen, bei denen der maschinelle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einbau von Walzasphalt schwierig oder unmöglich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist, hat sich Gussasphalt als praktikable und sehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hochwertige Bauweise erwiesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Anschluss der neuen an die bestehende Deckschicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wird als Fuge ausgebildet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Oberfläche wird mit grober Gesteinskörnung aufgeraut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oder mit feiner Gesteinskörnung abgestumpft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicht gebundenes Abstreu- oder Aufraumaterial wird&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in der Regel nach Erkalten der Gussasphaltfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abgekehrt. Die Fläche kann dann für den Verkehr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;freigegeben werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.5 Gussasphalt auf Flächen des öffentlichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Personennahverkehrs&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt ist sowohl für den Einbau zwischen Schienen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als auch auf Hochbahnsteigen einschließlich der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rampen ein idealer Belag. Aufgrund der verschiedenen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmöglichkeiten der Oberflächen ist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es möglich, z.B. Gleisbereiche von anders genutzten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verkehrsflächen optisch abzuheben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Belag für Bussonderspuren wird Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ebenso eingesetzt. In Bereichen, in denen mit längeren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Standzeiten von Bussen und damit mit großer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wärmestrahlung der meist tiefliegenden Motoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gerechnet werden muss, sind besondere Maßnahmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erforderlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.6 Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwässerungsrinnen aus Gussasphalt werden entlang&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oder zwischen Verkehrsflächen angelegt. Sie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nehmen das seitlich auf sie zuströmende Wasser auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und leiten es zu Straßenabläufen weiter. In den RASEw,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den „Richtlinien für die Anlage von Straßen – Teil:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwässerung“, wird ein Mindestgefälle der Längsneigung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von 0,5% gefordert. Das Mindestgefälle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sollte bereits in der Unterlage ausgebildet werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sollte aufgrund der örtlichen Situation dieses Mindestgefälle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei einer kontinuierlichen Längsneigung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unterschritten werden, so kann das Ablaufen des&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wassers in der Rinne durch einen Wechsel der Längsneigung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zwischen zwei Abläufen verbessert werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Pendelrinne). Unter Berücksichtigung der zur Verfügung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;stehenden Einbau dicke kann die Notwendigkeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;entstehen, die Abstände zwischen zwei Abläufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu verringern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusätzliche Straßenabläufe und Rohrleitungen sind&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei der Planung zu berücksichtigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Übliche Rinnenbreiten liegen zwischen 20 und 50&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;cm; die Gussasphaltrinnen werden nur mit feiner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnung abgerieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pendelrinne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7 Gestaltung von Gussasphaltoberflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Gussasphalt lassen sich Oberflächen vielfältig&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gestalten. Im Folgenden werden Gestaltungsmöglichkeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;für innerörtliche Flächen behandelt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.1 Aufrauen und Abstumpfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Regel sind befahrene Gussasphaltdeckschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beim Einbau an der Oberfläche mit grober Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aufzurauen. Hierdurch werden eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ausreichende Griffigkeit und ein Verdrängungsraum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;erzielt, sowie Reifenprofilabdrücke vermieden. Auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;allen anderen Flächen kann auch mit feiner Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abgestumpft werden. Die Oberfläche muss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;danach gleichmäßig beschaffen sein und eine dem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwendungszweck angemessene Rauheit aufweisen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Aufrauen wird leicht mit Bindemittel umhüllte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;grobe Gesteinskörnung auf die heiße Oberfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gleichmäßig aufgebracht und in der Regel mit Walzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;angedrückt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Abstumpfen wird auf die heiße Oberfläche der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphaltdeckschicht staubarme, trockene feine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinskörnung aufgestreut und eingerieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2 Farbliche Gestaltung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insbesondere im kommunalen Straßenbau spielt die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;farbliche Gestaltung von Verkehrswegen eine wichtige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rolle. Dies kann einerseits rein architektonischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Charakter haben, dient aber in vielen Fällen zur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erhöhung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;indem gebündelte Verkehrswege optisch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;getrennt werden. Ein typisches Beispiel sind hierzu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fahrradwege, die die Fläche einer Straße mitbenutzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um die Eignung der Gestaltungsverfahren zu überprüfen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist es ratsam, eine Fachfirma frühzeitig in die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Planung einzubinden, um gegebenenfalls Musterflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anlegen zu lassen. Nicht jede der nachfolgend&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beschriebenen Maßnahmen ist gleichermaßen für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;alle Anwendungsbereiche geeignet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Herstellung von Mustern oder das Anlegen von&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Musterflächen ist eine besondere Leistung und muss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gesondert vereinbart und vergütet werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.1 Abstreuung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die unterschiedlichen Farben des natürlichen Abstreumaterials&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;können gestalterisches Element in der&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fläche sein. Um die Haftung des Abstreumaterials auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Gussasphaltoberfläche zu verbessern, kann es mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;einem transparenten Bindemittel umhüllt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neben natürlichen gibt es auch künstliche Gesteinskörnungen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die durch einen industriellen Prozess&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unterschiedliche Farbtöne aufweisen können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Informationen über Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie bei allen natürlichen Baustoffen, die handwerklich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;verarbeitet werden, sind Farbabweichungen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Texturunterschiede bauartbedingt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.2 Farbiger Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Herstellung von farbigem Gussasphalt werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dem Mischgut Farbpigmente zugegeben. Bei Verwendung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Bitumen sind die Möglichkeiten zur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einfärbung begrenzt. Eine Weiterentwicklung bietet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Verwendung von einfärbbaren Bindemitteln. Mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diesen Produkten ist es möglich, Gussasphalte herzustellen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die mit wenig Pigmentzusatz eine gute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Farbwirkung entfalten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herstellung, Transport und Verarbeitung von farbigem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gussasphalt führt zu einem höheren Aufwand.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch diese farbigen Asphalte benötigen eine entsprechende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oberflächenbehandlung, z.B. mit farbigem&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abstreumaterial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.2.3 Beschichtung von Gussasphalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für Flächen, für die ein eingefärbter Gussasphalt nicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in Frage kommt (Kleinflächen, Sonderfarben), bietet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die Industrie seit Jahren geeignete Beschichtungssysteme,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zum Beispiel auf Polyurethanbasis, an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese müssen auf die Eigenschaften des Gussasphaltes,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;insbesondere bei freier Bewitterung, angepasst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit solchen Beschichtungssystem lassen sich nahezu&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;alle Farben realisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.3 Profilierung der Oberfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Häufig wird auf Rampen zu Parkdecks und Tiefgaragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eine Profilierung der Gussasphaltoberfläche gewünscht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch den Einsatz von Riffelwalzen anstelle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Glattmantelwalzen zum Andrücken des Abstreumaterials&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;entsteht eine waffelartige Oberfläche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein weiteres Verfahren zur Profilierung von Gussasphaltoberflächen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist das Einrütteln von Profilmatten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in die noch warme Oberfläche. Dadurch können unterschiedliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Muster, meist angelehnt an gebräuchliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pflasterverlege pläne, in den Gussasphalt geprägt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;werden. Die Muster werden in aller Regel durch eine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zusätzliche farbliche Gestaltung in ihrer optischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wirkung unterstützt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Verfahren ist nur für Verkehrsflächen zu empfehlen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auf denen nur geringer Fahrverkehr zu erwarten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist. Bei starker Verkehrsbelastung besteht die&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Möglichkeit, dass eingeprägte Muster, insbesondere&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bei intensiver, direkter Sonneneinstrahlung, durch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den Fahrverkehr wieder zurückgeformt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8 Hinweise für die Erstellung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von Leistungsverzeichnissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gemäß ATV-DIN 18317 muss der Planer Angaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zu Verwendungszweck, Verkehrsmengen und -arten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;klimatischen Einflüssen und örtlichen Verhältnissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;liefern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Leistungsbeschreibung sind nach den Erfordernissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Einzelfalls insbesondere anzugeben:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Angaben zur Baustelle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Angaben zur Ausführung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Einzelangaben bei Abweichungen von den ATV&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Hinweise ergänzen die ATV DIN 18299 Allgemeine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Regelungen für Bauarbeiten jeder Art, Abschnitt 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Beachtung dieser Hinweise ist Voraussetzung für&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eine ordnungsgemäße Leistungsbeschreibung gemäß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;VOB/A § 9. Die Hinweise werden nicht Vertragsbestandteil.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;LMeuissttuenr-gLsevisetruznegicshvneirszeichnis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hinweis: Werden z.B. an die Ebenheit, Farbgleichheit, Oberflächenstruktur im Rahmen der technischen Möglichkeiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;besondere Anforderungen gestellt, so sind diese Anforderungen vorab ausdrücklich vertraglich zu vereinbaren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pos. Leistungsbeschreibung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Menge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitspreis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;EUR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesamtpreis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;EUR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1.0 Untergrund von grober Verschmutzung reinigen m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.0 Gussasphaltdeckschicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;.......................................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dicke i.M.: .................................... mm, auf gebundener oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bitumengebundener Unterlage einbauen und Oberfläche mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;feiner Gesteinskörnung abreiben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.1 Alternativ:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie Pos. 2.0, jedoch Oberfläche mit grober Gesteinskörnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;.........................................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;abstreuen, grobe Gesteinskörnung einwalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesteinsart nach Wahl des AG: .....................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3.0 Einprägen von Mustern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Typ: ..................................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4.0 Gussasphaltdeckschicht mit farblosem, pigmentierbarem Bindemittel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pigmentfarbe:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;............................................................................... (nach Muster)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dicke i. M.: .................................... mm, auf gebundener oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bitumengebundener Unterlage einbauen und Oberfläche mit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;feiner Gesteinskörnung abreiben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5.0 Beschichtung auf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;.......................................................……………….-Basis für Pos. 2.0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Farbe: ..............................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Material: .........................................................................................&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6.0 Rinne aus Gussasphalt,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Breite ................... cm in erforderlichem Gefälle herstellen und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit feiner Gesteinskörnung abreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;7.0 Fugen an Einbauten und Durchdringungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aussparen und mit Vergussmassen füllen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;8.0 Nicht gebundenes Abstreumaterial abfegen, Material geht in&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eigentum des AN über&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;m2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;9.0 Bedarfsposition: Herstellen einer Musterfläche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abmessungen: ……...... X ………. m&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pauschal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Straßen, Wege, Plätze 43&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dottendorfer Straße 86, 53129 Bonn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Telefon 02 28/23 98 99, Fax 02 28/23 93 99&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;www.gussasphalt.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beratungsstelle für&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkbauten&amp;diff=422</id>
		<title>Parkbauten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkbauten&amp;diff=422"/>
		<updated>2024-09-17T14:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gussasphalt auf befahreneren Flächen aus Beton in Parkbauten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1 Allgemeines:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen und Beläge mit Gussasphalt auf Parkdecks, Hofkellerdecken, Rampen und in Tiefgaragenhaben haben einen sehr hohen bautechnischen Stellenwert. Hierbei wird zwischen nicht gedämmten und wärmegedämmten Bauweisen unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden Abdichtungen mit Schichten aus Gussasphalt auf Brückenbauwerken aus Beton, die nicht im Rahmen der ZTV ING ausgeführt werden, beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Normen der Reihe DIN 18532 werden auch andere Abdichtungsvarianten geregelt, auf die in dieser Technischen Information aber nicht eingegangen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen in Verbindung mit Gussasphaltschichten werden zum Schutz von Verkehrsflächen aus Beton vor Tausalzen eingesetzt und sollen verhindern, dass Wasser in darunterliegende Bauteile oder Stockwerke eindringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile von Gussasphalt sind:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hohe Verformungsbeständigkeit &lt;br /&gt;
* hohe Griffigkeit, die auch nach langjähriger Nutzung den Anforderungen entspricht &lt;br /&gt;
* lange Nutzungsdauer, weil alterungsbeständig durch geschlossene Oberfläche &lt;br /&gt;
* umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit &lt;br /&gt;
* wartungsarm und dadurch kostengünstig in der Unterhaltung &lt;br /&gt;
* Wärme- und Schalldämmend &lt;br /&gt;
* Deshalb ist Gussasphalt besonders geeignet für: &lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen auf denen eine maschinelle Verdichtung nicht möglich ist, wie z.B.: Parkhäuser und Tiefgaragen &lt;br /&gt;
* unterkellerte Hofflächen &lt;br /&gt;
* Rampen &lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen mit Zufahrtsbeschränkungen, wie z.B. Innenhöfe mit schmalen Zugängen &lt;br /&gt;
* Ingenieurbauwerken mit begrenzter Belastbarkeit oder geringer Aufbauhöhe wie z.B. Fußgängerbrücken &lt;br /&gt;
* Bauwerke, an die hohe Anforderungen an die Dauerhaftigkeit gestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2 Begriffsbestimmungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriffe sowie Abkürzungen und Bezeichnungen für die Anwendung der Normenreihen für die Abdichtung von Bauwerken (DIN 18531 bis DIN 18535) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind in DIN 18195:2017-07 festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3 Baustoffe und Baustoffgemische&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.1 Gesteinskörnungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinskörnungen sind in den „Technischen Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau“, TL Gestein-StB, definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall werden natürliche Gesteinskörnungen verwendet. Es können aber auch geeignete industriell hergestellte Gesteinskörnungen eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.2 Bindemittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Gussasphalt werden mittelharte und harte Straßenbaubitumen und polymermodifizierte Bitumen nach TL Bitumen sowie Hartbitumen nach DIN EN 13305 verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden viskositätsreduzierende Zusätze zur Verringerung der Verarbeitungstemperatur eingesetzt. Härte und Menge des Bitumens haben bestimmenden Einfluss auf die Eigenschaften des Gussasphalts. Diese können darüber hinaus durch Zusätze unterschiedlichen Beanspruchungen spezifisch angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung farbiger Gussasphalte werden einfärbbare Bindemittel und spezielle, temperaturbeständige Farbpigmente eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.3 Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gieß-und streichbare Masse aus einem Gesteinskörnungsgemisch (grobe Gesteinskörnung, feine Gesteinskörnung, Füller) und Bitumen oder Bitumen und Zusätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemisch aus Gesteinskörnungen ist hohlraumarm zusammengesetzt. Alle Gesteinskörnungen müssen frost- und verwitterungsbeständig sein. Der Bindemittelgehalt ist so auf die Hohlräume des Gesteinskörnungsgemisches abgestimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen stellt sich, wegen des höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten des Bitumens gegenüber dem der Gesteinskörnungen, ein geringer Volumenüberschuss an Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind insbesondere zu berücksichtigen und in der Leistungsbeschreibung anzugeben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der vorgesehene Verwendungszweck &lt;br /&gt;
* klimatische und örtliche Verhältnisse &lt;br /&gt;
* Verkehrslasten und Belastungsarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wahl der Oberflächenbehandlung (absanden, absplitten) sollte im Vorfeld festgelegt werden, weil dies Einfluss auf die Auswahl der Mischgutzusammensetzung haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung dieser Angaben bleibt die Zusammensetzung des Mischguts dem Auftragnehmer überlassen. Für Abdichtungen auf befahrenen Verkehrsflächen, die durch parkende Fahrzeuge beansprucht werden, sind Gussasphaltestriche (AS) nach DN EN 13813 zu verwenden. Auf Verkehrsflächen mit vorwiegend dynamischer Beanspruchung können auch Gussasphalte (MA) gemäß den TL Asphalt-StB verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Größtkorns im Gesteinskörnungsgemisch richtet sich in erster Linie nach der vorgesehenen Einbaudicke der Gussasphaltschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verformungsbeständigkeit von Gussasphalt wird auf Grund seiner thermoplastischen Eigenschaften nicht über die Druckfestigkeit klassifiziert. Die Beurteilung der Verformungsbeständigkeit ist anhand der Eindringtiefe eines Stempels an einem Probewürfel aus Gussasphalt möglich. Diese Prüfung wird nach DIN EN 12697-20 durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gussasphalten mit Sonderbindemitteln und Farbpigmenten handelt es sich um Sondervarianten, die einer einzelvertraglichen Regelung bedürfen. Es ist auch zu berücksichtigen, dass im Zuge des gestalterischen Schwerpunktes eingesetzte Gesteinskörnungen nicht zwangsläufig den Anforderungen der Straßenbauvorschriften entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Eigenschaften von Gussasphaltschichten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.1 Schichtdicken&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schicht aus Gussasphalt, die mit der Polymerbitumen-Schweißbahn die Abdichtung darstellt, wird mit einer Mindestdicke von 25 mm ausgeführt, die Nutzschicht aus Gussasphalt im Regelfall mit 30 mm. Bei einlagigen Bauweisen (1b) beträgt die Nenndicke der Schicht aus Gussasphalt mindestens 35 mm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Rampen sollten Gussasphaltschichten mit möglichst geringer Schichtdicke eingebaut werden, um das Ablaufen des Gussasphalts zu reduzieren. Bei beheizten Rampen mit starker Neigung kann die Elektroflachheizung ggf. mit einer Einbettschicht auf der unteren Gussasphaltschicht fixiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.2 Oberflächenbehandlung der Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt bewitterte Nutzschichten aus Gussasphalt sind grundsätzlich abzusplitten. Zur besseren Haftung ist der Splitt mit Bindemittel zu umhüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine helle Absplittung reflektiert Sonneneinstrahlung und reduziert die Aufwärmung um bis 10 K, was sich positiv auf die Verformungsbeständigkeit auswirkt. Ein heller Abstreusplitt sollte mit einem einfärbbaren Sonderbindemittel vorumhüllt werden, um die gewünschte Optik und die lichttechnischen Eigenschaften der Oberfläche bereits bei der Herstellung sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den üblichen Absplittungen mit Splitt der Körnung 2/5 mm hat sich ein Splitt der Körnung 1/3 mm bewährt, weil dadurch die Befahrbarkeit, z. B. mit Einkaufswagen, verbessert wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass über einen längeren Zeitraum einzelne Splittkörner durch die Fahrzeuge herausgelöst werden können. Das erfordert eine regelmäßige Reinigung von Rinnen, Abläufen und Fugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Absplittvarianten, bzw. Oberflächenbehandlungen (Riffelwalze) sind möglich, müssen aber einzelvertraglich vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf nicht frei bewitterten Flächen, in Tiefgaragen oder in Parkdeckebenen, kann die Nutzschicht mit Sand abgerieben werden. Auf diesen Flächen können Reifenprofilabdrücke entstehen, die aber keinen technischen Mangel darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Planungsgrundsätze&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.1 Allgemeines&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dicken und Zusammensetzungen der Schichten sind im Wesentlichen von der Funktion der Verkehrsflächen, der Verkehrsbelastung und der Bauweise abhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Nutzung der Bauteile durch Fahrzeuge oder Personen und bezogen auf die Art der Verkehrsfläche mit den jeweils unterhalb dieser Flächen liegenden Nutzungsbereichen werden vier Nutzungsklassen (N1-V bis N 4-V) unterschieden und diesen typischen Arten von Verkehrsflächen zugeordnet (siehe Tabelle 1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugangsbereiche von Fußgängerbrücken und von Parkbauten sowie Bodenplatten von Kleingaragen sind untergeordnete Verkehrsflächen und keiner dieser Nutzungsklassen zugeordnet. Diese Flächen können auch mit Verfahren nach dieser Norm abgedichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bodenplatten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodenplatten, z.B. von Tiefgaragen, werden durch Wasser von außen beansprucht und im Regelfall von außen abgedichtet gemäß DIN 18533 „Abdichtung erdberührter Bauteile“. Da auf befahrenen Flächen im Winter durch die Fahrzeuge auch große Mengen an Tauwasser mit Chloriden eingebracht werden, sind diese Bodenplatten im Sinne der in DIN 18532 beschriebenen Bauweisen zu schützen. Im Regelfall sind diese den Nutzungsklassen N2-V und N3-V zuzuordnen und mit der Bauweise 1 a oder 1 b auszuführen. Stand der Technik ist es, mit Abdichtungen die Beaufschlagung von Bodenplatten durch Tausalze dauerhaft zu verhindern. Gerade bei befahrenen Flächen zeichnen sich die Gussasphaltbauweisen durch eine hohe Nutzungsdauer und geringen Wartungsaufwand aus, so dass die Nutzung langfristig und störungsfrei möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rissklassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risse können vor dem Aufbringen der Abdichtung bereits vorhanden sein. Maßgebend für die Rissüberbrückung durch die Abdichtung sind Neurissbildungen und Rissbreitenänderungen, die nach dem Aufbringen der Abdichtung erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für befahrbare Betonbauteile werden folgende Rissklassen definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R0-V&#039;&#039;&#039; keine oder keine neu entstehenden Risse oder keine Rissbreitenänderungen bereits vorhandener Risse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R1-V&#039;&#039;&#039; rechnerische Rissbreite bis 0,3 mm überlagert durch Rissbreitenänderung aus Temperatur und/oder Verkehrseinwirkung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuordnung der Betonbauteile zu den Rissklassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abzudichtenden Betonbauteile oder Betonbauteilbereiche können den genannten Rissklassen zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R0-V&#039;&#039;&#039; Bauteile oder Bauteilbereiche mit weitgehend abgeschlossener Rissbildung, die keinen nennenswerten Temperaturänderungen oder belastungsabhängigen Verformungen unterliegen oder die konstruktionsbedingt auch unter äußeren Einwirkungen rissfrei sind und bleiben (z. B. vorgespannte Bauteile, Druckzonen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R1-V&#039;&#039;&#039; Dieser Rissklasse sind alle anderen befahrenen Betonbauteile oder Betonbauteilbereiche zuzuordnen, die mit einer rechnerischen Rissbreitenbegrenzung von 0,3 mm bemessen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier beschriebenen Abdichtungsbauarten werden alle der Rissüberbrückungsklasse RÜ1-V zugeordnet. Dies erfolgt auf der Basis einer durch langjährige Erfahrung begründeten Kenntnis über das jeweilige Rissüberbrückungsverhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirtschaftlichkeit der Gussasphaltbauweisen, Expositionsklassen, Wartungsaufwand&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parkbauten müssen eine Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren erreichen. Hierzu sind regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen notwendig. Life-Cycle-Untersuchungen ergaben für diesen Zeitraum unter Berücksichtigung der Herstellkosten bei Abdichtungen mit einer Gussasphaltschicht im Vergleich zu anderen Schutzsystemen eine Kostenersparnis von bis zu 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen mit Gussasphalt-Nutzschichten erfordern praktisch keinen Wartungsaufwand. Abdichtungsabschlüsse an aufgehenden Bauteilen und Fugen sind jedoch auch bei dieser Bauweise Wartungsbauteile und sollten regelmäßig kontrolliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschädigungen am Gussasphalt, z.B. Spannungsrisse und Verdrückungen, können mit einfachen Mitteln (Erwärmen der Gussasphaltschicht und Verstreichen, bzw. Vergießen) wieder beseitigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abdichtungen mit einer Gussasphaltschicht genügt ein Konstruktionsbeton der Expositionsklasse XC3, während andere Schutzsysteme die Expositionsklasse XD3 bzw. XD1 erfordern. Damit kann die Betondeckung um 20 mm geringer angesetzt werden und es kann ein Beton mit geringerer Festigkeitsklasse als C 30/37 verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.2 Vorbereitung und Vorbehandlung des Abdichtungsuntergrundes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betonuntergrund ist so vorzubereiten, dass eine tragfähige und für die nachfolgenden Schichten geeignete Unterlage entsteht. Er muss frei sein von Graten, Stufen, Kiesnestern, Verschmutzungen und Resten von betonfremden Stoffen. Er ist durch mechanisch abtragende Maßnahmen (z. B. Kugelstrahlen) so vorzubereiten, dass die Anforderungen an die Oberflächenfestigkeit und die Oberflächenstruktur für die Aufbringung der Abdichtungsschicht erfüllt werden. Die erforderliche Betonüberdeckung der Bewehrung ist einzuhalten oder durch Betonersatzsysteme herzustellen. Vertiefungen und offene Risse sind bis auf ein für die gewählte Abdichtungsbauart unschädliches Maß mit geeigneten Mörteln zu schließen. Erforderlichenfalls, je nach Abdichtungssystem, müssen Kanten gefast und Kehlen gerundet werden. Die vorbereitete Betonoberfläche muss so beschaffen sein, dass zwischen ihr und einer ggf. erforderlichen Behandlung mit einer Haftbrücke, einer Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtelung ein fester und dauerhafter Verbund entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung des Betonuntergrundes besteht je nach Abdichtungsbauart aus einer Versiegelung, Grundierung oder in Sonderfällen aus einer Haftbrücke. Auf Rampen und Spindeln sowie auf frei bewitterten Verkehrsflächen ist immer eine Versiegelung auszuführen. Bei Überschreitung der zulässigen Rauigkeit des Betonuntergrundes von 1,5 mm erfolgt die Behandlung mit einer Kratzspachtelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) Kratzspachtelung in Verbindung mit einer Grundierung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspachtelung besteht aus Reaktionsharzmörtel und wird entweder frisch in frisch auf eine mit einer Reaktionsharzgrundierung gleichmäßig dünn behandelte Betonoberfläche oder auf eine erhärtete Grundierung aufgetragen. Die Oberfläche der Kratzspachtelung ist mit trockenem Quarzsand der Lieferkörnung 0,2/0,7 mm so abzustreuen, dass eine Oberflächenstruktur wie bei einer Grundierung entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) Kratzspachtelung in Verbindung mit einer Versiegelung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Kratzspachtelung und Versiegelung auf einer Fläche kombiniert, muss die Kratzspachtelung auch die Aufgaben einer Versiegelung übernehmen. Die Kratzspachtelung ist dann, wie unter a) beschrieben, auszuführen. Anschließend wird in einem zweiten Arbeitsgang Reaktionsharz in einer Menge von mindestens 600 g/m2 gleichmäßig auf die Kratzspachtelung aufgebracht und so verteilt, dass Stoffansammlungen vermieden werden und eine geschlossene Oberfläche entsteht. Diese Oberfläche wird nicht abgestreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung des Betonuntergrundes durch eine Grundierung muss der Beton mindestens 21 Tage alt sein. Soll bereits ab einem Betonalter von 14 agen eine Behandlung vorgenommen werden, muss diese aus einer Versiegelung bestehen. Wenn das Reaktionsharz die Anforderungen der TL-BEL-EP an die „Verwendbarkeit auf jungem Beton“ erfüllt, darf die Versiegelung ab einem Betonalter von 7 Tagen aufgebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vorbereitung des Betonuntergrundes sind die folgenden Prüfungen vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Prüfung der Ebenheit der Betonunterlage erfolgt bei einer Neigung der Betonfläche ≤ 2,5 % nach DIN 18202:2013-10, Tabelle 3, Zeile 2, bei Neigungen &amp;gt; 2,5 % nach DIN 18354. &lt;br /&gt;
* Die Oberflächenfestigkeit ist durch Prüfung der Abreißfestigkeit nach DIN EN 1542 zu ermitteln. Je Einbaufläche, bzw. je angefangene 500 m2, ist eine Abreißprüfung, bestehend aus drei gleichmäßig über die Einbaufläche verteilten Einzelmessungen, durchzuführen. Die Oberflächenfestigkeit muss im Mittel mindestens 1,5 N/mm2 betragen. Die Einzelwerte müssen mindestens 1,0 N/mm2 betragen. &lt;br /&gt;
* Die Rautiefe des vorbereiteten Betonuntergrundes ist mit dem Sandflächenverfahren nach DIN EN 13036-1 zu prüfen. Je angefangene 500 m2 ist eine Prüfung, bestehend aus drei Einzelmessungen durchzuführen und der Mittelwert der Rautiefe zu ermitteln. Sofern die Rautiefe 1,5 mm überschreitet, ist die Behandlung des Betonuntergrundes mit einer Kratzspachtelung auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe Bereich des Betonuntergrundes muss trocken sein. Dies wird unter normalen Bedingungen nach ca. 21 Tagen Betonalter erreicht. Die Trockenheit des oberflächennahen Bereichs kann durch lokale Erwärmung mit einem Heißluftgebläse oder Föhn geprüft werden (feuchte Betone werden dabei deutlich heller). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.3 Einbau der Polymerbitumen-Schweißbahn&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägerlage ist eine Schweißbahn, die speziell zur Verwendung unter Gussasphaltbelägen konzipiert ist. Die Bahn wird auf einem Wickelkern zwangsgeführt und mit einem Mehrfachbrenner (7-strahlig) mit Windschutz aufgeschweißt. Die einzelnen Flammen müssen gleichmäßig auf der gesamten Breite der Bahn verteilt sein. Zwingend notwendig für einen fachgerechten Verbund ist das richtige Dosieren der Flamme zwischen Untergrund und Bahn. In dem dadurch erreichten Bitumenwulst wird die Bahn eingebettet und zusätzlich mit einen Druckholz angedrückt. (Siehe DIN 18532-1 Abs. 7.4.1.1.1 u. Abs. 7.4.1.1.4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verbindung mit der anschließend im Verbund aufgebrachten Gussasphaltlage, welche die 2. Lage der Abdichtung darstellt, entsteht ein robustes und wartungsarmes Abdichtungssystem. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführung der Gesamtleistung aus Vorbehandlung, Schweißbahnverlegung und des Gussasphalteinbaus sollte aus Gewährleistungsgründen durch dasselbe Fachunternehmen ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.4 Auswahl und Einbau der Wärmedämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für wärmegedämmte Parkdecks und Hofkellerdecken sind gemäß DIN 18532-2 für die Bauweise 2a Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum (XPS) nach DIN EN 13164 sowie für die Bauweise 2b Schaumglas-Dämmplatten (CG) nach DIN EN 13167 oder Blähperlit-Dämmplatten (EPB) nach DIN EN 13169 zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfüllen die Mindestanforderungen der DIN 4108- 10 an den Anwendungstyp DUK (Umkehrdach) für die Bauweise 2a bzw. DAA (Außendämmung unter Abdichtungen) für die Bauweise 2b, an eine sehr hohe oder extrem hohe Druckbelastbarkeit (ds oder dx) und an eine auf 2 % begrenzte Langzeit-Dickenminderung der Dämmschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmedämmstoffe für die Bauweise 2b müssen stofflich für die Einbautemperatur des Gussasphalts, bis 230 °C, geeignet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2a werden XPS-Dämmplatten auf der ebenen Abdichtungsschicht aus Gussasphalt lose im Verband und dicht gestoßen verlegt. Sie können bei Bedarf gegen Verschiebung während der Bauzeit durch punktweise Verklebung gesichert werden. Die Dämmschicht wird mit einem lose verlegten, diffusionsoffenen Trennvlies abgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2b werden CG-Dämmplatten oder EPB-Dämmplatten auf einer Dampfsperre aus einer Lage Bitumenbahn oder Asphaltmastix pressgestoßen im Verband verlegt und vollflächig mit Heißbitumen aufgeklebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaumglas-Dämmplatten werden allseitig in Heißbitumenklebemasse eingeschwemmt und erhalten einen zusätzlichen Bitumendeckaufstrich. Blähperlit-Dämmplatten werden mit einer Heißbitumenklebemasse aufgeklebt. Hierauf wird, für die flächig aufgeschweißte Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägereinlage, eine im Mittel 10 mm dicke Asphaltmastixschicht eingebaut, die als Pufferschicht dient und zugleich als Notabdichtung in der Bauphase geeignet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Abdichtungsbauweisen auf befahrenen Betonflächen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1 Abdichtungsbauweisen ohne Dämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1.1 Bauweise 1a – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton unter der Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 1a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt auf dem Konstruktionsbeton unterhalb der Schutz- und Nutzschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauweise 1 a stellt die Regelbauweise auf befahrenen und/oder frei bewitterten Flächen dar. Auf Rampen und Spindeln ist sie immer auszuführen, wobei die Nutzschicht grundsätzlich aus Gussasphalt bestehen sollte, um einen schubfesten Abdichtungsaufbau zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1.2 Bauweise 1b – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton, direkt genutzt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauweise 1b ist für nicht frei bewitterte, aber befahrene Flächen geeignet. (Tiefgaragen, überdachte Parkdeckebenen). Die Nenndicke der einlagigen Gussasphaltschicht muss mindestens 3,5 cm betragen. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.2) Die Gussasphaltschicht ist mechanisch ausreichend widerstandsfähig, so dass eine weitere Schicht nicht erforderlich ist. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Lage Gussasphalt auf Polymerbitumen-Schweißbahn können sich die Überlappungen und Stöße der Polymerbitumen-Schweißbahn an der Gussasphaltoberfläche abzeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2 Abdichtungsbauweisen mit Dämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2.1 Bauweise 2a – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton unter der Wärmedämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt auf dem Konstruktionsbeton unter der Wärmedämmschicht. Darüber befindet sich die Lastverteilungs- und die Nutzschicht Die Bauweise 2 a schützt den Konstruktionsbeton direkt und dauerhaft. Die Lastverteilungsschicht aus Beton ist bei dieser Bauweise nicht oder nur eingeschränkt vor Tausalzen geschützt. Bei dieser Bauweise gibt es zwei Entwässerungsebenen, die Oberfläche der Nutzschicht und die Oberfläche des Gussasphalts. Daher muss auch die untere Ebene bereits ein Gefälle aufweisen (außer bei plangemäßer Anstaubewässerung) und es sind Ablaufsysteme mit zwei Ebenen zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauweise 2a.png|alternativtext=Bauweise 2a|mini|Bauweise 2a]]&lt;br /&gt;
1 Konstruktionsbeton, vorbereitet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 ggf. Aufbeton oder Betonersatz, vorbereitet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Untergrundbehandlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4/5 Abdichtungsschicht aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 einer Lage Polymerbitumen-Schweißbahn und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 einer Lage Gussasphalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Wärmedämmschicht aus XPS &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 Schutzlage, diffusionsoffen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 Lastverteilungsschicht, ggf. zugleich Nutzschicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 ggf. separate Nutzschicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2.2 Bauweise 2b – Abdichtungsschicht auf der Wärmedämmschicht unter der Lastverteilungsschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Bauweise befindet sich die Abdichtungsschicht auf der Wärmedämmschicht. Darüber sind die Lastverteilungsschicht und die Nutzschicht angeordnet. Bei der Abdichtungsbauweise 2 b wird auch die Wärmedämmschicht aus Schaumglas oder Blähperlit vor Feuchteeinwirkung geschützt. Unterhalb der Abdichtungsebene können keine Wärmebrücken entstehen. Die notwendige Gefälleausbildung kann bei dieser Bauweise in der Dämmschicht ausgebildet werden. Diese Bauweise bietet sich an, wenn die Nutzschicht z.B. aus einem Pflasterbelag hergestellt wird oder bei begrünten Flächen, weil die Schicht aus Gussasphalt gleichzeitig auch einen Schutz vor Durchwurzelung bietet. Auch hier kann auf eine Gefälleausbildung auf der Abdichtungsebene verzichtet werden, wenn eine Anstaubewässerung vorgesehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Konstruktionsbeton, vorbereitet &lt;br /&gt;
[[Datei:Bauweise 2b.png|mini|Bauweise 2b]]&lt;br /&gt;
2 ggf. Aufbeton oder Betonersatz, vorbereitet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Untergrundbehandlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Dampfsperre &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Wärmedämmschicht aus CG oder EPB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Ausgleichsschicht (z. B. Asphaltmastix) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7/8 Abdichtungsschicht aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 einer Lage Polymerbitumen-Schweißbahn und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 einer Lage Gussasphalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Lastverteilungsschicht, ggf. zugleich Nutzschicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 ggf. separate Nutzschicht z.B. aus Gussasphalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3 Abdichtungsbauweisen mit Flüssigkunststoff und Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Teil 6 der DIN 18352 werden Abdichtungen aus Flüssigkunststoffen beschrieben, die mit einer Schutz-/ Nutzschicht aus Gussasphalt versehen werden. Diese Bauweisen sind wegen ihrer geringen Aufbauhöhe besonders bei Sanierungen geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Oberflächen-Schutzsystemen stellen Flüssigkunststoffabdichtungen mit einer Schicht aus Gussasphalt eine vollwertige und dauerhafte Abdichtung dar. Oberflächen-Schutzsysteme können nur einen temporär begrenzten Schutz vor Tausalzen gewährleisten und erfordern einen erheblichen Kontroll- und Wartungsaufwand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3.1 Bauweise 1a – Abdichtung mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff und einer Schutzschicht aus Gussasphalt und einer Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer vollflächig mit dem Betonuntergrund verbundenen Lage aus Flüssigkunststoff (FLK) und einer darauf im Verbund angeordneten Lage aus Gussasphalt mit einer Mindestnenndicke von 25 mm. Darüber ist eine Nutzschicht, in der Regel aus Gussasphalt, angeordnet. (siehe Systemskizze zu Bauweise 1a). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3.2 Bauweise 1b – Abdichtung mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff und einer Schicht aus Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer vollflächig mit dem Betonuntergrund verbundenen Lage aus Flüssigkunststoff (FLK) und einer darauf im Verbund angeordneten Lage aus Gussasphalt, die zugleich die Nutzschicht ist. Diese wird mit einer Nenndicke von mindestens 30 mm eingebaut und im Regelfall abgesplittet. (siehe Systemskizze zu Bauweise 1b). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauweise wird wird vorwiegend auf nicht frei bewitterten Flächen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.4 Entwässerung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Entwässerung muss im Zusammenhang mit der Planung des Bauwerks erfolgen. Das gilt für ein ggf. erforderliches Gefälle in der Abdichtungs- und der Nutzungsebene und die Anordnung von Entwässerungsrinnen und Bodenabläufen. Ein erforderliches Gefälle ist durch bereits mit Gefälle hergestellte Bauteile, durch eine Gefälleschicht aus einem Aufbeton oder Betonersatz im vollflächigen Verbund zur Betonuntergrund oder eine Gefälledämmung herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine sichere Entwässerung werden in der Regel Rinnen oder Abläufe benötigt. Die Anzahl der Entwässerungseinrichtungen ist vom Planer rechnerisch zu ermitteln und nachzuweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abläufe und Rinnen müssen einen Klebe - oder Los- Fest-Flansch aufweisen. Die Anschlüsse müssen ausreichend breit sein, um die Polymer-Bitumenschweißbahn sicher anschließen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5 Fugen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5.1 Bewegungsfugen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Betonkonstruktion müssen die planmäßigen Bewegungen der angrenzenden Bauteile infolge von Setzungen, Temperaturänderungen und Einwirkungen durch Verkehr zwängungsfrei ermöglichen. Die hierfür erforderlichen Fugenkonstruktionen müssen unter diesen Bewegungen dauerhaft dicht sein. Sie müssen mit der Abdichtungsschicht wasserdicht verbunden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzungsklasse N4-V (siehe Tabelle 1) erfolgt die Abdichtung als Sonderkonstruktionen (z. B. mit Fahrbahnübergängen mit einer ETA auf der Grundlage der ETAG 032 oder der TL/TP FÜ). Bei N1-V bis N3-V sind Fugenabdichtungen unter Berücksichtigung folgender Prinzipien zu planen und auszuführen. Wird hiervon abgewichen, sind auch hierfür Sonderkonstruktionen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Fugenabdichtung hat nach folgenden Grundsätzen zu erfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu erwartenden Fugenbewegungen sind vom Planer zu ermitteln und anzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Tragkonstruktion sind an gleicher Stelle in allen Schichten der Fahrbahnkonstruktion auszubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befahrene Bewegungsfugen sind grundsätzlich mit Fugenprofilen herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Stoffe auszuwählen, die bei den auftretenden Fugenbewegungen und äußeren Einwirkungen eine dauerhafte Abdichtung sicherstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächenabdichtung ist ggf. unter Verwendung ergänzender Komponenten über der Fuge durchzuführen oder dauerhaft an eine Fugenabdichtungskonstruktion anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen sollten geradlinig und nicht durch Gebäudeecken oder Aussparungen verlaufen. Schnittwinkel mit Kehlen oder Kanten und von Fugen untereinander sollten möglichst rechtwinklig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5.2 Randfugen und Arbeitsnähte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen aufgehenden Bauteilen oder an Durchdringungen sind Fugen herzustellen. Nach Einbau der Gussasphaltschichten sind diese Fugen zu verfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Ausführung der Arbeitsnähte hängt auch von der Lage der Flächen und der gewählten Bauweise ab. Bei frei bewitterten Flächen sind Temperaturwechselbeanspruchungen von -20 °C im Winter bis +70 °C Oberflächentemperatur im Sommer zu erwarten. Arbeitsnähte in einer Nutzschicht auf einer Trennlage auf der Druckverteilungsplatte sind als Vergussfuge auszubilden. Bei Verbundbauweisen (Polymerbitumen-Schweißbahn mit einer oder zwei Lagen aus Gussasphalt), können die Arbeitsnähte verschweißt oder als Fuge ausgebildet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fugen und Arbeitsnähte sind regelmäßig zu kontrollieren und zu warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6 Abdichtungsan- und -abschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6.1 Abdichtungsanschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungsanschlüsse an aufgehenden Gebäudeteilen, z.B. an Wänden, Stützen, Türlaibungen, Einbauten und Durchdringungen, sind sorgfältig zu planen und, wenn mit Bitumenbahnen vorgesehen, zweilagig auszuführen und zu fixieren. Es ist sehr zu empfehlen, Fachfirmen rechtzeitig während der Planungsarbeiten zur Beratung heranzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringungen sind mit Verbindungselementen (Los-Festflansch) auszurüsten. Die durchdringenden Einbauteile müssen so angeordnet werden, dass die Abdichtung von allen Seiten einwandfrei an sie herangeführt und über die Verbindungselemente wasserdicht angeschlossen werden können. Die Oberkante des festen Flansches muss auf der Höhe der Unterkante der angrenzenden Abdichtung oder etwas tiefer liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringungen sind in der Regel mit Mantelrohren auszuführen, die ihrerseits mit geeigneten Verbindungselementen ausgestattet sein müssen. Flansche oder Manschetten müssen so angeordnet werden, dass ihre Außenkanten mindestens 150 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt sind. Die Anschlussflächen müssen mindestens 100 mm breit sein. Diese Bauteile müssen so eingebaut sein, dass die Abdichtung von allen Seiten an sie herangeführt und an die Verbindungselemente angeschlossen werden kann. Außenkanten von Los- und Festflanschkonstruktionen müssen mindestens 300 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt angeordnet werden. Der Festflansch ist im Bauwerk zu verankern und so einzubauen, dass seine Oberfläche mit der angrenzenden, abzudichtenden Bauwerksfläche eine Ebene bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Anschlüsse auch mit bitumenverträglichen Flüssigkunststoffsystemen hergestellt werden. Diese müssen auch gegen die Einbautemperatur von Gussasphalt beständig sein. Die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller sind zusätzlich zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6.2 Abdichtungsabschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei der Planung ist festzulegen, wie hoch die Abdichtung an aufgehende Gebäudeteile geführt werden muss. Im Regelfall ist die Abdichtung mindestens 15 cm über Oberkante Belag nach oben zu führen und dort mit Klemmschiene oder -profil gegen Abrutschen und Hinterläufigkeit zu sichern. Jede aufgehende Abdichtung muss wirksam gegen mechanische Beschädigungen geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Randauflager von Betondecken ist bei abgehenden Wänden mit Hinterfüllung die Wand mindestens bis 20 cm unterhalb der Lagerfuge der Decke abzudichten. Diese Abdichtung ist zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den freien Rändern einer Betondecke sind T-förmige Abschlussprofile – der waagerechte Schenkel bündig mit der Betondecke – fest verankert einzubauen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkbauten&amp;diff=421</id>
		<title>Parkbauten</title>
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		<updated>2024-09-17T14:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gussasphalt auf befahreneren Flächen aus Beton in Parkbauten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1 Allgemeines:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen und Beläge mit Gussasphalt auf Parkdecks, Hofkellerdecken, Rampen und in Tiefgaragenhaben einen sehr hohen bautechnischen Stellenwert. Hierbei wird zwischen nicht gedämmten und wärmegedämmten Bauweisen unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden Abdichtungen mit Schichten aus Gussasphalt auf Brückenbauwerken aus Beton, die nicht im Rahmen der ZTV ING ausgeführt werden, beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Normen der Reihe DIN 18532 werden auch andere Abdichtungsvarianten geregelt, auf die in dieser Technischen Information aber nicht eingegangen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen in Verbindung mit Gussasphaltschichten werden zum Schutz von Verkehrsflächen aus Beton vor Tausalzen eingesetzt und sollen verhindern, dass Wasser in darunterliegende Bauteile oder Stockwerke eindringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile von Gussasphalt sind:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hohe Verformungsbeständigkeit &lt;br /&gt;
* hohe Griffigkeit, die auch nach langjähriger Nutzung den Anforderungen entspricht &lt;br /&gt;
* lange Nutzungsdauer, weil alterungsbeständig durch geschlossene Oberfläche &lt;br /&gt;
* umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit &lt;br /&gt;
* wartungsarm und dadurch kostengünstig in der Unterhaltung &lt;br /&gt;
* Wärme- und Schalldämmend &lt;br /&gt;
* Deshalb ist Gussasphalt besonders geeignet für: &lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen auf denen eine maschinelle Verdichtung nicht möglich ist, wie z.B.: Parkhäuser und Tiefgaragen &lt;br /&gt;
* unterkellerte Hofflächen &lt;br /&gt;
* Rampen &lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen mit Zufahrtsbeschränkungen, wie z.B. Innenhöfe mit schmalen Zugängen &lt;br /&gt;
* Ingenieurbauwerken mit begrenzter Belastbarkeit oder geringer Aufbauhöhe wie z.B. Fußgängerbrücken &lt;br /&gt;
* Bauwerke, an die hohe Anforderungen an die Dauerhaftigkeit gestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2 Begriffsbestimmungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriffe sowie Abkürzungen und Bezeichnungen für die Anwendung der Normenreihen für die Abdichtung von Bauwerken (DIN 18531 bis DIN 18535) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind in DIN 18195:2017-07 festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3 Baustoffe und Baustoffgemische&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.1 Gesteinskörnungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinskörnungen sind in den „Technischen Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau“, TL Gestein-StB, definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall werden natürliche Gesteinskörnungen verwendet. Es können aber auch geeignete industriell hergestellte Gesteinskörnungen eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.2 Bindemittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Gussasphalt werden mittelharte und harte Straßenbaubitumen und polymermodifizierte Bitumen nach TL Bitumen sowie Hartbitumen nach DIN EN 13305 verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden viskositätsreduzierende Zusätze zur Verringerung der Verarbeitungstemperatur eingesetzt. Härte und Menge des Bitumens haben bestimmenden Einfluss auf die Eigenschaften des Gussasphalts. Diese können darüber hinaus durch Zusätze unterschiedlichen Beanspruchungen spezifisch angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung farbiger Gussasphalte werden einfärbbare Bindemittel und spezielle, temperaturbeständige Farbpigmente eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.3 Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gieß-und streichbare Masse aus einem Gesteinskörnungsgemisch (grobe Gesteinskörnung, feine Gesteinskörnung, Füller) und Bitumen oder Bitumen und Zusätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemisch aus Gesteinskörnungen ist hohlraumarm zusammengesetzt. Alle Gesteinskörnungen müssen frost- und verwitterungsbeständig sein. Der Bindemittelgehalt ist so auf die Hohlräume des Gesteinskörnungsgemisches abgestimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen stellt sich, wegen des höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten des Bitumens gegenüber dem der Gesteinskörnungen, ein geringer Volumenüberschuss an Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind insbesondere zu berücksichtigen und in der Leistungsbeschreibung anzugeben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der vorgesehene Verwendungszweck &lt;br /&gt;
* klimatische und örtliche Verhältnisse &lt;br /&gt;
* Verkehrslasten und Belastungsarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wahl der Oberflächenbehandlung (absanden, absplitten) sollte im Vorfeld festgelegt werden, weil dies Einfluss auf die Auswahl der Mischgutzusammensetzung haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung dieser Angaben bleibt die Zusammensetzung des Mischguts dem Auftragnehmer überlassen. Für Abdichtungen auf befahrenen Verkehrsflächen, die durch parkende Fahrzeuge beansprucht werden, sind Gussasphaltestriche (AS) nach DN EN 13813 zu verwenden. Auf Verkehrsflächen mit vorwiegend dynamischer Beanspruchung können auch Gussasphalte (MA) gemäß den TL Asphalt-StB verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Größtkorns im Gesteinskörnungsgemisch richtet sich in erster Linie nach der vorgesehenen Einbaudicke der Gussasphaltschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verformungsbeständigkeit von Gussasphalt wird auf Grund seiner thermoplastischen Eigenschaften nicht über die Druckfestigkeit klassifiziert. Die Beurteilung der Verformungsbeständigkeit ist anhand der Eindringtiefe eines Stempels an einem Probewürfel aus Gussasphalt möglich. Diese Prüfung wird nach DIN EN 12697-20 durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gussasphalten mit Sonderbindemitteln und Farbpigmenten handelt es sich um Sondervarianten, die einer einzelvertraglichen Regelung bedürfen. Es ist auch zu berücksichtigen, dass im Zuge des gestalterischen Schwerpunktes eingesetzte Gesteinskörnungen nicht zwangsläufig den Anforderungen der Straßenbauvorschriften entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Eigenschaften von Gussasphaltschichten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.1 Schichtdicken&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schicht aus Gussasphalt, die mit der Polymerbitumen-Schweißbahn die Abdichtung darstellt, wird mit einer Mindestdicke von 25 mm ausgeführt, die Nutzschicht aus Gussasphalt im Regelfall mit 30 mm. Bei einlagigen Bauweisen (1b) beträgt die Nenndicke der Schicht aus Gussasphalt mindestens 35 mm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Rampen sollten Gussasphaltschichten mit möglichst geringer Schichtdicke eingebaut werden, um das Ablaufen des Gussasphalts zu reduzieren. Bei beheizten Rampen mit starker Neigung kann die Elektroflachheizung ggf. mit einer Einbettschicht auf der unteren Gussasphaltschicht fixiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.2 Oberflächenbehandlung der Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt bewitterte Nutzschichten aus Gussasphalt sind grundsätzlich abzusplitten. Zur besseren Haftung ist der Splitt mit Bindemittel zu umhüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine helle Absplittung reflektiert Sonneneinstrahlung und reduziert die Aufwärmung um bis 10 K, was sich positiv auf die Verformungsbeständigkeit auswirkt. Ein heller Abstreusplitt sollte mit einem einfärbbaren Sonderbindemittel vorumhüllt werden, um die gewünschte Optik und die lichttechnischen Eigenschaften der Oberfläche bereits bei der Herstellung sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den üblichen Absplittungen mit Splitt der Körnung 2/5 mm hat sich ein Splitt der Körnung 1/3 mm bewährt, weil dadurch die Befahrbarkeit, z. B. mit Einkaufswagen, verbessert wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass über einen längeren Zeitraum einzelne Splittkörner durch die Fahrzeuge herausgelöst werden können. Das erfordert eine regelmäßige Reinigung von Rinnen, Abläufen und Fugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Absplittvarianten, bzw. Oberflächenbehandlungen (Riffelwalze) sind möglich, müssen aber einzelvertraglich vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf nicht frei bewitterten Flächen, in Tiefgaragen oder in Parkdeckebenen, kann die Nutzschicht mit Sand abgerieben werden. Auf diesen Flächen können Reifenprofilabdrücke entstehen, die aber keinen technischen Mangel darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Planungsgrundsätze&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.1 Allgemeines&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dicken und Zusammensetzungen der Schichten sind im Wesentlichen von der Funktion der Verkehrsflächen, der Verkehrsbelastung und der Bauweise abhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Nutzung der Bauteile durch Fahrzeuge oder Personen und bezogen auf die Art der Verkehrsfläche mit den jeweils unterhalb dieser Flächen liegenden Nutzungsbereichen werden vier Nutzungsklassen (N1-V bis N 4-V) unterschieden und diesen typischen Arten von Verkehrsflächen zugeordnet (siehe Tabelle 1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugangsbereiche von Fußgängerbrücken und von Parkbauten sowie Bodenplatten von Kleingaragen sind untergeordnete Verkehrsflächen und keiner dieser Nutzungsklassen zugeordnet. Diese Flächen können auch mit Verfahren nach dieser Norm abgedichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bodenplatten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodenplatten, z.B. von Tiefgaragen, werden durch Wasser von außen beansprucht und im Regelfall von außen abgedichtet gemäß DIN 18533 „Abdichtung erdberührter Bauteile“. Da auf befahrenen Flächen im Winter durch die Fahrzeuge auch große Mengen an Tauwasser mit Chloriden eingebracht werden, sind diese Bodenplatten im Sinne der in DIN 18532 beschriebenen Bauweisen zu schützen. Im Regelfall sind diese den Nutzungsklassen N2-V und N3-V zuzuordnen und mit der Bauweise 1 a oder 1 b auszuführen. Stand der Technik ist es, mit Abdichtungen die Beaufschlagung von Bodenplatten durch Tausalze dauerhaft zu verhindern. Gerade bei befahrenen Flächen zeichnen sich die Gussasphaltbauweisen durch eine hohe Nutzungsdauer und geringen Wartungsaufwand aus, so dass die Nutzung langfristig und störungsfrei möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rissklassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risse können vor dem Aufbringen der Abdichtung bereits vorhanden sein. Maßgebend für die Rissüberbrückung durch die Abdichtung sind Neurissbildungen und Rissbreitenänderungen, die nach dem Aufbringen der Abdichtung erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für befahrbare Betonbauteile werden folgende Rissklassen definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R0-V&#039;&#039;&#039; keine oder keine neu entstehenden Risse oder keine Rissbreitenänderungen bereits vorhandener Risse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R1-V&#039;&#039;&#039; rechnerische Rissbreite bis 0,3 mm überlagert durch Rissbreitenänderung aus Temperatur und/oder Verkehrseinwirkung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuordnung der Betonbauteile zu den Rissklassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abzudichtenden Betonbauteile oder Betonbauteilbereiche können den genannten Rissklassen zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R0-V&#039;&#039;&#039; Bauteile oder Bauteilbereiche mit weitgehend abgeschlossener Rissbildung, die keinen nennenswerten Temperaturänderungen oder belastungsabhängigen Verformungen unterliegen oder die konstruktionsbedingt auch unter äußeren Einwirkungen rissfrei sind und bleiben (z. B. vorgespannte Bauteile, Druckzonen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R1-V&#039;&#039;&#039; Dieser Rissklasse sind alle anderen befahrenen Betonbauteile oder Betonbauteilbereiche zuzuordnen, die mit einer rechnerischen Rissbreitenbegrenzung von 0,3 mm bemessen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier beschriebenen Abdichtungsbauarten werden alle der Rissüberbrückungsklasse RÜ1-V zugeordnet. Dies erfolgt auf der Basis einer durch langjährige Erfahrung begründeten Kenntnis über das jeweilige Rissüberbrückungsverhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirtschaftlichkeit der Gussasphaltbauweisen, Expositionsklassen, Wartungsaufwand&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parkbauten müssen eine Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren erreichen. Hierzu sind regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen notwendig. Life-Cycle-Untersuchungen ergaben für diesen Zeitraum unter Berücksichtigung der Herstellkosten bei Abdichtungen mit einer Gussasphaltschicht im Vergleich zu anderen Schutzsystemen eine Kostenersparnis von bis zu 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen mit Gussasphalt-Nutzschichten erfordern praktisch keinen Wartungsaufwand. Abdichtungsabschlüsse an aufgehenden Bauteilen und Fugen sind jedoch auch bei dieser Bauweise Wartungsbauteile und sollten regelmäßig kontrolliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschädigungen am Gussasphalt, z.B. Spannungsrisse und Verdrückungen, können mit einfachen Mitteln (Erwärmen der Gussasphaltschicht und Verstreichen, bzw. Vergießen) wieder beseitigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abdichtungen mit einer Gussasphaltschicht genügt ein Konstruktionsbeton der Expositionsklasse XC3, während andere Schutzsysteme die Expositionsklasse XD3 bzw. XD1 erfordern. Damit kann die Betondeckung um 20 mm geringer angesetzt werden und es kann ein Beton mit geringerer Festigkeitsklasse als C 30/37 verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.2 Vorbereitung und Vorbehandlung des Abdichtungsuntergrundes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betonuntergrund ist so vorzubereiten, dass eine tragfähige und für die nachfolgenden Schichten geeignete Unterlage entsteht. Er muss frei sein von Graten, Stufen, Kiesnestern, Verschmutzungen und Resten von betonfremden Stoffen. Er ist durch mechanisch abtragende Maßnahmen (z. B. Kugelstrahlen) so vorzubereiten, dass die Anforderungen an die Oberflächenfestigkeit und die Oberflächenstruktur für die Aufbringung der Abdichtungsschicht erfüllt werden. Die erforderliche Betonüberdeckung der Bewehrung ist einzuhalten oder durch Betonersatzsysteme herzustellen. Vertiefungen und offene Risse sind bis auf ein für die gewählte Abdichtungsbauart unschädliches Maß mit geeigneten Mörteln zu schließen. Erforderlichenfalls, je nach Abdichtungssystem, müssen Kanten gefast und Kehlen gerundet werden. Die vorbereitete Betonoberfläche muss so beschaffen sein, dass zwischen ihr und einer ggf. erforderlichen Behandlung mit einer Haftbrücke, einer Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtelung ein fester und dauerhafter Verbund entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung des Betonuntergrundes besteht je nach Abdichtungsbauart aus einer Versiegelung, Grundierung oder in Sonderfällen aus einer Haftbrücke. Auf Rampen und Spindeln sowie auf frei bewitterten Verkehrsflächen ist immer eine Versiegelung auszuführen. Bei Überschreitung der zulässigen Rauigkeit des Betonuntergrundes von 1,5 mm erfolgt die Behandlung mit einer Kratzspachtelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) Kratzspachtelung in Verbindung mit einer Grundierung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspachtelung besteht aus Reaktionsharzmörtel und wird entweder frisch in frisch auf eine mit einer Reaktionsharzgrundierung gleichmäßig dünn behandelte Betonoberfläche oder auf eine erhärtete Grundierung aufgetragen. Die Oberfläche der Kratzspachtelung ist mit trockenem Quarzsand der Lieferkörnung 0,2/0,7 mm so abzustreuen, dass eine Oberflächenstruktur wie bei einer Grundierung entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) Kratzspachtelung in Verbindung mit einer Versiegelung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Kratzspachtelung und Versiegelung auf einer Fläche kombiniert, muss die Kratzspachtelung auch die Aufgaben einer Versiegelung übernehmen. Die Kratzspachtelung ist dann, wie unter a) beschrieben, auszuführen. Anschließend wird in einem zweiten Arbeitsgang Reaktionsharz in einer Menge von mindestens 600 g/m2 gleichmäßig auf die Kratzspachtelung aufgebracht und so verteilt, dass Stoffansammlungen vermieden werden und eine geschlossene Oberfläche entsteht. Diese Oberfläche wird nicht abgestreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung des Betonuntergrundes durch eine Grundierung muss der Beton mindestens 21 Tage alt sein. Soll bereits ab einem Betonalter von 14 agen eine Behandlung vorgenommen werden, muss diese aus einer Versiegelung bestehen. Wenn das Reaktionsharz die Anforderungen der TL-BEL-EP an die „Verwendbarkeit auf jungem Beton“ erfüllt, darf die Versiegelung ab einem Betonalter von 7 Tagen aufgebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vorbereitung des Betonuntergrundes sind die folgenden Prüfungen vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Prüfung der Ebenheit der Betonunterlage erfolgt bei einer Neigung der Betonfläche ≤ 2,5 % nach DIN 18202:2013-10, Tabelle 3, Zeile 2, bei Neigungen &amp;gt; 2,5 % nach DIN 18354. &lt;br /&gt;
* Die Oberflächenfestigkeit ist durch Prüfung der Abreißfestigkeit nach DIN EN 1542 zu ermitteln. Je Einbaufläche, bzw. je angefangene 500 m2, ist eine Abreißprüfung, bestehend aus drei gleichmäßig über die Einbaufläche verteilten Einzelmessungen, durchzuführen. Die Oberflächenfestigkeit muss im Mittel mindestens 1,5 N/mm2 betragen. Die Einzelwerte müssen mindestens 1,0 N/mm2 betragen. &lt;br /&gt;
* Die Rautiefe des vorbereiteten Betonuntergrundes ist mit dem Sandflächenverfahren nach DIN EN 13036-1 zu prüfen. Je angefangene 500 m2 ist eine Prüfung, bestehend aus drei Einzelmessungen durchzuführen und der Mittelwert der Rautiefe zu ermitteln. Sofern die Rautiefe 1,5 mm überschreitet, ist die Behandlung des Betonuntergrundes mit einer Kratzspachtelung auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe Bereich des Betonuntergrundes muss trocken sein. Dies wird unter normalen Bedingungen nach ca. 21 Tagen Betonalter erreicht. Die Trockenheit des oberflächennahen Bereichs kann durch lokale Erwärmung mit einem Heißluftgebläse oder Föhn geprüft werden (feuchte Betone werden dabei deutlich heller). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.3 Einbau der Polymerbitumen-Schweißbahn&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägerlage ist eine Schweißbahn, die speziell zur Verwendung unter Gussasphaltbelägen konzipiert ist. Die Bahn wird auf einem Wickelkern zwangsgeführt und mit einem Mehrfachbrenner (7-strahlig) mit Windschutz aufgeschweißt. Die einzelnen Flammen müssen gleichmäßig auf der gesamten Breite der Bahn verteilt sein. Zwingend notwendig für einen fachgerechten Verbund ist das richtige Dosieren der Flamme zwischen Untergrund und Bahn. In dem dadurch erreichten Bitumenwulst wird die Bahn eingebettet und zusätzlich mit einen Druckholz angedrückt. (Siehe DIN 18532-1 Abs. 7.4.1.1.1 u. Abs. 7.4.1.1.4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verbindung mit der anschließend im Verbund aufgebrachten Gussasphaltlage, welche die 2. Lage der Abdichtung darstellt, entsteht ein robustes und wartungsarmes Abdichtungssystem. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführung der Gesamtleistung aus Vorbehandlung, Schweißbahnverlegung und des Gussasphalteinbaus sollte aus Gewährleistungsgründen durch dasselbe Fachunternehmen ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.4 Auswahl und Einbau der Wärmedämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für wärmegedämmte Parkdecks und Hofkellerdecken sind gemäß DIN 18532-2 für die Bauweise 2a Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum (XPS) nach DIN EN 13164 sowie für die Bauweise 2b Schaumglas-Dämmplatten (CG) nach DIN EN 13167 oder Blähperlit-Dämmplatten (EPB) nach DIN EN 13169 zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfüllen die Mindestanforderungen der DIN 4108- 10 an den Anwendungstyp DUK (Umkehrdach) für die Bauweise 2a bzw. DAA (Außendämmung unter Abdichtungen) für die Bauweise 2b, an eine sehr hohe oder extrem hohe Druckbelastbarkeit (ds oder dx) und an eine auf 2 % begrenzte Langzeit-Dickenminderung der Dämmschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmedämmstoffe für die Bauweise 2b müssen stofflich für die Einbautemperatur des Gussasphalts, bis 230 °C, geeignet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2a werden XPS-Dämmplatten auf der ebenen Abdichtungsschicht aus Gussasphalt lose im Verband und dicht gestoßen verlegt. Sie können bei Bedarf gegen Verschiebung während der Bauzeit durch punktweise Verklebung gesichert werden. Die Dämmschicht wird mit einem lose verlegten, diffusionsoffenen Trennvlies abgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2b werden CG-Dämmplatten oder EPB-Dämmplatten auf einer Dampfsperre aus einer Lage Bitumenbahn oder Asphaltmastix pressgestoßen im Verband verlegt und vollflächig mit Heißbitumen aufgeklebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaumglas-Dämmplatten werden allseitig in Heißbitumenklebemasse eingeschwemmt und erhalten einen zusätzlichen Bitumendeckaufstrich. Blähperlit-Dämmplatten werden mit einer Heißbitumenklebemasse aufgeklebt. Hierauf wird, für die flächig aufgeschweißte Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägereinlage, eine im Mittel 10 mm dicke Asphaltmastixschicht eingebaut, die als Pufferschicht dient und zugleich als Notabdichtung in der Bauphase geeignet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Abdichtungsbauweisen auf befahrenen Betonflächen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1 Abdichtungsbauweisen ohne Dämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1.1 Bauweise 1a – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton unter der Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 1a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt auf dem Konstruktionsbeton unterhalb der Schutz- und Nutzschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauweise 1 a stellt die Regelbauweise auf befahrenen und/oder frei bewitterten Flächen dar. Auf Rampen und Spindeln ist sie immer auszuführen, wobei die Nutzschicht grundsätzlich aus Gussasphalt bestehen sollte, um einen schubfesten Abdichtungsaufbau zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1.2 Bauweise 1b – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton, direkt genutzt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauweise 1b ist für nicht frei bewitterte, aber befahrene Flächen geeignet. (Tiefgaragen, überdachte Parkdeckebenen). Die Nenndicke der einlagigen Gussasphaltschicht muss mindestens 3,5 cm betragen. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.2) Die Gussasphaltschicht ist mechanisch ausreichend widerstandsfähig, so dass eine weitere Schicht nicht erforderlich ist. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Lage Gussasphalt auf Polymerbitumen-Schweißbahn können sich die Überlappungen und Stöße der Polymerbitumen-Schweißbahn an der Gussasphaltoberfläche abzeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2 Abdichtungsbauweisen mit Dämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2.1 Bauweise 2a – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton unter der Wärmedämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt auf dem Konstruktionsbeton unter der Wärmedämmschicht. Darüber befindet sich die Lastverteilungs- und die Nutzschicht Die Bauweise 2 a schützt den Konstruktionsbeton direkt und dauerhaft. Die Lastverteilungsschicht aus Beton ist bei dieser Bauweise nicht oder nur eingeschränkt vor Tausalzen geschützt. Bei dieser Bauweise gibt es zwei Entwässerungsebenen, die Oberfläche der Nutzschicht und die Oberfläche des Gussasphalts. Daher muss auch die untere Ebene bereits ein Gefälle aufweisen (außer bei plangemäßer Anstaubewässerung) und es sind Ablaufsysteme mit zwei Ebenen zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauweise 2a.png|alternativtext=Bauweise 2a|mini|Bauweise 2a]]&lt;br /&gt;
1 Konstruktionsbeton, vorbereitet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 ggf. Aufbeton oder Betonersatz, vorbereitet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Untergrundbehandlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4/5 Abdichtungsschicht aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 einer Lage Polymerbitumen-Schweißbahn und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 einer Lage Gussasphalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Wärmedämmschicht aus XPS &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 Schutzlage, diffusionsoffen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 Lastverteilungsschicht, ggf. zugleich Nutzschicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 ggf. separate Nutzschicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2.2 Bauweise 2b – Abdichtungsschicht auf der Wärmedämmschicht unter der Lastverteilungsschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Bauweise befindet sich die Abdichtungsschicht auf der Wärmedämmschicht. Darüber sind die Lastverteilungsschicht und die Nutzschicht angeordnet. Bei der Abdichtungsbauweise 2 b wird auch die Wärmedämmschicht aus Schaumglas oder Blähperlit vor Feuchteeinwirkung geschützt. Unterhalb der Abdichtungsebene können keine Wärmebrücken entstehen. Die notwendige Gefälleausbildung kann bei dieser Bauweise in der Dämmschicht ausgebildet werden. Diese Bauweise bietet sich an, wenn die Nutzschicht z.B. aus einem Pflasterbelag hergestellt wird oder bei begrünten Flächen, weil die Schicht aus Gussasphalt gleichzeitig auch einen Schutz vor Durchwurzelung bietet. Auch hier kann auf eine Gefälleausbildung auf der Abdichtungsebene verzichtet werden, wenn eine Anstaubewässerung vorgesehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Konstruktionsbeton, vorbereitet &lt;br /&gt;
[[Datei:Bauweise 2b.png|mini|Bauweise 2b]]&lt;br /&gt;
2 ggf. Aufbeton oder Betonersatz, vorbereitet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Untergrundbehandlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Dampfsperre &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Wärmedämmschicht aus CG oder EPB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Ausgleichsschicht (z. B. Asphaltmastix) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7/8 Abdichtungsschicht aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 einer Lage Polymerbitumen-Schweißbahn und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 einer Lage Gussasphalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Lastverteilungsschicht, ggf. zugleich Nutzschicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 ggf. separate Nutzschicht z.B. aus Gussasphalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3 Abdichtungsbauweisen mit Flüssigkunststoff und Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Teil 6 der DIN 18352 werden Abdichtungen aus Flüssigkunststoffen beschrieben, die mit einer Schutz-/ Nutzschicht aus Gussasphalt versehen werden. Diese Bauweisen sind wegen ihrer geringen Aufbauhöhe besonders bei Sanierungen geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Oberflächen-Schutzsystemen stellen Flüssigkunststoffabdichtungen mit einer Schicht aus Gussasphalt eine vollwertige und dauerhafte Abdichtung dar. Oberflächen-Schutzsysteme können nur einen temporär begrenzten Schutz vor Tausalzen gewährleisten und erfordern einen erheblichen Kontroll- und Wartungsaufwand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3.1 Bauweise 1a – Abdichtung mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff und einer Schutzschicht aus Gussasphalt und einer Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer vollflächig mit dem Betonuntergrund verbundenen Lage aus Flüssigkunststoff (FLK) und einer darauf im Verbund angeordneten Lage aus Gussasphalt mit einer Mindestnenndicke von 25 mm. Darüber ist eine Nutzschicht, in der Regel aus Gussasphalt, angeordnet. (siehe Systemskizze zu Bauweise 1a). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3.2 Bauweise 1b – Abdichtung mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff und einer Schicht aus Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer vollflächig mit dem Betonuntergrund verbundenen Lage aus Flüssigkunststoff (FLK) und einer darauf im Verbund angeordneten Lage aus Gussasphalt, die zugleich die Nutzschicht ist. Diese wird mit einer Nenndicke von mindestens 30 mm eingebaut und im Regelfall abgesplittet. (siehe Systemskizze zu Bauweise 1b). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauweise wird wird vorwiegend auf nicht frei bewitterten Flächen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.4 Entwässerung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Entwässerung muss im Zusammenhang mit der Planung des Bauwerks erfolgen. Das gilt für ein ggf. erforderliches Gefälle in der Abdichtungs- und der Nutzungsebene und die Anordnung von Entwässerungsrinnen und Bodenabläufen. Ein erforderliches Gefälle ist durch bereits mit Gefälle hergestellte Bauteile, durch eine Gefälleschicht aus einem Aufbeton oder Betonersatz im vollflächigen Verbund zur Betonuntergrund oder eine Gefälledämmung herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine sichere Entwässerung werden in der Regel Rinnen oder Abläufe benötigt. Die Anzahl der Entwässerungseinrichtungen ist vom Planer rechnerisch zu ermitteln und nachzuweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abläufe und Rinnen müssen einen Klebe - oder Los- Fest-Flansch aufweisen. Die Anschlüsse müssen ausreichend breit sein, um die Polymer-Bitumenschweißbahn sicher anschließen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5 Fugen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5.1 Bewegungsfugen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Betonkonstruktion müssen die planmäßigen Bewegungen der angrenzenden Bauteile infolge von Setzungen, Temperaturänderungen und Einwirkungen durch Verkehr zwängungsfrei ermöglichen. Die hierfür erforderlichen Fugenkonstruktionen müssen unter diesen Bewegungen dauerhaft dicht sein. Sie müssen mit der Abdichtungsschicht wasserdicht verbunden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzungsklasse N4-V (siehe Tabelle 1) erfolgt die Abdichtung als Sonderkonstruktionen (z. B. mit Fahrbahnübergängen mit einer ETA auf der Grundlage der ETAG 032 oder der TL/TP FÜ). Bei N1-V bis N3-V sind Fugenabdichtungen unter Berücksichtigung folgender Prinzipien zu planen und auszuführen. Wird hiervon abgewichen, sind auch hierfür Sonderkonstruktionen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Fugenabdichtung hat nach folgenden Grundsätzen zu erfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu erwartenden Fugenbewegungen sind vom Planer zu ermitteln und anzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Tragkonstruktion sind an gleicher Stelle in allen Schichten der Fahrbahnkonstruktion auszubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befahrene Bewegungsfugen sind grundsätzlich mit Fugenprofilen herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Stoffe auszuwählen, die bei den auftretenden Fugenbewegungen und äußeren Einwirkungen eine dauerhafte Abdichtung sicherstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächenabdichtung ist ggf. unter Verwendung ergänzender Komponenten über der Fuge durchzuführen oder dauerhaft an eine Fugenabdichtungskonstruktion anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen sollten geradlinig und nicht durch Gebäudeecken oder Aussparungen verlaufen. Schnittwinkel mit Kehlen oder Kanten und von Fugen untereinander sollten möglichst rechtwinklig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5.2 Randfugen und Arbeitsnähte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen aufgehenden Bauteilen oder an Durchdringungen sind Fugen herzustellen. Nach Einbau der Gussasphaltschichten sind diese Fugen zu verfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Ausführung der Arbeitsnähte hängt auch von der Lage der Flächen und der gewählten Bauweise ab. Bei frei bewitterten Flächen sind Temperaturwechselbeanspruchungen von -20 °C im Winter bis +70 °C Oberflächentemperatur im Sommer zu erwarten. Arbeitsnähte in einer Nutzschicht auf einer Trennlage auf der Druckverteilungsplatte sind als Vergussfuge auszubilden. Bei Verbundbauweisen (Polymerbitumen-Schweißbahn mit einer oder zwei Lagen aus Gussasphalt), können die Arbeitsnähte verschweißt oder als Fuge ausgebildet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fugen und Arbeitsnähte sind regelmäßig zu kontrollieren und zu warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6 Abdichtungsan- und -abschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6.1 Abdichtungsanschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungsanschlüsse an aufgehenden Gebäudeteilen, z.B. an Wänden, Stützen, Türlaibungen, Einbauten und Durchdringungen, sind sorgfältig zu planen und, wenn mit Bitumenbahnen vorgesehen, zweilagig auszuführen und zu fixieren. Es ist sehr zu empfehlen, Fachfirmen rechtzeitig während der Planungsarbeiten zur Beratung heranzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringungen sind mit Verbindungselementen (Los-Festflansch) auszurüsten. Die durchdringenden Einbauteile müssen so angeordnet werden, dass die Abdichtung von allen Seiten einwandfrei an sie herangeführt und über die Verbindungselemente wasserdicht angeschlossen werden können. Die Oberkante des festen Flansches muss auf der Höhe der Unterkante der angrenzenden Abdichtung oder etwas tiefer liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringungen sind in der Regel mit Mantelrohren auszuführen, die ihrerseits mit geeigneten Verbindungselementen ausgestattet sein müssen. Flansche oder Manschetten müssen so angeordnet werden, dass ihre Außenkanten mindestens 150 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt sind. Die Anschlussflächen müssen mindestens 100 mm breit sein. Diese Bauteile müssen so eingebaut sein, dass die Abdichtung von allen Seiten an sie herangeführt und an die Verbindungselemente angeschlossen werden kann. Außenkanten von Los- und Festflanschkonstruktionen müssen mindestens 300 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt angeordnet werden. Der Festflansch ist im Bauwerk zu verankern und so einzubauen, dass seine Oberfläche mit der angrenzenden, abzudichtenden Bauwerksfläche eine Ebene bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Anschlüsse auch mit bitumenverträglichen Flüssigkunststoffsystemen hergestellt werden. Diese müssen auch gegen die Einbautemperatur von Gussasphalt beständig sein. Die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller sind zusätzlich zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6.2 Abdichtungsabschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei der Planung ist festzulegen, wie hoch die Abdichtung an aufgehende Gebäudeteile geführt werden muss. Im Regelfall ist die Abdichtung mindestens 15 cm über Oberkante Belag nach oben zu führen und dort mit Klemmschiene oder -profil gegen Abrutschen und Hinterläufigkeit zu sichern. Jede aufgehende Abdichtung muss wirksam gegen mechanische Beschädigungen geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Randauflager von Betondecken ist bei abgehenden Wänden mit Hinterfüllung die Wand mindestens bis 20 cm unterhalb der Lagerfuge der Decke abzudichten. Diese Abdichtung ist zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den freien Rändern einer Betondecke sind T-förmige Abschlussprofile – der waagerechte Schenkel bündig mit der Betondecke – fest verankert einzubauen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Bauweise_2a.png&amp;diff=418</id>
		<title>Datei:Bauweise 2a.png</title>
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		<updated>2024-09-17T14:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bauweise 2a&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Bauweise_2b.png&amp;diff=417</id>
		<title>Datei:Bauweise 2b.png</title>
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		<updated>2024-09-17T14:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Konstruktionsaufbau 2b&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkbauten&amp;diff=415</id>
		<title>Parkbauten</title>
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		<updated>2024-09-17T14:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gussasphalt auf befahreneren Flächen aus Beton in Parkbauten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1 Allgemeines:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen und Beläge mit Gussasphalt auf Parkdecks, Hofkellerdecken, Rampen und in Tiefgaragenhaben einen sehr hohen bautechnischen Stellenwert. Hierbei wird zwischen nicht gedämmten und wärmegedämmten Bauweisen unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden Abdichtungen mit Schichten aus Gussasphalt auf Brückenbauwerken aus Beton, die nicht im Rahmen der ZTV ING ausgeführt werden, beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Normen der Reihe DIN 18532 werden auch andere Abdichtungsvarianten geregelt, auf die in dieser Technischen Information aber nicht eingegangen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen in Verbindung mit Gussasphaltschichten werden zum Schutz von Verkehrsflächen aus Beton vor Tausalzen eingesetzt und sollen verhindern, dass Wasser in darunterliegende Bauteile oder Stockwerke eindringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile von Gussasphalt sind:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hohe Verformungsbeständigkeit &lt;br /&gt;
* hohe Griffigkeit, die auch nach langjähriger Nutzung den Anforderungen entspricht &lt;br /&gt;
* lange Nutzungsdauer, weil alterungsbeständig durch geschlossene Oberfläche &lt;br /&gt;
* umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit &lt;br /&gt;
* wartungsarm und dadurch kostengünstig in der Unterhaltung &lt;br /&gt;
* Wärme- und Schalldämmend &lt;br /&gt;
* Deshalb ist Gussasphalt besonders geeignet für: &lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen auf denen eine maschinelle Verdichtung nicht möglich ist, wie z.B.: Parkhäuser und Tiefgaragen &lt;br /&gt;
* unterkellerte Hofflächen &lt;br /&gt;
* Rampen &lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen mit Zufahrtsbeschränkungen, wie z.B. Innenhöfe mit schmalen Zugängen &lt;br /&gt;
* Ingenieurbauwerken mit begrenzter Belastbarkeit oder geringer Aufbauhöhe wie z.B. Fußgängerbrücken &lt;br /&gt;
* Bauwerke, an die hohe Anforderungen an die Dauerhaftigkeit gestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2 Begriffsbestimmungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriffe sowie Abkürzungen und Bezeichnungen für die Anwendung der Normenreihen für die Abdichtung von Bauwerken (DIN 18531 bis DIN 18535) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind in DIN 18195:2017-07 festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3 Baustoffe und Baustoffgemische&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.1 Gesteinskörnungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinskörnungen sind in den „Technischen Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau“, TL Gestein-StB, definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall werden natürliche Gesteinskörnungen verwendet. Es können aber auch geeignete industriell hergestellte Gesteinskörnungen eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.2 Bindemittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Gussasphalt werden mittelharte und harte Straßenbaubitumen und polymermodifizierte Bitumen nach TL Bitumen sowie Hartbitumen nach DIN EN 13305 verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden viskositätsreduzierende Zusätze zur Verringerung der Verarbeitungstemperatur eingesetzt. Härte und Menge des Bitumens haben bestimmenden Einfluss auf die Eigenschaften des Gussasphalts. Diese können darüber hinaus durch Zusätze unterschiedlichen Beanspruchungen spezifisch angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung farbiger Gussasphalte werden einfärbbare Bindemittel und spezielle, temperaturbeständige Farbpigmente eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.3 Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gieß-und streichbare Masse aus einem Gesteinskörnungsgemisch (grobe Gesteinskörnung, feine Gesteinskörnung, Füller) und Bitumen oder Bitumen und Zusätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemisch aus Gesteinskörnungen ist hohlraumarm zusammengesetzt. Alle Gesteinskörnungen müssen frost- und verwitterungsbeständig sein. Der Bindemittelgehalt ist so auf die Hohlräume des Gesteinskörnungsgemisches abgestimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen stellt sich, wegen des höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten des Bitumens gegenüber dem der Gesteinskörnungen, ein geringer Volumenüberschuss an Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind insbesondere zu berücksichtigen und in der Leistungsbeschreibung anzugeben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der vorgesehene Verwendungszweck &lt;br /&gt;
* klimatische und örtliche Verhältnisse &lt;br /&gt;
* Verkehrslasten und Belastungsarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wahl der Oberflächenbehandlung (absanden, absplitten) sollte im Vorfeld festgelegt werden, weil dies Einfluss auf die Auswahl der Mischgutzusammensetzung haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung dieser Angaben bleibt die Zusammensetzung des Mischguts dem Auftragnehmer überlassen. Für Abdichtungen auf befahrenen Verkehrsflächen, die durch parkende Fahrzeuge beansprucht werden, sind Gussasphaltestriche (AS) nach DN EN 13813 zu verwenden. Auf Verkehrsflächen mit vorwiegend dynamischer Beanspruchung können auch Gussasphalte (MA) gemäß den TL Asphalt-StB verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Größtkorns im Gesteinskörnungsgemisch richtet sich in erster Linie nach der vorgesehenen Einbaudicke der Gussasphaltschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verformungsbeständigkeit von Gussasphalt wird auf Grund seiner thermoplastischen Eigenschaften nicht über die Druckfestigkeit klassifiziert. Die Beurteilung der Verformungsbeständigkeit ist anhand der Eindringtiefe eines Stempels an einem Probewürfel aus Gussasphalt möglich. Diese Prüfung wird nach DIN EN 12697-20 durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gussasphalten mit Sonderbindemitteln und Farbpigmenten handelt es sich um Sondervarianten, die einer einzelvertraglichen Regelung bedürfen. Es ist auch zu berücksichtigen, dass im Zuge des gestalterischen Schwerpunktes eingesetzte Gesteinskörnungen nicht zwangsläufig den Anforderungen der Straßenbauvorschriften entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Eigenschaften von Gussasphaltschichten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.1 Schichtdicken&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schicht aus Gussasphalt, die mit der Polymerbitumen-Schweißbahn die Abdichtung darstellt, wird mit einer Mindestdicke von 25 mm ausgeführt, die Nutzschicht aus Gussasphalt im Regelfall mit 30 mm. Bei einlagigen Bauweisen (1b) beträgt die Nenndicke der Schicht aus Gussasphalt mindestens 35 mm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Rampen sollten Gussasphaltschichten mit möglichst geringer Schichtdicke eingebaut werden, um das Ablaufen des Gussasphalts zu reduzieren. Bei beheizten Rampen mit starker Neigung kann die Elektroflachheizung ggf. mit einer Einbettschicht auf der unteren Gussasphaltschicht fixiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.2 Oberflächenbehandlung der Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt bewitterte Nutzschichten aus Gussasphalt sind grundsätzlich abzusplitten. Zur besseren Haftung ist der Splitt mit Bindemittel zu umhüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine helle Absplittung reflektiert Sonneneinstrahlung und reduziert die Aufwärmung um bis 10 K, was sich positiv auf die Verformungsbeständigkeit auswirkt. Ein heller Abstreusplitt sollte mit einem einfärbbaren Sonderbindemittel vorumhüllt werden, um die gewünschte Optik und die lichttechnischen Eigenschaften der Oberfläche bereits bei der Herstellung sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den üblichen Absplittungen mit Splitt der Körnung 2/5 mm hat sich ein Splitt der Körnung 1/3 mm bewährt, weil dadurch die Befahrbarkeit, z. B. mit Einkaufswagen, verbessert wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass über einen längeren Zeitraum einzelne Splittkörner durch die Fahrzeuge herausgelöst werden können. Das erfordert eine regelmäßige Reinigung von Rinnen, Abläufen und Fugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Absplittvarianten, bzw. Oberflächenbehandlungen (Riffelwalze) sind möglich, müssen aber einzelvertraglich vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf nicht frei bewitterten Flächen, in Tiefgaragen oder in Parkdeckebenen, kann die Nutzschicht mit Sand abgerieben werden. Auf diesen Flächen können Reifenprofilabdrücke entstehen, die aber keinen technischen Mangel darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Planungsgrundsätze&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.1 Allgemeines&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dicken und Zusammensetzungen der Schichten sind im Wesentlichen von der Funktion der Verkehrsflächen, der Verkehrsbelastung und der Bauweise abhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Nutzung der Bauteile durch Fahrzeuge oder Personen und bezogen auf die Art der Verkehrsfläche mit den jeweils unterhalb dieser Flächen liegenden Nutzungsbereichen werden vier Nutzungsklassen (N1-V bis N 4-V) unterschieden und diesen typischen Arten von Verkehrsflächen zugeordnet (siehe Tabelle 1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugangsbereiche von Fußgängerbrücken und von Parkbauten sowie Bodenplatten von Kleingaragen sind untergeordnete Verkehrsflächen und keiner dieser Nutzungsklassen zugeordnet. Diese Flächen können auch mit Verfahren nach dieser Norm abgedichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bodenplatten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodenplatten, z.B. von Tiefgaragen, werden durch Wasser von außen beansprucht und im Regelfall von außen abgedichtet gemäß DIN 18533 „Abdichtung erdberührter Bauteile“. Da auf befahrenen Flächen im Winter durch die Fahrzeuge auch große Mengen an Tauwasser mit Chloriden eingebracht werden, sind diese Bodenplatten im Sinne der in DIN 18532 beschriebenen Bauweisen zu schützen. Im Regelfall sind diese den Nutzungsklassen N2-V und N3-V zuzuordnen und mit der Bauweise 1 a oder 1 b auszuführen. Stand der Technik ist es, mit Abdichtungen die Beaufschlagung von Bodenplatten durch Tausalze dauerhaft zu verhindern. Gerade bei befahrenen Flächen zeichnen sich die Gussasphaltbauweisen durch eine hohe Nutzungsdauer und geringen Wartungsaufwand aus, so dass die Nutzung langfristig und störungsfrei möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rissklassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risse können vor dem Aufbringen der Abdichtung bereits vorhanden sein. Maßgebend für die Rissüberbrückung durch die Abdichtung sind Neurissbildungen und Rissbreitenänderungen, die nach dem Aufbringen der Abdichtung erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für befahrbare Betonbauteile werden folgende Rissklassen definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R0-V&#039;&#039;&#039; keine oder keine neu entstehenden Risse oder keine Rissbreitenänderungen bereits vorhandener Risse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R1-V&#039;&#039;&#039; rechnerische Rissbreite bis 0,3 mm überlagert durch Rissbreitenänderung aus Temperatur und/oder Verkehrseinwirkung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuordnung der Betonbauteile zu den Rissklassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abzudichtenden Betonbauteile oder Betonbauteilbereiche können den genannten Rissklassen zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R0-V&#039;&#039;&#039; Bauteile oder Bauteilbereiche mit weitgehend abgeschlossener Rissbildung, die keinen nennenswerten Temperaturänderungen oder belastungsabhängigen Verformungen unterliegen oder die konstruktionsbedingt auch unter äußeren Einwirkungen rissfrei sind und bleiben (z. B. vorgespannte Bauteile, Druckzonen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R1-V&#039;&#039;&#039; Dieser Rissklasse sind alle anderen befahrenen Betonbauteile oder Betonbauteilbereiche zuzuordnen, die mit einer rechnerischen Rissbreitenbegrenzung von 0,3 mm bemessen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier beschriebenen Abdichtungsbauarten werden alle der Rissüberbrückungsklasse RÜ1-V zugeordnet. Dies erfolgt auf der Basis einer durch langjährige Erfahrung begründeten Kenntnis über das jeweilige Rissüberbrückungsverhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirtschaftlichkeit der Gussasphaltbauweisen, Expositionsklassen, Wartungsaufwand&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parkbauten müssen eine Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren erreichen. Hierzu sind regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen notwendig. Life-Cycle-Untersuchungen ergaben für diesen Zeitraum unter Berücksichtigung der Herstellkosten bei Abdichtungen mit einer Gussasphaltschicht im Vergleich zu anderen Schutzsystemen eine Kostenersparnis von bis zu 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungen mit Gussasphalt-Nutzschichten erfordern praktisch keinen Wartungsaufwand. Abdichtungsabschlüsse an aufgehenden Bauteilen und Fugen sind jedoch auch bei dieser Bauweise Wartungsbauteile und sollten regelmäßig kontrolliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschädigungen am Gussasphalt, z.B. Spannungsrisse und Verdrückungen, können mit einfachen Mitteln (Erwärmen der Gussasphaltschicht und Verstreichen, bzw. Vergießen) wieder beseitigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abdichtungen mit einer Gussasphaltschicht genügt ein Konstruktionsbeton der Expositionsklasse XC3, während andere Schutzsysteme die Expositionsklasse XD3 bzw. XD1 erfordern. Damit kann die Betondeckung um 20 mm geringer angesetzt werden und es kann ein Beton mit geringerer Festigkeitsklasse als C 30/37 verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.2 Vorbereitung und Vorbehandlung des Abdichtungsuntergrundes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betonuntergrund ist so vorzubereiten, dass eine tragfähige und für die nachfolgenden Schichten geeignete Unterlage entsteht. Er muss frei sein von Graten, Stufen, Kiesnestern, Verschmutzungen und Resten von betonfremden Stoffen. Er ist durch mechanisch abtragende Maßnahmen (z. B. Kugelstrahlen) so vorzubereiten, dass die Anforderungen an die Oberflächenfestigkeit und die Oberflächenstruktur für die Aufbringung der Abdichtungsschicht erfüllt werden. Die erforderliche Betonüberdeckung der Bewehrung ist einzuhalten oder durch Betonersatzsysteme herzustellen. Vertiefungen und offene Risse sind bis auf ein für die gewählte Abdichtungsbauart unschädliches Maß mit geeigneten Mörteln zu schließen. Erforderlichenfalls, je nach Abdichtungssystem, müssen Kanten gefast und Kehlen gerundet werden. Die vorbereitete Betonoberfläche muss so beschaffen sein, dass zwischen ihr und einer ggf. erforderlichen Behandlung mit einer Haftbrücke, einer Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtelung ein fester und dauerhafter Verbund entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung des Betonuntergrundes besteht je nach Abdichtungsbauart aus einer Versiegelung, Grundierung oder in Sonderfällen aus einer Haftbrücke. Auf Rampen und Spindeln sowie auf frei bewitterten Verkehrsflächen ist immer eine Versiegelung auszuführen. Bei Überschreitung der zulässigen Rauigkeit des Betonuntergrundes von 1,5 mm erfolgt die Behandlung mit einer Kratzspachtelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) Kratzspachtelung in Verbindung mit einer Grundierung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspachtelung besteht aus Reaktionsharzmörtel und wird entweder frisch in frisch auf eine mit einer Reaktionsharzgrundierung gleichmäßig dünn behandelte Betonoberfläche oder auf eine erhärtete Grundierung aufgetragen. Die Oberfläche der Kratzspachtelung ist mit trockenem Quarzsand der Lieferkörnung 0,2/0,7 mm so abzustreuen, dass eine Oberflächenstruktur wie bei einer Grundierung entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) Kratzspachtelung in Verbindung mit einer Versiegelung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Kratzspachtelung und Versiegelung auf einer Fläche kombiniert, muss die Kratzspachtelung auch die Aufgaben einer Versiegelung übernehmen. Die Kratzspachtelung ist dann, wie unter a) beschrieben, auszuführen. Anschließend wird in einem zweiten Arbeitsgang Reaktionsharz in einer Menge von mindestens 600 g/m2 gleichmäßig auf die Kratzspachtelung aufgebracht und so verteilt, dass Stoffansammlungen vermieden werden und eine geschlossene Oberfläche entsteht. Diese Oberfläche wird nicht abgestreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung des Betonuntergrundes durch eine Grundierung muss der Beton mindestens 21 Tage alt sein. Soll bereits ab einem Betonalter von 14 agen eine Behandlung vorgenommen werden, muss diese aus einer Versiegelung bestehen. Wenn das Reaktionsharz die Anforderungen der TL-BEL-EP an die „Verwendbarkeit auf jungem Beton“ erfüllt, darf die Versiegelung ab einem Betonalter von 7 Tagen aufgebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vorbereitung des Betonuntergrundes sind die folgenden Prüfungen vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Prüfung der Ebenheit der Betonunterlage erfolgt bei einer Neigung der Betonfläche ≤ 2,5 % nach DIN 18202:2013-10, Tabelle 3, Zeile 2, bei Neigungen &amp;gt; 2,5 % nach DIN 18354. &lt;br /&gt;
* Die Oberflächenfestigkeit ist durch Prüfung der Abreißfestigkeit nach DIN EN 1542 zu ermitteln. Je Einbaufläche, bzw. je angefangene 500 m2, ist eine Abreißprüfung, bestehend aus drei gleichmäßig über die Einbaufläche verteilten Einzelmessungen, durchzuführen. Die Oberflächenfestigkeit muss im Mittel mindestens 1,5 N/mm2 betragen. Die Einzelwerte müssen mindestens 1,0 N/mm2 betragen. &lt;br /&gt;
* Die Rautiefe des vorbereiteten Betonuntergrundes ist mit dem Sandflächenverfahren nach DIN EN 13036-1 zu prüfen. Je angefangene 500 m2 ist eine Prüfung, bestehend aus drei Einzelmessungen durchzuführen und der Mittelwert der Rautiefe zu ermitteln. Sofern die Rautiefe 1,5 mm überschreitet, ist die Behandlung des Betonuntergrundes mit einer Kratzspachtelung auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe Bereich des Betonuntergrundes muss trocken sein. Dies wird unter normalen Bedingungen nach ca. 21 Tagen Betonalter erreicht. Die Trockenheit des oberflächennahen Bereichs kann durch lokale Erwärmung mit einem Heißluftgebläse oder Föhn geprüft werden (feuchte Betone werden dabei deutlich heller). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.3 Einbau der Polymerbitumen-Schweißbahn&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägerlage ist eine Schweißbahn, die speziell zur Verwendung unter Gussasphaltbelägen konzipiert ist. Die Bahn wird auf einem Wickelkern zwangsgeführt und mit einem Mehrfachbrenner (7-strahlig) mit Windschutz aufgeschweißt. Die einzelnen Flammen müssen gleichmäßig auf der gesamten Breite der Bahn verteilt sein. Zwingend notwendig für einen fachgerechten Verbund ist das richtige Dosieren der Flamme zwischen Untergrund und Bahn. In dem dadurch erreichten Bitumenwulst wird die Bahn eingebettet und zusätzlich mit einen Druckholz angedrückt. (Siehe DIN 18532-1 Abs. 7.4.1.1.1 u. Abs. 7.4.1.1.4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verbindung mit der anschließend im Verbund aufgebrachten Gussasphaltlage, welche die 2. Lage der Abdichtung darstellt, entsteht ein robustes und wartungsarmes Abdichtungssystem. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführung der Gesamtleistung aus Vorbehandlung, Schweißbahnverlegung und des Gussasphalteinbaus sollte aus Gewährleistungsgründen durch dasselbe Fachunternehmen ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.4 Auswahl und Einbau der Wärmedämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für wärmegedämmte Parkdecks und Hofkellerdecken sind gemäß DIN 18532-2 für die Bauweise 2a Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum (XPS) nach DIN EN 13164 sowie für die Bauweise 2b Schaumglas-Dämmplatten (CG) nach DIN EN 13167 oder Blähperlit-Dämmplatten (EPB) nach DIN EN 13169 zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfüllen die Mindestanforderungen der DIN 4108- 10 an den Anwendungstyp DUK (Umkehrdach) für die Bauweise 2a bzw. DAA (Außendämmung unter Abdichtungen) für die Bauweise 2b, an eine sehr hohe oder extrem hohe Druckbelastbarkeit (ds oder dx) und an eine auf 2 % begrenzte Langzeit-Dickenminderung der Dämmschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmedämmstoffe für die Bauweise 2b müssen stofflich für die Einbautemperatur des Gussasphalts, bis 230 °C, geeignet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2a werden XPS-Dämmplatten auf der ebenen Abdichtungsschicht aus Gussasphalt lose im Verband und dicht gestoßen verlegt. Sie können bei Bedarf gegen Verschiebung während der Bauzeit durch punktweise Verklebung gesichert werden. Die Dämmschicht wird mit einem lose verlegten, diffusionsoffenen Trennvlies abgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2b werden CG-Dämmplatten oder EPB-Dämmplatten auf einer Dampfsperre aus einer Lage Bitumenbahn oder Asphaltmastix pressgestoßen im Verband verlegt und vollflächig mit Heißbitumen aufgeklebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaumglas-Dämmplatten werden allseitig in Heißbitumenklebemasse eingeschwemmt und erhalten einen zusätzlichen Bitumendeckaufstrich. Blähperlit-Dämmplatten werden mit einer Heißbitumenklebemasse aufgeklebt. Hierauf wird, für die flächig aufgeschweißte Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Trägereinlage, eine im Mittel 10 mm dicke Asphaltmastixschicht eingebaut, die als Pufferschicht dient und zugleich als Notabdichtung in der Bauphase geeignet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Abdichtungsbauweisen auf befahrenen Betonflächen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1 Abdichtungsbauweisen ohne Dämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1.1 Bauweise 1a – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton unter der Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 1a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt auf dem Konstruktionsbeton unterhalb der Schutz- und Nutzschicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauweise 1 a stellt die Regelbauweise auf befahrenen und/oder frei bewitterten Flächen dar. Auf Rampen und Spindeln ist sie immer auszuführen, wobei die Nutzschicht grundsätzlich aus Gussasphalt bestehen sollte, um einen schubfesten Abdichtungsaufbau zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.1.2 Bauweise 1b – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton, direkt genutzt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauweise 1b ist für nicht frei bewitterte, aber befahrene Flächen geeignet. (Tiefgaragen, überdachte Parkdeckebenen). Die Nenndicke der einlagigen Gussasphaltschicht muss mindestens 3,5 cm betragen. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.2) Die Gussasphaltschicht ist mechanisch ausreichend widerstandsfähig, so dass eine weitere Schicht nicht erforderlich ist. (Siehe DIN 18532-2 Abs. 8.2.3.3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Lage Gussasphalt auf Polymerbitumen-Schweißbahn können sich die Überlappungen und Stöße der Polymerbitumen-Schweißbahn an der Gussasphaltoberfläche abzeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2 Abdichtungsbauweisen mit Dämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.2.1 Bauweise 2a – Abdichtungsschicht auf dem Konstruktionsbeton unter der Wärmedämmschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bauweise 2a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt auf dem Konstruktionsbeton unter der Wärmedämmschicht. Darüber befindet sich die Lastverteilungs- und die Nutzschicht Die Bauweise 2 a schützt den Konstruktionsbeton direkt und dauerhaft. Die Lastverteilungsschicht aus Beton ist bei dieser Bauweise nicht oder nur eingeschränkt vor Tausalzen geschützt. Bei dieser Bauweise gibt es zwei Entwässerungsebenen, die Oberfläche der Nutzschicht und die Oberfläche des Gussasphalts. Daher muss auch die untere Ebene bereits ein Gefälle aufweisen (außer bei plangemäßer Anstaubewässerung) und es sind Ablaufsysteme mit zwei Ebenen zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.2.2 Bauweise 2b – Abdichtungsschicht auf der Wärmedämmschicht unter der Lastverteilungsschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Bauweise befindet sich die Abdichtungsschicht auf der Wärmedämmschicht. Darüber sind die Lastverteilungsschicht und die Nutzschicht angeordnet. Bei der Abdichtungsbauweise 2 b wird auch die Wärmedämmschicht aus Schaumglas oder Blähperlit vor Feuchteeinwirkung geschützt. Unterhalb der Abdichtungsebene können keine Wärmebrücken entstehen. Die notwendige Gefälleausbildung kann bei dieser Bauweise in der Dämmschicht ausgebildet werden. Diese Bauweise bietet sich an, wenn die Nutzschicht z.B. aus einem Pflasterbelag hergestellt wird oder bei begrünten Flächen, weil die Schicht aus Gussasphalt gleichzeitig auch einen Schutz vor Durchwurzelung bietet. Auch hier kann auf eine Gefälleausbildung auf der Abdichtungsebene verzichtet werden, wenn eine Anstaubewässerung vorgesehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3 Abdichtungsbauweisen mit Flüssigkunststoff und Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Teil 6 der DIN 18352 werden Abdichtungen aus Flüssigkunststoffen beschrieben, die mit einer Schutz-/ Nutzschicht aus Gussasphalt versehen werden. Diese Bauweisen sind wegen ihrer geringen Aufbauhöhe besonders bei Sanierungen geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Oberflächen-Schutzsystemen stellen Flüssigkunststoffabdichtungen mit einer Schicht aus Gussasphalt eine vollwertige und dauerhafte Abdichtung dar. Oberflächen-Schutzsysteme können nur einen temporär begrenzten Schutz vor Tausalzen gewährleisten und erfordern einen erheblichen Kontroll- und Wartungsaufwand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3.1 Bauweise 1a – Abdichtung mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff und einer Schutzschicht aus Gussasphalt und einer Nutzschicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer vollflächig mit dem Betonuntergrund verbundenen Lage aus Flüssigkunststoff (FLK) und einer darauf im Verbund angeordneten Lage aus Gussasphalt mit einer Mindestnenndicke von 25 mm. Darüber ist eine Nutzschicht, in der Regel aus Gussasphalt, angeordnet. (siehe Systemskizze zu Bauweise 1a). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.3.2 Bauweise 1b – Abdichtung mit vliesarmiertem Flüssigkunststoff und einer Schicht aus Gussasphalt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer vollflächig mit dem Betonuntergrund verbundenen Lage aus Flüssigkunststoff (FLK) und einer darauf im Verbund angeordneten Lage aus Gussasphalt, die zugleich die Nutzschicht ist. Diese wird mit einer Nenndicke von mindestens 30 mm eingebaut und im Regelfall abgesplittet. (siehe Systemskizze zu Bauweise 1b). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauweise wird wird vorwiegend auf nicht frei bewitterten Flächen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.4 Entwässerung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Entwässerung muss im Zusammenhang mit der Planung des Bauwerks erfolgen. Das gilt für ein ggf. erforderliches Gefälle in der Abdichtungs- und der Nutzungsebene und die Anordnung von Entwässerungsrinnen und Bodenabläufen. Ein erforderliches Gefälle ist durch bereits mit Gefälle hergestellte Bauteile, durch eine Gefälleschicht aus einem Aufbeton oder Betonersatz im vollflächigen Verbund zur Betonuntergrund oder eine Gefälledämmung herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine sichere Entwässerung werden in der Regel Rinnen oder Abläufe benötigt. Die Anzahl der Entwässerungseinrichtungen ist vom Planer rechnerisch zu ermitteln und nachzuweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abläufe und Rinnen müssen einen Klebe - oder Los- Fest-Flansch aufweisen. Die Anschlüsse müssen ausreichend breit sein, um die Polymer-Bitumenschweißbahn sicher anschließen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5 Fugen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5.1 Bewegungsfugen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Betonkonstruktion müssen die planmäßigen Bewegungen der angrenzenden Bauteile infolge von Setzungen, Temperaturänderungen und Einwirkungen durch Verkehr zwängungsfrei ermöglichen. Die hierfür erforderlichen Fugenkonstruktionen müssen unter diesen Bewegungen dauerhaft dicht sein. Sie müssen mit der Abdichtungsschicht wasserdicht verbunden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzungsklasse N4-V (siehe Tabelle 1) erfolgt die Abdichtung als Sonderkonstruktionen (z. B. mit Fahrbahnübergängen mit einer ETA auf der Grundlage der ETAG 032 oder der TL/TP FÜ). Bei N1-V bis N3-V sind Fugenabdichtungen unter Berücksichtigung folgender Prinzipien zu planen und auszuführen. Wird hiervon abgewichen, sind auch hierfür Sonderkonstruktionen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Fugenabdichtung hat nach folgenden Grundsätzen zu erfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu erwartenden Fugenbewegungen sind vom Planer zu ermitteln und anzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen in der Tragkonstruktion sind an gleicher Stelle in allen Schichten der Fahrbahnkonstruktion auszubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befahrene Bewegungsfugen sind grundsätzlich mit Fugenprofilen herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Stoffe auszuwählen, die bei den auftretenden Fugenbewegungen und äußeren Einwirkungen eine dauerhafte Abdichtung sicherstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächenabdichtung ist ggf. unter Verwendung ergänzender Komponenten über der Fuge durchzuführen oder dauerhaft an eine Fugenabdichtungskonstruktion anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfugen sollten geradlinig und nicht durch Gebäudeecken oder Aussparungen verlaufen. Schnittwinkel mit Kehlen oder Kanten und von Fugen untereinander sollten möglichst rechtwinklig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.5.2 Randfugen und Arbeitsnähte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen aufgehenden Bauteilen oder an Durchdringungen sind Fugen herzustellen. Nach Einbau der Gussasphaltschichten sind diese Fugen zu verfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Ausführung der Arbeitsnähte hängt auch von der Lage der Flächen und der gewählten Bauweise ab. Bei frei bewitterten Flächen sind Temperaturwechselbeanspruchungen von -20 °C im Winter bis +70 °C Oberflächentemperatur im Sommer zu erwarten. Arbeitsnähte in einer Nutzschicht auf einer Trennlage auf der Druckverteilungsplatte sind als Vergussfuge auszubilden. Bei Verbundbauweisen (Polymerbitumen-Schweißbahn mit einer oder zwei Lagen aus Gussasphalt), können die Arbeitsnähte verschweißt oder als Fuge ausgebildet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fugen und Arbeitsnähte sind regelmäßig zu kontrollieren und zu warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6 Abdichtungsan- und -abschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6.1 Abdichtungsanschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdichtungsanschlüsse an aufgehenden Gebäudeteilen, z.B. an Wänden, Stützen, Türlaibungen, Einbauten und Durchdringungen, sind sorgfältig zu planen und, wenn mit Bitumenbahnen vorgesehen, zweilagig auszuführen und zu fixieren. Es ist sehr zu empfehlen, Fachfirmen rechtzeitig während der Planungsarbeiten zur Beratung heranzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringungen sind mit Verbindungselementen (Los-Festflansch) auszurüsten. Die durchdringenden Einbauteile müssen so angeordnet werden, dass die Abdichtung von allen Seiten einwandfrei an sie herangeführt und über die Verbindungselemente wasserdicht angeschlossen werden können. Die Oberkante des festen Flansches muss auf der Höhe der Unterkante der angrenzenden Abdichtung oder etwas tiefer liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringungen sind in der Regel mit Mantelrohren auszuführen, die ihrerseits mit geeigneten Verbindungselementen ausgestattet sein müssen. Flansche oder Manschetten müssen so angeordnet werden, dass ihre Außenkanten mindestens 150 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt sind. Die Anschlussflächen müssen mindestens 100 mm breit sein. Diese Bauteile müssen so eingebaut sein, dass die Abdichtung von allen Seiten an sie herangeführt und an die Verbindungselemente angeschlossen werden kann. Außenkanten von Los- und Festflanschkonstruktionen müssen mindestens 300 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt angeordnet werden. Der Festflansch ist im Bauwerk zu verankern und so einzubauen, dass seine Oberfläche mit der angrenzenden, abzudichtenden Bauwerksfläche eine Ebene bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Anschlüsse auch mit bitumenverträglichen Flüssigkunststoffsystemen hergestellt werden. Diese müssen auch gegen die Einbautemperatur von Gussasphalt beständig sein. Die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller sind zusätzlich zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6.6.2 Abdichtungsabschlüsse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei der Planung ist festzulegen, wie hoch die Abdichtung an aufgehende Gebäudeteile geführt werden muss. Im Regelfall ist die Abdichtung mindestens 15 cm über Oberkante Belag nach oben zu führen und dort mit Klemmschiene oder -profil gegen Abrutschen und Hinterläufigkeit zu sichern. Jede aufgehende Abdichtung muss wirksam gegen mechanische Beschädigungen geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Randauflager von Betondecken ist bei abgehenden Wänden mit Hinterfüllung die Wand mindestens bis 20 cm unterhalb der Lagerfuge der Decke abzudichten. Diese Abdichtung ist zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den freien Rändern einer Betondecke sind T-förmige Abschlussprofile – der waagerechte Schenkel bündig mit der Betondecke – fest verankert einzubauen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
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		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=414</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=414"/>
		<updated>2024-09-17T13:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: /* Gussasphalt kurz erklärt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GussasphaltWiki3.png|rahmenlos|1000x1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wissenslexikon der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gussasphalt kurz erklärt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guss­as­phalt ist ein &#039;&#039;&#039;Ge­misch aus [[Gesteinskörnung|Ge­steins­körnung­en]] und [[Bitumen|Bi­tu­men]]&#039;&#039;&#039; als Binde­mit­tel, das über seine Misch­gut­zusam­men­setzung un­terschied­li­chen Be­anspruchung­en angepas­st werden kann. Das Ge­misch wird heiß auf­berei­tet und gleicht dann ei­ner hochviskosen Flüssig­keit, die praktisch  &#039;&#039;&#039;hohl­raum­frei&#039;&#039;&#039; auf klei­nen Flä­chen von Hand, und auf größe­ren Flä­chen ma­schi­nell ein­ge­baut wird. Ab­gekühlt auf Um­ge­bungs­tempera­tur bie­ten Guss­as­phalt­schich­ten &#039;&#039;&#039;flexi­ble, aber den­noch be­lastba­re [[:Kategorie:Estriche|Estri­che]]&#039;&#039;&#039;, [[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]], [[:Kategorie:Beläge|Beläge]] und Dicht­schich­ten. [[Gussasphalt|Guss­asp­halt]] ist ein um­welt­freundli­cher und wirt­schaft­li­cher Bau­stoff mit her­vor­ragen­den [[:Kategorie:Eigenschaften|Eigen­schaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zu 100% wieder­ver­wendbar, d.h. nicht nur die [[Gesteinskörnung|Ge­steins­kör­nung­en]], auch das [[Bitumen|Bitu­men]] wird beim Er­hitzen wieder ak­ti­viert – zu Recht ein &#039;&#039;&#039;nach­halti­ger Bau­stoff&#039;&#039;&#039;, der auch op­tisch viel zu bie­ten hat. Ob Neu­bau oder Sanie­rung, Guss­as­phalt ist im Hoch-, Industrie- und Ingenieur­bau so­wie auf Verkehrs­flächen und in [[WHG-Anlagen]] viel­seitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gussasphalt wasserdicht.png|links|mini|Gussasphalt ist wasserdicht!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschliffener Gussasphalt.jpg|links|mini|Hochwertiger Gussasphalt als Oberbelag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Themen ==&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;float:left;margin-top:15px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Eigenschaften.png |link=Kategorie:Eigenschaften|frame|[[:Kategorie:Eigenschaften|Eigenschaften]]]] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Goldfisch.png |link=Kategorie:Abdichtungen|frame|[[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Schildkroete.png |link=Kategorie:Beläge|frame|[[:Kategorie:Beläge|Beläge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Giftpfeilfrosch.png |link=Kategorie:Estriche|frame|[[:Kategorie:Estriche|Estriche]]]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphalt.de/ bga - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphaltwissen.de/technische-informationen/ Technische Informationen zu Gussasphalt]&lt;br /&gt;
* [https://gussasphaltmagazin.de/ GUSSASPHALT MAGAZIN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Wikipedia Logo auf dieser Seite wird mit Genehmigung der Wikimedia Foundation unter &amp;quot;[[commons:File:Wikipedia-logo-v2.svg|Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]]&amp;quot; Lizenz verwendet.&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Geschliffener_Gussasphalt.jpg&amp;diff=413</id>
		<title>Datei:Geschliffener Gussasphalt.jpg</title>
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		<updated>2024-09-17T13:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der hochwertige Oberbelag!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=412</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-09-17T13:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GussasphaltWiki3.png|rahmenlos|1000x1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wissenslexikon der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gussasphalt kurz erklärt ==&lt;br /&gt;
Guss­as­phalt ist ein &#039;&#039;&#039;Ge­misch aus [[Gesteinskörnung|Ge­steins­körnung­en]] und [[Bitumen|Bi­tu­men]]&#039;&#039;&#039; als Binde­mit­tel, das über seine Misch­gut­zusam­men­setzung un­terschied­li­chen Be­anspruchung­en angepas­st werden kann. Das Ge­misch wird heiß auf­berei­tet und gleicht dann ei­ner hochviskosen Flüssig­keit, die praktisch  &#039;&#039;&#039;hohl­raum­frei&#039;&#039;&#039; auf klei­nen Flä­chen von Hand, und auf größe­ren Flä­chen ma­schi­nell ein­ge­baut wird. Ab­gekühlt auf Um­ge­bungs­tempera­tur bie­ten Guss­as­phalt­schich­ten &#039;&#039;&#039;flexi­ble, aber den­noch be­lastba­re [[:Kategorie:Estriche|Estri­che]]&#039;&#039;&#039;, [[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]], [[:Kategorie:Beläge|Beläge]] und Dicht­schich­ten. [[Gussasphalt|Guss­asp­halt]] ist ein um­welt­freundli­cher und wirt­schaft­li­cher Bau­stoff mit her­vor­ragen­den [[:Kategorie:Eigenschaften|Eigen­schaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zu 100% wieder­ver­wendbar, d.h. nicht nur die [[Gesteinskörnung|Ge­steins­kör­nung­en]], auch das [[Bitumen|Bitu­men]] wird beim Er­hitzen wieder ak­ti­viert – zu Recht ein &#039;&#039;&#039;nach­halti­ger Bau­stoff&#039;&#039;&#039;, der auch op­tisch viel zu bie­ten hat. Ob Neu­bau oder Sanie­rung, Guss­as­phalt ist im Hoch-, Industrie- und Ingenieur­bau so­wie auf Verkehrs­flächen und in [[WHG-Anlagen]] viel­seitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gussasphalt wasserdicht.png|links|mini|Gussasphalt ist wasserdicht!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Themen ==&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;float:left;margin-top:15px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Eigenschaften.png |link=Kategorie:Eigenschaften|frame|[[:Kategorie:Eigenschaften|Eigenschaften]]]] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Goldfisch.png |link=Kategorie:Abdichtungen|frame|[[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]]]]&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Schildkroete.png |link=Kategorie:Beläge|frame|[[:Kategorie:Beläge|Beläge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Giftpfeilfrosch.png |link=Kategorie:Estriche|frame|[[:Kategorie:Estriche|Estriche]]]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphalt.de/ bga - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphaltwissen.de/technische-informationen/ Technische Informationen zu Gussasphalt]&lt;br /&gt;
* [https://gussasphaltmagazin.de/ GUSSASPHALT MAGAZIN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Wikipedia Logo auf dieser Seite wird mit Genehmigung der Wikimedia Foundation unter &amp;quot;[[commons:File:Wikipedia-logo-v2.svg|Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]]&amp;quot; Lizenz verwendet.&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkett&amp;diff=411</id>
		<title>Parkett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkett&amp;diff=411"/>
		<updated>2024-09-17T13:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gussasphaltestrich – die ideale Unterlage unter Parkett&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welche Vorteile bieten Gussasphalt­estriche unter Parkett? =&lt;br /&gt;
Parkettleger bevorzugen Gussasphalt­estriche als Unterlage, weil Gussasphalt weder Feuchtigkeit enthält noch diese im Laufe der Nutzung aufnehmen kann. Pro­bleme durch Feuchteänderung des Parketts kann es aus dem Gussasphaltestrich nie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Gussasphaltestriche nach dem Abkühlen sofort belegreif sind und nicht erst langwierig getrocknet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorteile wird auch der Bauherr schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche verbessern die Tritt­schalldämmung, d.h. ohne zusätzliche Dämmstoffe, allein schon um 12 bis 14 Dezibel, außerdem tragen sie zur Wärme­dämmung wesentlich mehr bei als hydraulisch gebundene Estriche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzfußböden, wie Parkett, bestehen aus Naturbaustoffen und:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     vermitteln eine wohnliche und warme Atmosphäre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     bieten gestalterische Möglichkeiten über unterschiedliche Muster der Verle­gung und die Kombination verschie­denartiger Holz­ und Laminatarten und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     sind gut zu reinigen und bleiben hygienisch sauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parkett auf schwimmend verlegten Gussasphaltestrichen =&lt;br /&gt;
Holzfußböden werden überwiegend in Wohnräumen oder in Räumen eingesetzt, die häufig von Menschen genutzt werden. Je nach Lage des Raumes im Gebäude – über Kellern oder gegen Erdreich – sind unter dem Estrich Wärmedämmschichten oder auf Geschossdecken Trittschalldämmschichten erforderlich. Estriche auf Dämmschichten werden schwimmende Estriche genannt. Der Estrich hat keinen direkten Kontakt zu massiven Bauteilen. Auch zu aufgehenden Bauteilen werden grundsätzlich Randdämmstreifen verlegt. Trittschall kann so über den Estrich nicht in andere Räume übertragen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise für Planer und Parkettleger =&lt;br /&gt;
Wenn Parkett vorgesehen ist, muss in der Leistungsbeschreibung darauf hingewiesen werden. Bei Parkett und Holzpflaster ist es erforderlich Randstreifen zu verlegen. Hierbei muss der Randstreifen so dick sein, dass die Fuge zwischen Estrich und Wand etwa 10 mm beträgt. Durch diese Randfugen können feuchtebedingte Formänderungen der Holzbeläge spannungsfrei aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche werden nach DIN 18560 in Härteklassen eingeteilt. Schwimmend verlegte Gussasphaltestrichesollten für beheizte Räume in der Härteklasse IC 10, werden bei einer Dicke von z. B. 25 mm wie folgt ausgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Estrich DIN 18560 – AS – IC 10 – S 25&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AS steht für Gussasphaltestrich, IC 10 gibt die Härteklasse an, S bedeutet schwimmend verlegt und 25 steht für die Nenndicke des Estrichs (in mm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Trittschalldämmungen ist darauf zu achten, dass die Zusammendrückbarkeit c der Dämmschichten insgesamt 2 mm nicht übersteigt. Die Dicke reiner Trittschalldämmplatten – meist aus Mineralfasern – sollte auf 15 mm begrenzt werden. Größere Dicken sind auch – wie die Bespiele zeigen – nicht erforderlich, um ein ausreichendes Trittschallverbesserungsmaß zu erreichen. Die DIN 18560 „Estriche im Bauwesen“ schreibt für Gussasphaltestriche ausdrücklich vor, dass lose Schüttungen, z. B. zum Ausgleich von Unebenheiten und Dämmplatten mit geringer Steifigkeit mit einer ausreichend dicken Dämmplatte überdeckt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßige Kleber sind lösemittelfreie Kleber, z. B. auf Dispersionsbasis, oder elastische Zweikomponentensysteme auf Polyurethanbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Spachtelungen, die meist auf hydraulischen Bindemitteln aufbauen, kann im Regelfall verzichtet werden. Bei Dispersionsklebern, die einen saugenden Untergrund erfordern, sind jedoch für Gussasphalt geeignete Spachtelungen auf Gipsbasis mit mindestens 2 mm Dicke erforderlich. Auch bei Gussasphalt-Heizestrichen, die härter eingestellt werden, kann sich eine größere Rautiefe der Oberfläche einstellen, sodass ebenfalls eine Spachtelung bis 3 mm erforderlich werden kann. Vorsicht ist jedoch bei dickeren Spachtelungen geboten. Sie erzeugen beim Aushärten so große Spannungen, dass Risse in der Spachtelung und zum Teil auch im Gussasphaltestrich auftreten können. Sind daher größere Unebenheiten auszugleichen oder Höhen anzupassen, sind Ausgleichsmassen einzusetzen, die spannungsarm aushärten. Dicken ab 15 mm sollten mit Gussasphalt ausgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laminate werden häufig von Heimwerkern verlegt. Für diese sind problemlose Untergründe wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Feuchtigkeitsfreie Gussasphaltestriche bieten diese Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ökologische und Ökonomische Gesichtspunkte =&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche bestehen aus natürlichen Baustoffen; ca. 90 M.-% natürliche Gesteine und bis zu 10 M.-% Bitumen. Bitumen ist ein Bindemittel, das bei der Destillation von Erdöl gewonnen wird. Bitumen darf nicht mit Teer verwechselt werden. Nachteilige Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt treten nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gussasphaltestrichen gehen keine Emissionen aus und Gussasphaltestriche schützten sogar gegen radioaktive Strahlen, aber auch gegen Radon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asphalte sind zu 100 % wiederverwendbar und damit ökologisch und wirtschaftlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holzfußböden auf Gussasphaltestrich bieten dem Bauherrn einen wirtschaftlichen, pflegeleichten und dauerhaften Fußboden und dem Nutzer optimalen Wärme- und Trittschallschutz bei angenehmer und wohnlicher Atmosphäre.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Parkett.jpg|mini|Parkett auf Gussasphalt|links]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkett&amp;diff=410</id>
		<title>Parkett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkett&amp;diff=410"/>
		<updated>2024-09-17T13:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gussasphaltestrich – die ideale Unterlage unter Parkett&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welche Vorteile bieten Gussasphalt­estriche unter Parkett? =&lt;br /&gt;
Parkettleger bevorzugen Gussasphalt­estriche als Unterlage, weil Gussasphalt weder Feuchtigkeit enthält noch diese im Laufe der Nutzung aufnehmen kann. Pro­bleme durch Feuchteänderung des Parketts kann es aus dem Gussasphaltestrich nie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Gussasphaltestriche nach dem Abkühlen sofort belegreif sind und nicht erst langwierig getrocknet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorteile wird auch der Bauherr schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche verbessern die Tritt­schalldämmung, d.h. ohne zusätzliche Dämmstoffe, allein schon um 12 bis 14 Dezibel, außerdem tragen sie zur Wärme­dämmung wesentlich mehr bei als hydraulisch gebundene Estriche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzfußböden, wie Parkett, bestehen aus Naturbaustoffen und:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     vermitteln eine wohnliche und warme Atmosphäre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     bieten gestalterische Möglichkeiten über unterschiedliche Muster der Verle­gung und die Kombination verschie­denartiger Holz­ und Laminatarten und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     sind gut zu reinigen und bleiben hygienisch sauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parkett auf schwimmend verlegten Gussasphaltestrichen =&lt;br /&gt;
Holzfußböden werden überwiegend in Wohnräumen oder in Räumen eingesetzt, die häufig von Menschen genutzt werden. Je nach Lage des Raumes im Gebäude – über Kellern oder gegen Erdreich – sind unter dem Estrich Wärmedämmschichten oder auf Geschossdecken Trittschalldämmschichten erforderlich. Estriche auf Dämmschichten werden schwimmende Estriche genannt. Der Estrich hat keinen direkten Kontakt zu massiven Bauteilen. Auch zu aufgehenden Bauteilen werden grundsätzlich Randdämmstreifen verlegt. Trittschall kann so über den Estrich nicht in andere Räume übertragen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise für Planer und Parkettleger =&lt;br /&gt;
Wenn Parkett vorgesehen ist, muss in der Leistungsbeschreibung darauf hingewiesen werden. Bei Parkett und Holzpflaster ist es erforderlich Randstreifen zu verlegen. Hierbei muss der Randstreifen so dick sein, dass die Fuge zwischen Estrich und Wand etwa 10 mm beträgt. Durch diese Randfugen können feuchtebedingte Formänderungen der Holzbeläge spannungsfrei aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche werden nach DIN 18560 in Härteklassen eingeteilt. Schwimmend verlegte Gussasphaltestrichesollten für beheizte Räume in der Härteklasse IC 10, werden bei einer Dicke von z. B. 25 mm wie folgt ausgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Estrich DIN 18560 – AS – IC 10 – S 25&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AS steht für Gussasphaltestrich, IC 10 gibt die Härteklasse an, S bedeutet schwimmend verlegt und 25 steht für die Nenndicke des Estrichs (in mm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Trittschalldämmungen ist darauf zu achten, dass die Zusammendrückbarkeit c der Dämmschichten insgesamt 2 mm nicht übersteigt. Die Dicke reiner Trittschalldämmplatten – meist aus Mineralfasern – sollte auf 15 mm begrenzt werden. Größere Dicken sind auch – wie die Bespiele zeigen – nicht erforderlich, um ein ausreichendes Trittschallverbesserungsmaß zu erreichen. Die DIN 18560 „Estriche im Bauwesen“ schreibt für Gussasphaltestriche ausdrücklich vor, dass lose Schüttungen, z. B. zum Ausgleich von Unebenheiten und Dämmplatten mit geringer Steifigkeit mit einer ausreichend dicken Dämmplatte überdeckt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßige Kleber sind lösemittelfreie Kleber, z. B. auf Dispersionsbasis, oder elastische Zweikomponentensysteme auf Polyurethanbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Spachtelungen, die meist auf hydraulischen Bindemitteln aufbauen, kann im Regelfall verzichtet werden. Bei Dispersionsklebern, die einen saugenden Untergrund erfordern, sind jedoch für Gussasphalt geeignete Spachtelungen auf Gipsbasis mit mindestens 2 mm Dicke erforderlich. Auch bei Gussasphalt-Heizestrichen, die härter eingestellt werden, kann sich eine größere Rautiefe der Oberfläche einstellen, sodass ebenfalls eine Spachtelung bis 3 mm erforderlich werden kann. Vorsicht ist jedoch bei dickeren Spachtelungen geboten. Sie erzeugen beim Aushärten so große Spannungen, dass Risse in der Spachtelung und zum Teil auch im Gussasphaltestrich auftreten können. Sind daher größere Unebenheiten auszugleichen oder Höhen anzupassen, sind Ausgleichsmassen einzusetzen, die spannungsarm aushärten. Dicken ab 15 mm sollten mit Gussasphalt ausgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laminate werden häufig von Heimwerkern verlegt. Für diese sind problemlose Untergründe wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Feuchtigkeitsfreie Gussasphaltestriche bieten diese Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ökologische und Ökonomische Gesichtspunkte =&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche bestehen aus natürlichen Baustoffen; ca. 90 M.-% natürliche Gesteine und bis zu 10 M.-% Bitumen. Bitumen ist ein Bindemittel, das bei der Destillation von Erdöl gewonnen wird. Bitumen darf nicht mit Teer verwechselt werden. Nachteilige Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt treten nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gussasphaltestrichen gehen keine Emissionen aus und Gussasphaltestriche schützten sogar gegen radioaktive Strahlen, aber auch gegen Radon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asphalte sind zu 100 % wiederverwendbar und damit ökologisch und wirtschaftlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holzfußböden auf Gussasphaltestrich bieten dem Bauherrn einen wirtschaftlichen, pflegeleichten und dauerhaften Fußboden und dem Nutzer optimalen Wärme- und Trittschallschutz bei angenehmer und wohnlicher Atmosphäre.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Parkett.jpg|mini|Parkett auf Gussasphalt|links]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkett&amp;diff=409</id>
		<title>Parkett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Parkett&amp;diff=409"/>
		<updated>2024-09-17T13:24:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussasphaltestrich – die ideale Unterlage unter Parkett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  = Welche Vorteile bieten Gussasphalt­estriche unter Parkett? = Parkettleger bevorzugen Gussasphalt­estriche als Unterlage, weil Gussasphalt weder Feuchtigkeit enthält noch diese im Laufe der Nutzung aufnehmen kann. Pro­bleme durch Feuchteänderung des Parketts kann es aus dem Gussasphaltestrich nie geben.  Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Gussasphaltestriche nach dem Abkühle…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gussasphaltestrich – die ideale Unterlage unter Parkett&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welche Vorteile bieten Gussasphalt­estriche unter Parkett? =&lt;br /&gt;
Parkettleger bevorzugen Gussasphalt­estriche als Unterlage, weil Gussasphalt weder Feuchtigkeit enthält noch diese im Laufe der Nutzung aufnehmen kann. Pro­bleme durch Feuchteänderung des Parketts kann es aus dem Gussasphaltestrich nie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Gussasphaltestriche nach dem Abkühlen sofort belegreif sind und nicht erst langwierig getrocknet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorteile wird auch der Bauherr schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche verbessern die Tritt­schalldämmung, d.h. ohne zusätzliche Dämmstoffe, allein schon um 12 bis 14 Dezibel, außerdem tragen sie zur Wärme­dämmung wesentlich mehr bei als hydraulisch gebundene Estriche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzfußböden, wie Parkett, bestehen aus Naturbaustoffen und:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     vermitteln eine wohnliche und warme Atmosphäre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     bieten gestalterische Möglichkeiten über unterschiedliche Muster der Verle­gung und die Kombination verschie­denartiger Holz­ und Laminatarten und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–     sind gut zu reinigen und bleiben hygienisch sauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parkett auf schwimmend verlegten Gussasphaltestrichen =&lt;br /&gt;
Holzfußböden werden überwiegend in Wohnräumen oder in Räumen eingesetzt, die häufig von Menschen genutzt werden. Je nach Lage des Raumes im Gebäude – über Kellern oder gegen Erdreich – sind unter dem Estrich Wärmedämmschichten oder auf Geschossdecken Trittschalldämmschichten erforderlich. Estriche auf Dämmschichten werden schwimmende Estriche genannt. Der Estrich hat keinen direkten Kontakt zu massiven Bauteilen. Auch zu aufgehenden Bauteilen werden grundsätzlich Randdämmstreifen verlegt. Trittschall kann so über den Estrich nicht in andere Räume übertragen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise für Planer und Parkettleger =&lt;br /&gt;
Wenn Parkett vorgesehen ist, muss in der Leistungsbeschreibung darauf hingewiesen werden. Bei Parkett und Holzpflaster ist es erforderlich Randstreifen zu verlegen. Hierbei muss der Randstreifen so dick sein, dass die Fuge zwischen Estrich und Wand etwa 10 mm beträgt. Durch diese Randfugen können feuchtebedingte Formänderungen der Holzbeläge spannungsfrei aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche werden nach DIN 18560 in Härteklassen eingeteilt. Schwimmend verlegte Gussasphaltestrichesollten für beheizte Räume in der Härteklasse IC 10, werden bei einer Dicke von z. B. 25 mm wie folgt ausgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Estrich DIN 18560 – AS – IC 10 – S 25&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AS steht für Gussasphaltestrich, IC 10 gibt die Härteklasse an, S bedeutet schwimmend verlegt und 25 steht für die Nenndicke des Estrichs (in mm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Trittschalldämmungen ist darauf zu achten, dass die Zusammendrückbarkeit c der Dämmschichten insgesamt 2 mm nicht übersteigt. Die Dicke reiner Trittschalldämmplatten – meist aus Mineralfasern – sollte auf 15 mm begrenzt werden. Größere Dicken sind auch – wie die Bespiele zeigen – nicht erforderlich, um ein ausreichendes Trittschallverbesserungsmaß zu erreichen. Die DIN 18560 „Estriche im Bauwesen“ schreibt für Gussasphaltestriche ausdrücklich vor, dass lose Schüttungen, z. B. zum Ausgleich von Unebenheiten und Dämmplatten mit geringer Steifigkeit mit einer ausreichend dicken Dämmplatte überdeckt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßige Kleber sind lösemittelfreie Kleber, z. B. auf Dispersionsbasis, oder elastische Zweikomponentensysteme auf Polyurethanbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Spachtelungen, die meist auf hydraulischen Bindemitteln aufbauen, kann im Regelfall verzichtet werden. Bei Dispersionsklebern, die einen saugenden Untergrund erfordern, sind jedoch für Gussasphalt geeignete Spachtelungen auf Gipsbasis mit mindestens 2 mm Dicke erforderlich. Auch bei Gussasphalt-Heizestrichen, die härter eingestellt werden, kann sich eine größere Rautiefe der Oberfläche einstellen, sodass ebenfalls eine Spachtelung bis 3 mm erforderlich werden kann. Vorsicht ist jedoch bei dickeren Spachtelungen geboten. Sie erzeugen beim Aushärten so große Spannungen, dass Risse in der Spachtelung und zum Teil auch im Gussasphaltestrich auftreten können. Sind daher größere Unebenheiten auszugleichen oder Höhen anzupassen, sind Ausgleichsmassen einzusetzen, die spannungsarm aushärten. Dicken ab 15 mm sollten mit Gussasphalt ausgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laminate werden häufig von Heimwerkern verlegt. Für diese sind problemlose Untergründe wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Feuchtigkeitsfreie Gussasphaltestriche bieten diese Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ökologische und Ökonomische Gesichtspunkte =&lt;br /&gt;
Gussasphaltestriche bestehen aus natürlichen Baustoffen; ca. 90 M.-% natürliche Gesteine und bis zu 10 M.-% Bitumen. Bitumen ist ein Bindemittel, das bei der Destillation von Erdöl gewonnen wird. Bitumen darf nicht mit Teer verwechselt werden. Nachteilige Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt treten nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gussasphaltestrichen gehen keine Emissionen aus und Gussasphaltestriche schützten sogar gegen radioaktive Strahlen, aber auch gegen Radon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asphalte sind zu 100 % wiederverwendbar und damit ökologisch und wirtschaftlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holzfußböden auf Gussasphaltestrich bieten dem Bauherrn einen wirtschaftlichen, pflegeleichten und dauerhaften Fußboden und dem Nutzer optimalen Wärme- und Trittschallschutz bei angenehmer und wohnlicher Atmosphäre.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Parkett.jpg|mini|Parkett auf Gussasphalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Parkett.jpg&amp;diff=408</id>
		<title>Datei:Parkett.jpg</title>
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		<updated>2024-09-17T13:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Parkett auf Gussasphalt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
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	<entry>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-09-17T13:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: /* Gussasphalt kurz erklärt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GussasphaltWiki3.png|rahmenlos|1000x1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wissenslexikon der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gussasphalt kurz erklärt ==&lt;br /&gt;
Guss­as­phalt ist ein &#039;&#039;&#039;Ge­misch aus [[Gesteinskörnung|Ge­steins­körnung­en]] und [[Bitumen|Bi­tu­men]]&#039;&#039;&#039; als Binde­mit­tel, das über seine Misch­gut­zusam­men­setzung un­terschied­li­chen Be­anspruchung­en angepas­st werden kann. Das Ge­misch wird heiß auf­berei­tet und gleicht dann ei­ner hochviskosen Flüssig­keit, die praktisch  &#039;&#039;&#039;hohl­raum­frei&#039;&#039;&#039; auf klei­nen Flä­chen von Hand, und auf größe­ren Flä­chen ma­schi­nell ein­ge­baut wird. Ab­gekühlt auf Um­ge­bungs­tempera­tur bie­ten Guss­as­phalt­schich­ten &#039;&#039;&#039;flexi­ble, aber den­noch be­lastba­re [[:Kategorie:Estriche|Estri­che]]&#039;&#039;&#039;, [[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]], [[:Kategorie:Beläge|Beläge]] und Dicht­schich­ten. [[Gussasphalt|Guss­asp­halt]] ist ein um­welt­freundli­cher und wirt­schaft­li­cher Bau­stoff mit her­vor­ragen­den [[:Kategorie:Eigenschaften|Eigen­schaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zu 100% wieder­ver­wendbar, d.h. nicht nur die [[Gesteinskörnung|Ge­steins­kör­nung­en]], auch das [[Bitumen|Bitu­men]] wird beim Er­hitzen wieder ak­ti­viert – zu Recht ein &#039;&#039;&#039;nach­halti­ger Bau­stoff&#039;&#039;&#039;, der auch op­tisch viel zu bie­ten hat. Ob Neu­bau oder Sanie­rung, Guss­as­phalt ist im Hoch-, Industrie- und Ingenieur­bau so­wie auf Verkehrs­flächen und in [[WHG-Anlagen]] viel­seitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Themen ==&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;float:left;margin-top:15px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Eigenschaften.png |link=Kategorie:Eigenschaften|frame|[[:Kategorie:Eigenschaften|Eigenschaften]]]] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Goldfisch.png |link=Kategorie:Abdichtungen|frame|[[:Kategorie:Abdichtungen|Abdichtungen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Schildkroete.png |link=Kategorie:Beläge|frame|[[:Kategorie:Beläge|Beläge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-weight:bold;font-size:110%;&amp;quot;|[[Datei:Giftpfeilfrosch.png |link=Kategorie:Estriche|frame|[[:Kategorie:Estriche|Estriche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphalt.de/ bga - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.gussasphaltwissen.de/technische-informationen/ Technische Informationen zu Gussasphalt]&lt;br /&gt;
* [https://gussasphaltmagazin.de/ GUSSASPHALT MAGAZIN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Wikipedia Logo auf dieser Seite wird mit Genehmigung der Wikimedia Foundation unter &amp;quot;[[commons:File:Wikipedia-logo-v2.svg|Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]]&amp;quot; Lizenz verwendet.&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Gussasphalt_wasserdicht.png&amp;diff=406</id>
		<title>Datei:Gussasphalt wasserdicht.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://gussasphalt.wiki/index.php?title=Datei:Gussasphalt_wasserdicht.png&amp;diff=406"/>
		<updated>2024-09-17T13:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heiko.Steidl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gussasphalt ist dicht!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heiko.Steidl</name></author>
	</entry>
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