Wasserbau: Unterschied zwischen den Versionen
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Auch zum Schutz vor Erosion am Boden von Gewässern kann Asphaltmastix mit speziellen | |||
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Auf Grund des dichten und hohlraumfreien Aufbaus härtet das Bindemittel nicht nach und die | Auf Grund des dichten und hohlraumfreien Aufbaus härtet das Bindemittel nicht nach und die Eigenschaften der Gemische bleiben dauerhaft erhalten. | ||
Eigenschaften der Gemische bleiben dauerhaft erhalten. | |||
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 14:02 Uhr
Asphaltmastix und Gussasphalt sind praktisch hohlraumfreie Gemische aus Füller, Sand, Kies oder Splitt (bei Gussasphalt) und Bitumen als Bindemittel. Schichten aus Asphaltmastix und Gussasphalt sind wasserdicht und werden daher zur Abdichtung von Teichen, Becken und Kanälen eingesetzt.
Bekannte Beispiele sind die künstlichen Seen im Rheinauepark Bonn, die 1975/77 zur Bundesgartenschau angelegt wurden und sich heute noch in einwandfreiem Zustand befinden.
Auf Böschungen mit größeren Neigungen wird Asphaltmastix meist zur Verfüllung von Steinschüttungen oder Setzsteinen verwendet und bildet mit dem Steinwerk die wasserdichte Lage. Auch zum Schutz vor Erosion am Boden von Gewässern kann Asphaltmastix mit speziellen Verlegemaschinen selbst unter Wasser eingebaut werden.
Auf Grund des dichten und hohlraumfreien Aufbaus härtet das Bindemittel nicht nach und die Eigenschaften der Gemische bleiben dauerhaft erhalten.